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Katastrophen

Dienstag, 15. Mai 2012

Von kleinen und großen Schmutzfinken

Wie fühlt man sich als Umweltsünder?
Eigentlich ganz gut. Diejenigen in den Industriestaaten, die sich Gedanken über geplünderte Ressourcen in Staaten der so genannten dritten Welt machen, sind rar, den meisten Konsumenten ist nicht einmal bewusst, was sie tun. Die Menschen leben nach der Devise, nichts sehen und nichts hören. Machen sich diese Menschen mitschuldig an der globalen Umweltzerstörung?
Deutschland, Dänemark, Niederlande, Vereinigte Staaten. Diese Länder führt die Süddeutsche Zeitung auf, wenn es um die grössten Umweltsünder geht, die der WWF in einer Liste der grössten Umweltsünder veröffentlicht hat. Die Grundlage für diese Liste ist der ökologische Fußabdruck, der umso größer ist, je mehr Ressourcen verbraucht werden. Im Moment sieht es so aus, als wenn dieser Fußabdruck von einer Horde Riesenfüßler verursacht wurde, die wie eine Walze über den Planeten trampeln. Der Report zeigt auch, daß sich dieser Abdruck vergrössern anstatt verkleinern wird, ein Trend, welcher einem Teil der Menschheit bald die Lebensgrundlagen raubt. Der andere Teil konsumiert. Konsum ist Macht, Konsum ist Herrschaft und diese Herrschaft wird mitunter mit Gewalt ausgeweitet.
Was schert es schon den europäischen Konsumenten, daß ein Teil seiner tagtäglich benutzten Produkte mit Palmöl versetzt ist, für das beispielsweise in Indonesien Wälder gerodet und Menschen brutal vertrieben werden. Kümmert es den gemeinen Europäer? Er weiß nicht einmal etwas davon. Warum auch, denn das Unangenehme würde nur das Geschäft verderben. Was niemand weiss, macht schliesslich auch keinen heiss.
Bei allem Raubbau für den ultimativen Profit, für den die ansässige Bevölkerung brutal vertrieben werden, stellen sich allerdings weitere Fragen die bisher niemand gestellt hat: Wie steht es überhaupt um den Sauerstoffgehalt der Atmosphäre? Wir streiten seit Jahren um CO² als Klimakiller, kaum jemand macht sich darüber Gedanken, das Menschen, immer mehr Tiere aber auch eine immer größere Anzahl von Verbrennungsmotoren und weltweite Brandrodungen und Brände den Verbrauch von Sauerstoff exorbitant steigern, die Umwandlung von CO² durch Biomasse hingegen kaum steigen wird. Niemand scheint sich Gedanken zu machen, dass Sauerstoff kein endliches Gut ist und in absehbarer Zeit vielleicht Grundlage eines profitablen Geschäftes werden könnte. So mancher Science Fiction-Streifen, der dieses Thema streift, könnte könnte vielleicht Realität werden. Dann dürfte es aber fast zu spät sein und die ökologischen Fußabdrücke zu alles vernichtenden Größen werden, selbst für Nationen, die meinen, ganz besonders umweltbewusst zu leben.
Willkommen in der Zukunft!
NachGedacht.Info

Mittwoch, 2. November 2011

Neue Kernschmelze in Fukushima

Wer hätte gedacht
dass der halb geschmolzene Reaktor 2 des Kernkraftwerks Fukushima noch einmal eine Kernspaltung hervor ruft.
Wie es zur erneuten Kernspaltung gekommen sein kann, ist den Experten bisher unklar, man weiss es aber, weil die Proben, die man dem Reaktor entnommen hatte, Xenon 133 und Xenon 135 enthalten haben sollen. Der Albtraum von Fukushima hat noch längst kein Ende gefunden. Legt man die undurchsichtigen und sehr oft falschen Meldungen des Kraftwerksbeitreibers und der japanischen Behörden zugrunde, muss man sich wirklich Sorgen machen. Wenigstens ist es physikalisch nicht möglich, dass sich eine Explosion in Form einer Atombombe ereignen wird aber das, was in Fukushima geschieht, ist auch Monate später nicht weniger gefährlich.
NachGedacht.Info

Dienstag, 1. November 2011

Griechenland geht pleite!

Gratulation, dieser Uzo geht aufs Haus!
Wollen wir das oder befürchten wir es nur? Das Husarenstück Griechenlands grenzt irgendwie an Feigheit vor dem eigenen Volk. Anfang 2012 soll das griechische Volk über das Sparpaket abstimmen und danach will sich die Politik richten. Will man so weiter machen wie bisher? Griechenland riskiert nicht nur den Rest Respekt zu verlieren, den man vielleicht noch hat sondern auch die Mitgliedschaft in der EU und was danach kommt, das weiss keiner. Was hat Papandreou eigentlich wirklich vor? Der griechische Ministerpräsident fährt, so sieht man es in Deutschland, den Karren mit Wucht und Absicht an die Wand und es ist nicht klar, ob danach noch irgend jemand in der Lage ist, die Kuh vom Eis zu holen. Wahrscheinlich ist das auch unerwünscht. Der Akt der Demokratie erinnert an Bewohner eines brennenden Hauses, die zwar der Feuerwehr erlauben, ihre Löschgeräte aufzubauen, aber gleichzeitig das Wasser abdrehen und ankündigen, irgendwann einmal darüber abzustimmen, ob und wie und wann überhaupt gelöscht werden soll. Mancher spricht von beschlossenem Staatsbankrott und politischem Selbstmord. Was soll also werden? Der Dax sinkt beinahe unaufhörlich und nicht nur in Europa rumort es. Auch in den USA soll es Verluste geben weil sich ein Unternehmen mit europäischen Anleihen verspekuliert haben soll.
Ist das nun der Anfang vom Ende? Die letzte Krise ist keine 5 Jahre her und wurde nur mit Mühe und sehr viel Geld überwunden. Verschwörungspraktiker erinnern bei den Dauerkrisen gern an den 21. Dezember 2012, der Mayakalender endet und die Welt geht unter. In Griechenland geschieht das schon ein bischen eher. Prost!
NachGedacht.Info

Freitag, 28. Oktober 2011

Bangkok unter Wasser

Bangkok unter Wasser
Es war schon katastrophal
als der Osten Deutschlands in den Fluten versank, weil Dämme brachen und Flüsse über die Ufer traten. Das, was jetzt in Thailand geschieht, ist um einiges schlimmer, die wenigsten Menschen haben die Ressourcen, ihr verlorenes Hab und Gut wieder aufbauen zu können. Katastrophal genug ist auch die Tatsache, dass der thailändischen Regierung langsam die Ideen ausgehen, wie man der Katastrophe Herr werden kann. Bangkok selbst hat nur eine ungenügende Hochwassersicherung und es gilt als gesichert, dass sie nicht ausreichen wird um die Fluten zu stoppen.
Da ist sie wieder, die Angst vor dem unausweichlichen und hausgemachten Klimawechsel, der von manchen Reichen und Mächtigen dieses verdreckten Planeten, des Profites wegen verneint wird. Verzeihung, er wird dann irgend einem Gott in die Schuhe geschoben. Jede Katastrophe für sich wird nicht auf einen Klimawechsel hindeuten, alle zusammen, auch die Überschwemmungen in Thailand, zeigen ein eindeutiges Bild und es ist unverständlich, dass niemand die Ursachen bekämpfen will. Klar ist bis zur Stunde auch nicht, wie genau man den Wassermassen Herr werden will. Ob nun Gräben in Hauptverkehrsstrassen oder auch weg gesprenge Autobahnbrücken, der Schaden wird sich kaum noch mindern lassen. Zu aller Last kommt nach Befürchtungen noch ein gewisser Chaostourismus hinzu.
NachGedacht.Info

Der Iran, die tote Spassgesellschaft

Wider dem tierischen Ernst
täte dem Mullahstaat ganz gut aber wenn man die Verhältnisse in der islamischen Republik erlebt und vor allem, durchlebt, kann einem das Lachen ganz schnell vergehen. Julias Blog berichtet von einem Fall, in dem eine junge Frau zu Tode kam, weil sie eine Party besuchte, die durch eine Razzia schnell beendet wurde und dies scheint offenbar kein Einzelfall islamischer Spaßbremsen zu sein.
Was ist der Iran eigentlich? Eine spaßlose Gesellschaft? Es ist kein Wunder, dass immer wieder Berichte auftauchen, der Iran sei nicht nur der weltgrößte Drogendealer, sondern auch, dass man versucht, Buntes und Lustiges aus der Gesellschaft zu verbannen. Zumindest sind Filme oder Bilder mit lachenden Iranern Mangelware. Oder kennen sie einen Comedian, der die islamische Altherrenriege der Mullahs durch dern Kakao zieht?
Die Zeit wäre reif dafür!
NachGedacht.Info

Freitag, 28. Oktober 2011

Unwetter in Norditalien

Nicht nur in Thailand wüten Unwetter
und kosten Menschenleben, auch in Europa sind Menschen bei Unwettern und Überschwemmungen ums Leben gekommen. Der Ort Ort Borghetto Vara in der Region Ligurien ist besonders in den Focus gerückt, dort sind mehrere Menschen nach sintflutartigen Regenfällen Ums Leben gekommen. Aber auch andere Regionen haben mit den Unwettern zu kämpfen. Der Ausfall der Energieversorgung und der unwetterbedingte Notstand sind Probleme, die man in Norditalien nun schon seit längerer Zeit kennt aber gegen die man kaum etwas ausrichtet, sei es aus Bequemlichkeit oder aus politischen Gründen. Selbst in Rom gab es Unannehmlichkeiten aufgrund des Wetters. Aber wird das die Situation verändern? Nein, die Menschen werden genauso weiter leben wie bisher.
NachGedacht.Info

Donnerstag, 20. Oktober 2011

Länderratings sollen eingeschränkt werden

Ist es nur eine Zensurmaßnahme
oder notwendiges Instrument, um willkürliches und undurchsichtiges Auf- und Abwerten gleich ganzer Länder zu verhindern? Wahrscheinlich letzteres denn die Abwertungen europäischer Banken und Staaten durch amerikanische Ratingagenturen hatte in letzter Zeit die Krise im Euroraum verschärft. Bislang sind Ratingagenturen auch kaum antastbar, wenn es um ihr Urteilsvermögen geht, dabei ist schon lange klar, dass die Menschen hinter den Bewertungen über exakt dieselben Informationen verfügen wie auch Journalisten oder Bankkunden. Sollten sie also etwas besseres sein?
Trotz aller gut gemeinten Absichten, eine Kontrolle der Ratingagenturen täte der Weltwirtschaft ganz gut aber wer kontrolliert die Kontrolleure? Nichts wäre wahrscheinlich schlimmer als die Feststellung, dass möglicherweise eine miese Bonität verschwiegen wird, weil der »unangebrachte Moment« für ein herab gestuftes Rating nicht enden will. Wer verhindert ein Verschweigen finanzieller Desaster? Das hat EU-Binnenmarktkommissar Michel Barnier nicht verlautbaren lassen.
NachGedacht.Info

Sonntag, 16. Oktober 2011

Vorsicht vor dem Supervirus

Man stelle sich eine Szene
im Film vor, in der ein Keim vom kleinen harmlosen Durchfallbakterium zum Superkeim mutiert, der das Fleisch faulen lässt, die Menschen aus allen Körperöffnungen bluten, die Haut schlägt Blasen, fällt in Fetzen herab, das blanke Fleisch ... nein, so genau wollten wir es dann doch nicht wissen. Aber die beschriebene Szene, die so manchen Filmemacher faszinieren würde, könnte durchaus in der einen oder anderen Weise Realität werden, wie die verschlafene Schweinegrippepandemie oder andere auftretende Keime zeigen, gegen die Wissenschaftler kaum etwas entgegenzusetzen haben.
Seit langem ist auch klar, dass Antibiotika den resistenten Keimen kaum mehr etwas anhaben können. Antibiotika werden in Mastbetrieben wie Futtermittelzusätze eingesetzt, ungeachtet dessen, dass auch dort Keime entstehen, die kaum mehr bekämpft werden können. Aber nicht nur dort, sondern auch in Krankenhäusern sind MRSA-Keime allgegenwärtig. Bislang wurden die Gefahren weitestgehend von der Wirtschaft und der Politik ignoriert, es gab in der Vergangenheit nur halbherzige Versuche, die kaum etwas gebracht haben. Wie also wird es weiter gehen? Es wäre der Albtraum eines jeden Mediziners, wenn eines Tages ein Keim auftaucht, dessen Genom kaum Schwachstellen aufweist, die man mit Medikamenten bearbeiten kann.
NachGedacht.Info

Mittwoch, 14. September 2011

Explodierte Pipeline in Kenia

Pipelinelecks sind in Kenia nichts
ungewöhnliches, auch nicht, dass versucht wird, illegal Öl abzuzapfen und zu verkaufen. Die neuerlichen Leckagen einer Pipeline in Kenia haben es traurigerweise bis in die Medien geschafft.
Mitten in einem dicht besiedelten Slum fing eine undichte Pipeline Feuer, mehrerer Menschen kamen beim Versuch, Öl aufzufangen, ums Leben. Ist das immer so in Afrika?
Traurigerweise ist dies kein Einzelfall. Die Bodenschätze Afrikas bringen ihren Bewohnern in den seltensten Fällen Reichtum. Meist sind es ausländische Konzerne, welche die meisten Bodenschätze auf Teufel komm raus ausbeuten, in sehr vielen Fällen ohne Rücksicht auf Verluste. Europäische Ölfirmen sind bei der schonungslosen Ausbeutung afrikanischer Bodenschätze besonders aktiv, Unfälle und ausgelaufenes Öl wird in den meisten Fällen vertuscht, Behörden werden bestochen und Proteste von Einheimischen mitunter auf brutale Weise unterdrückt. Das Verhalten von Kolonialherren eben.
Die frisch explodierte Pipeline wird nichts ändern, sie hat nur kurz die Aufmerksamkeit der Weltöffentlichkeit erregt. In Kenia gibt es einen Grad der Umweltverschmutzung, der in der so genannten zivilisierten Welt vollkommen undenkbar wäre und trotzdem finden die Straftaten grosser Ölfirmen kaum Beachtung in der angeblich so freien Presse. Selbst die Umweltorganisation Greenpeace, die sich eigentlich auf derartige Fälle konzentrieren müsste, berichtet lieber über liegen gebliebene Wale am Strand und seltene Vogelarten, die es früher einmal auf einer Wiese gegeben haben soll.
Das koloniale Selbstverständnis der Industrienationen wird auch in Zukunft nicht der Vernunft weichen.
NachGedacht.Info

Montag, 12. September 2011

Explosion in französischem Atomkraftwerk

Nun hat Europa auch sein Fukushima
oder Westeuropa sein Tschernobyl. Was auch immer genau geschehen sein könnte, laut Tagesschau soll im AKW Marcoule bei Avignion ein Ofen explodiert sein. Nun kann man fragen, was ein Ofen in einem AKW zu suchen hat, fest steht aber, es hat einen Schaden gegeben, durch was auch immer dieser Schaden verursacht wurde. Bislang ist keine Strahlung gemessen worden, demnach hat die Explosion offenbar nichts mit den Atomreaktoren direkt zu tun.
NachGedacht.Info

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