Robert Allmers, Varel

138 Jahre ist er nun alt
Vareler Einwohner wissen, wer gemeint ist, wenn die Rede von Dr. Robert Allmers ist. In gewisser Weise kann man ihn als Multitalent bezeichnen, er hatte Autos produziert, Zeitungen verlegt, Bücher geschrieben. Die Nordwestzeitung veröffentlichte einen Abriss über das Leben Allmers. Es sind einige Dinge, die wir Robert Allmers zu verdanken haben, Dinge, die heute noch ihre Gültigkeit haben.
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Apple ist der schlimmere Diktator

Gibt es Unterschiede zwischen dem Computerhersteller Apple
und einer arabischen Diktatur? Es existieren faktisch kaum Unterschiede, bis auf den Punkt, Apple foltert nicht. Ansonsten erfüllt der Konzern einige Kriterien, die an diktatorisches Verhalten erinnern.Die User sind den Bestimmungen des Konzerns unterworfen und man sieht es ungerne, wenn diese aus dem befohlenen Verhaltensmuster ausbrechen und die Entwickler der Apps sind an das gebunden, was Apple vorgibt. Mittlerweile hat der Konzern die Daumenschrauben angezogen, es darf nur noch das verkauft und programmiert werden, was ausschliesslich unter Apples Kontrolle läuft. Da sind einige Apps, die in Zukunft nicht mehr funktionieren dürften. Fazit: Apple missbraucht in unerhörter Weise seine Monopolstellung. Noch vor mehr als zehn Jahren sollte Microsoft für ein solches Verhalten zerschlagen werden, heute interessiert es offensichtlich niemanden mehr.
Es hat nichts mehr mit Wettbewerb zu tun, was Apple da veranstaltet.
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Die DDR, wie sie hätte sein sollen

Jeder kennt den Spitzbart
als unnachgiebigen und starrsinnigen Stalinisten, die wenigsten in der DDR wissen, dass der ehemalige Staatschef und Honecker-Vorgänger Walter Ulbricht auch vollkommen anderes mit der DDR im Sinn hatte, als eine sozialistische Diktatur. Walter Ulbricht, der verhinderte Wirtschaftsrevolutionär? Offensichtlich. So wie es aussieht, hatte Ulbricht bereits ende der Siebziger erkannt, wie es um die DDR stand und er hatte gute Gründe und auch Pläne, dem entgegen zu steuern. Offensichtlich war es Ulbricht von Beginn der DDR an klar, dass es für den kleinen Staat keine ewige Bestandsgarantie geben würde und dass es für die sozialistische Gesellschaft der DDR besser wäre, wenn sich die Verhältnisse ändern würden. Derartige Worte, die allerdings unter Verschluss blieben, hätte man Walter nie zugetraut und er war mehr als der Mauerbauer. Man hätte sich sehr gut vorstellen können, dass Ulbricht die Mauer nach ein paar Jahren wieder eingerissen hätte, wenn er lange genug gelebt hätte und an der Macht geblieben wäre. Sein Kronprinz und Nachfolger, Erich Honecker hatte ihn allerdings einen gewaltigen Strich durch die Rechnung gemacht und die DDR langsam ausbluten lassen. Mit den Vorstellungen Walter Ulbrichts würde es die DDR wahrscheinlich noch immer geben. Hätte es eine Ulbricht-Doktrin gegeben, würde der kleine Staat in Mitteleuropa wahrscheinlich einer der Staaten mit der höchsten Bildung und der effektivsten Wirtschaft sein. Es war allerdings anders gekommen, als Ulbricht es wollte. Das Kommunikationsnetz war älter als der Wald, genauso wie die Wirtschaft und die Gesellschaft ging an der Selbstherrlichkeit ihrer mitunter versoffenen Führung zugrunde. Dank Erich, dem alten Sack.
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Sultan von Oman könnte vermitteln

Was gibt es im Moment noch gross zu vermitteln?
Solange sich nichts ändert, werden auch Vermittlungsbemühungen, zumindest jene, die man der Öffentlichkeit präsentiert, kaum einen wirklichen Erfolg bringen. Man sollte eher fragen, wessen Haut gerettet werden soll. Es wäre dennoch interessant zu erfahren, mit welchen Vermittlungszielen der Sultan von Oman denn nun genau nach Kairo gereist ist.
In der Zwischenzeit will die Muslimbruderschaft mit dem ehemaligen Geheimdienstchef vermitteln, der sich als Wendehals heraus gestellt hat. Es ist beinahe so, als hätte man Erich Mielke zum neuen Staatsratsvorsitzenden gemacht aber nur deswegen, weil er ja alle Menschen liebt. Stattdessen geht die Hatz auf Ausländer und vor allem Reporter weiter, wie das Beispiel der Journalistin Souad Mekhennet zeigt. Die Machthaber sitzen noch immer fest im Sattel, fernab der Proteste und des Volkes, das die Strassen plündert und im Licht der Öffentlichkeit steht. Was ist aber mit den Inhaftierten? Die ganze Zeit über hat es niemanden interessiert, weil sich alle auf den Tahrir-Platz gestürzt hatten und lieber prügelnde Menschenmassen zeigten. Die wirklichen Enthülungen, die Geheimgefängnisse rührte kaum ein Journalist an, mit ihrem Interesse für die eine Sache halfen sie, das andere zu verstecken. Niemand weiss, wieviele Akten und belastendes Material in der Zwischenzeit vernichtet wurde. Kein Mensch kann sagen. wohin genau die inhaftierten Journalisten gebracht wurden und was mit ihnen geschehen ist. Vor allem aber, die Westliche Welt begnügt sich in schlauen Reden, die eigenen Staatsbürger aber werden zum traurigen Politikum. Gerüchten nach sollen noch rund 15.000 Menschen aus Deutschland in Ägypten festsitzen.
Wäre es nicht ein primäres Verhandlungsziel heraus zu finden, wo all die verschwundenen Menschen sind? Wäre es nicht an der Zeit, nicht mit Zynikern und Wendehälsen wie Omar Suleiman abzurechnen und etwas neues zu beginnen? Es wird nicht funktionieren, auch wenn die Strasse protestiert, sitzen Politiker und Militärs fest im Sattel und letztlich werden sie gewinnen. Die Dummen werden wieder die Letzten sein, die Veränderungen spüren.
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Schlechtes Essen macht depressiv

Offensichtlich besteht ein Zusammenhang
zwischen fettem Essen und psychischen Störungen. Wie man in Spanien herausgefunden haben will, liegt vor allem an gesättigten Fettsäuren und industriell gefertigen Fetten. Risikopatienten, die anfällig für Depressionen sind, leben offenbar hauptsächlich in westlichen Ländern, wo eine industriell gefertigte Nahrung normal ist. Normal ist daran allerdings nichts, höchstens gefährlich. Während das Risiko
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Skandalöse Menschenrechte

Ob die Übergriffe auf Journalisten und Menschenrechtler
wirklich gestoppt werden? Auch mit einer neuen Regierung, selbst wenn sie nur übergangsweise existiert, sollte man seine Zweifel haben. IN 30 Jahren Mubarakherrschaft haben sich zu viele Pfründe angesammelt, zu viele kleine und kleinste Nischen, in denen ein Stück des Kuchens lagert. Auch wenn es UN-Generalsekretär fordert, werden Übergriffe kaum aufhören. Verstösse gegen Menschenrechte und Übergriffe auf Journalisten werden auch in Zukunft nicht aufhören, solange sch die ägyptische Gesellschaft nicht selbst wandelt. Reicht es aus, wenn "nur" eine demokratische Regierung das Zepter in die Hand nimmt und mit leuchtendem Beispiel voran geht? Wie sieht es diese neue Übergangsregierung und später auch eine demokratisch gewählte Regierung mit den menschenrechten? Wie wird sie mit der Kritik ihrer politischen Gegner und der Arbeit von Journalisten umgehen, wenn die letzten Leichen aus Mubaraks Keller ausgegraben werden? Wird man sich demokratisch geben und handeln? Es gibt nicht nur viel zu verändern in Ägypten sondern auch viel aufzuarbeiten und niemand wird sich dem entziehen können, es sei denn, er hat viel zu verbergen.
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Die CIA, der Schlampenladen

In den USA hat man einen Schuldigen gefunden
der für die mangelnde Berichterstattung der ägyptischen Ereignisse verantwortlich sein soll. Es ist der Auslandsgeheimdienst CIA, dessen innere Strukturen für die Schnellebigkeit des Internets zu schwerfällig ist. Präsident Obama war nicht in der Lage, in angemessener Zeit auf die Ereignisse in Ägypten zu reagieren, als Grund gab man mangelnde Informationen an. Ist man in Langley zu langsam? Offenbar fehlt es an Spionen im Netz, die nicht nur die sozialen Netzwerke schnell und sicher auswerten können sondern auch die entsprechenden Schlüsse ziehen. Immer häufiger scheinen Nachrichtendienste die benötigten Informationen aus dem Netz zu beziehen anstatt sie auf herkömmliche Weise auszugraben. Zwischen Republikanern und Demokraten herrschen auch unterschiedliche Meinungen zur Arbeit der Geheimdienste. Während die Demokraten nahezu ungehalten reagieren, zeigten die Republikaner Verständnis für ihre lahme Geheimdienst-Ente. Man ist offensichtlich von den Ereignissen überrascht worden. Was Millionen Blogger tagtäglich an Veränderungen selbst sehen, was Privatleute jeden Tag mit Readerprogrammen, Browsern und Filterprogrammen aus dem Internet ziehen und konsumieren, soll für den amerikanischen Geheimdienst nicht möglich sein?Kann es nicht sein, dass die Republikaner, an der Spitze Mike Rogers nicht wissen, was sie alles mit dem Informationswerkzeug Internet anstellen kann?
Vielleicht ist es besser, wenn Amerikas Konservative zu Whiskey, Zigarren und Fox-News zurückkehren würden. Dann kann man nicht allzuviel falsch machen.
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Linuxdesktop KDE 4.6 veröffentlicht

Es gibt viele Möglichkeiten,
Linux produktiv zu gestalten. Eine der Möglichkeiten bietet KDE. So manche Dinge sind neu und noch ungewohnt. Die Desktops gehen seit einiger Zeit Schritte, die sie schneller, schlanker und effizienter machen. Ein Schritt ist dabei das Loslösen und Verabschieden von HAL (Hardwareabstraktionlayer) und einiger andere Dinge, die bisher typisch für den Linux-Unterbau waren.
KDE ist auch ohne Zweifel der größte und auch umfangreichste Desktop neben GNOME und XFCE.
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Das ägyptische Totenbuch 2.0

Die Todesopfer der ägyptischen Revolution
haben Namen und Gesichter bekommen, für Angehörige im Ausland ist die Liste Keine besonders gute Liste. 47 Namen stehen darauf, Namen von Menschen, die vor Kurzem noch an einen Neuanfang geglaubt haben und dafür ihr Leben lassen mussten. Auffällig ist an der LIste, dass viele Studenten und auch Rechtsanwälte unter den Todesopfern sind. Alex Rühle erinnert auch an Ahmed Ehab Mostafa, dessen Tod so etwas wie eine Lüge ist.
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Google Street View: Es wird weiter geknippst

Sie rollt wieder,
und keiner kann sie aufhalten, die Digitalisierungswelle, die unsere Heime zu Pixeln macht. mache verpixeln sich auch.
Einer Meldung nach will Google die Fahrten nutzen, um Kartendaten zu aktualisieren. Schade ist, dass man Deutschland vorerst so belassen will, wie die, in den letzten Jahren gemachten Aufnahmen belegen. Man schloss damals ja Aktualisierungen aus. Vielleicht sollte es sich Google noch einmal überlegen und eine regelmässige Aktualisierung anbieten. In Zeiten von iPad und nutzerbezogerner Werbung wäre nichts verwirrender als unterschiedliche Bilder im Streetview, die zu nichts passen.
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Blog des Tages Bernd Kreis

Bilder über Bilder
Photografie ist Kunst und der Blog von Bernd Kreis macht daraus ein Multimediales Erlebnis. Es lohnt sich, durch die Bilder zu klicken. Grund genug für den Blog des Teges
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Gorch Fock und der Rufmord

Jetzt holen die Soldaten zum Gegenschlag aus.
Das will die Truppe nicht auf sich sitzen lassen. So viel Wirbel wegen einer toten Kadettin? Da sind aber schon ganz andere Brocken aus den Rahen gestürzt. Kapitän Schatz versteht es nicht und er ist zu Recht erbost. Jetzt hat er rechtliche Schritte gegen die Absetzung durch Verteidigungsbaronminister zu Guttenberg angekündigt. Der gerät damit noch mehr unter Druck, stellt sich doch heraus, dass die Ablösung von Kapitän Schatz die die Folge eines Politikums war. us der Sicht von Kapitän Schatz ist die Suspendierung rechtswidrig und er will dagegen vorgehen. Das Ende eines solchen Verfahrens ist offen, wenn es denn jemals stattfindet, zuerst will man die Vorwürfe prüfen und dann entscheiden.
Und was ist mit den Vorwürfen, die noch vor einigen Tagen durch die Presse geisterten? Da wurde gesoffen, geschliffen, gemobbt und geschunden, nur redet niemand mehr davon. Und die Täter plötzlich Opfer geworden? Es muss offenbar auch erst einmal ermittelt werden, was wirklich an den Vorwürfen dran ist, das meiste dessen war in der Presse zu lesen. Für die Stammbesatzung steht hier quasi Aussage gegen Aussage, man fühlt sich allein gelassen und vorgeführt. Ist da wirklich nichts passiert? Passiert ist in der Tat etwas, man hat nämlich nur die eine Seite gehört und die andere überhaupt nicht. Der Vorwurf der Stammbesatzung, von allen übergeordneten Dienststellen alleine gelassen worden zu sein, besteht zu recht, man hatte beinahe den Eindruck, als würden Kriminelle bloß gestellt und jeden Moment vom Segelschulschiff abgeführt. Aufklärungsarbeit ist wirklich notwendig, damit der gute Ruf der Gorch Fock wieder hergestellt wird.
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Ferrari F150

Damit möchte gerne
einmal jeder herum heizen und Gummi geben. Die Neuentwicklungen von Ferrari sehen nicht nur sehr gut aus, man hofft auch, dass es damit bald wieder einen Weltmeistertitel geben wird. Ferrari will an alte Erfolge anknüpfen und man wirft so einiges in die Waagschale, um das Ziel zu erreichen. Neben Spitzenautos braucht man allerdings auch eines, einen Spitzenfahrer und seit dem Weggang von Michael Schumacher ist ein solcher Ferari abhanden gekommen.
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Der andere Blick auf den Eiertanz der Welt

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