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Krieg

Donnerstag, 10. November 2011

Israels grosses Problem

Geht es nach dem Mullahstaat Iran
dann hat Israel keine Existenzberechtigung und bald auch keine Grundlage mehr, zu existieren und tatsächlich stellt sich die Frage, ob der Brückenkopf der westlich orientierten Freiheit und Demokratie im nahen Osten überhaupt noch eine Chance hat, sich gegenüber seiner Feinde zu behaupten. Die Palestinenser sind im Moment aus israelischer Sicht das kleinere Übel, weitaus gefährlicher stellt sich der Iran dar, der mit seinem Raketenarsenal tatsächlich eine Menge Schaden anrichten könnte. Das weiss man auch in Tel Aviv, eine Lösung des Problems existiert allerdings nicht. So übt man sich vorerst weiterhin in gefährlichem Säbelrasseln ohne tatsächlich die Muskeln spielen zu lassen.
Israel könnte Schaden anrichten aber nichts nachhaltig zerstören. Das Waffenpotential Irans ist weitaus größer, wobei nicht komplett klar ist, welche der vor langer Zeit aus sowjetischem Fundus gekauften Waffen tatsächlich existieren. Nicht nur für Israel ist dies ein gefährliches Pokerspiel. Ein Präventivschlag Israels auf die Atomwirtschaft des Irans hätte einen Gegenschlag und damit in Folge auch ein militärisches Eingreifen der USA, NATO und der Golfstaaten zur Folge. Und damit ist sie wieder da, die Angst vor einem Atomkrieg.
NachGedacht.Info

Dienstag, 8. November 2011

Iran: Der nächste Krieg kommt bestimmt

Einstein sagte einmal
dass der vierte Weltkrieg wieder mit Steinäxten und Knüppeln geführt werden wird. Wir sind nahe dran, uns das steinzeitliche Vergnügen zu gönnen, denn dem dritten Weltkrieg sind wir einen gewaltigen Schritt näher gekommen. Nicht allein, dass der Euro wankt wie ein sturzbetrunkener Brite, ausgerechnet unsere südlichen Nachbarn, genauer gesagt, Israel, gelüstet es nach einem Krieg. Dass Opfer ist altbekannt, es tut aber auch nichts um einen drohenden Konflikt zu entschärfen. Gemeint ist die Islamische Republik Iran. Dem Mullahstaat ist auch an einem Krieg gelegen, kann man sich so als Opfer zionistischer Gewalt präsentieren und auf der anderen Seite selbst erobern und vernichten.
Es besteht immer noch die Frage, ob Teheran eine Atomwaffe entwickelt und noch immer weiss es niemand so genau. Vielleicht Jein oder auch nicht, Israel fühlt sich durch die iranische Politik in seiner Existenz gestört und will gerne reinen Tisch machen. Ein Militärschlag würde sich da schon anbieten. Den Kontrahenten ist sicherlich auch bewusst, dass dies das Fass im nahen Osten nicht zum Überlaufen, sondern zum Explodieren bringen wird. Dem weltweiten militärisch-industriellen Komplex wird es freuen und die Welt hat das Nachsehen.
In Deutschland ist man um die Sicherheit Israels besorgt, offenbar gehen deutsche Politiker davon aus, dass ein Erstschlag von iranischer Seite erfolgen wird. Könnte das nicht ein Trugschluss sein? Es wäre nicht das erste mal, dass diplomatische Entscheidungen deutscher Politiker ein sprichwörtlicher »Griff ins Klo« sind. Genauso pervers wie ein möglicher Angriff des Irans ist der Gedanke eines israelischen Schlages gegen den Mullahstaat. Wird die Freiheit Europas in Teheran verteidigt? Eine gruselige Vorstellung.
NachGedacht.Info

Mittwoch, 2. November 2011

Anonymous - die heimliche Kraft

Die Polizei hat es nicht geschafft
den Drogenbaronen im Lande Herr zu werden, immer mehr versinkt Mexico in Gewalt und Blut und immer weniger Menschen leben in Sicherheit. Bisher konnte die staatliche Gewalt in Mesico das Morden kaum beenden aber nun scheint sich das Blatt langsam zu wenden. Die Bewegung Anonymous kämpft nun gegen eines der mexikanischen Drogenkartelle. Der Hintergund ist, das Kartell "Los Zetas" soll ein Anonymous Mitglied verschleppt haben und man will das kartell unter Druck setzen, damit das anonyme Mitglied wieder frei kommt. Ganz so einfach, wie man es liest, wird es sicherlich nicht sein, denn die Anonymous-Hacker wissen, dass sie ihr Leben aufs Spiel setzen.
Man hat sich offenbar erst einmal zurück gezogen, beendet hat man den Kampf gegen mexikanische Drogenkartelle aber sicherlich noch nicht. Somit wird der Anti-Drogenkampf auch virtuell geführt, ein Umstand, an den man noch vor wenigen Jahren nicht dachte.
NachGedacht.Info

Montag, 31. Oktober 2011

Die NATO, der freundliche Kriegsdienstleister

Eine Revolution wird bestellt
und Europa liefert die Bomben, wahlweise auch einen Kriegsgrund und wenn der Preis stimmt, werden auch Besatzungstruppen geliefert, die eine unbestimmte Zeit im Lande bleiben werden.
So ganz wird man den Verdacht nicht los, als ob die NATO zur Feuerwehr im nahen Osten mutiert. Während Assad weiterhin Härte demonstriert und auf seine eigenen Bürger schiessen lässt, fordern diese Unterstützung und Hilfe vom nordatlantischen Bündnis an. Ist die NATO rechtlich überhaupt in der Lage, eine Intervention in Syrien durchzuführen oder auch nur eine Bombe abzuwerfen? Syrien ist nicht Libyen und wer mögliche Einsätze der Söldner aus Europa europäischen Armeen bezahlen soll, ist auch nicht klar. Es wurde noch nicht einmal eine Summe für die Einsätze in Libyen genannt.
Die andere Seite der Vernunft ist, in Syrien findet ein Massenabschlachten statt, das niemand so recht stoppen will und die EU und die NATO haben kein politisches Interesse an einem Ende der Gewalt.
NachGedacht.Info

Dienstag, 18. Oktober 2011

Libyscher Rassismus

Zu Ende sind die Unruhen in Libyen noch lange nicht.
Da sind noch einige Punkte zu bearbeiten, bevor man sich wieder dem Frieden und dem Alltag widmen kann. Einer dieser unbearbeitete Punkte sind Kriegsverbrechen und Menschenrechtsverletzungen der libyschen Rebellen. Auch hier zeigt sich das Erbe Gaddafis, denn der hatte schwarzafrikanische Söldner ins Land geholt, um das eigene Volk bewachen zu lassen. Die Einwanderer sollen nun aufgrund ihrer Hautfarbe Diskriminierungen durch libysche Rebellen ausgesetzt sein. Berichte darüber gab es bereits in der Vergangenheit, nur wurden diesen kaum Beachtung geschenkt. Mittlerweile kommen immer mehr Verfehlungen der Rebellen ans Tageslicht. Anders als Amnesty International scheint für die europäische Politik die Menschenrechtsverletzungen nicht von Interesse zu sein.
Wie wird man in Zukunft in Libyen mit seinen afrikanischen Nachbarn umgehen? Es mag zwar verständlich sein, dass man den ehemaligen Söldnern, die Gaddafi ins Land holte, mit Hass entgegen tritt, aber man kann sich nicht ewig hassen und gegenseitig massakrieren, das wissen auch die neuen Herren in Libyen. Irgendwann werden Fragen gestellt werden, die vielleicht die neue libysche Politik belasten und findige Journalisten werden die jüngsten Leichen aus dem libyschen Keller ans Licht der Öffentlichkeit zerren. Das macht weder Europa noch den Übergangsrat und dessen Nachfolger glaubhafter. Bisher ist nicht einmal bekannt, wie hoch die Zahlen der von den Rebellen getöteten Schwarzafrikaner sind. Man wird sicherlich auch alles tun, um die Opfer zu relativieren und ihnen die alleinige Schuld in die Schuhe zu schieben.
NachGedacht.Info

Mittwoch, 7. September 2011

Zwei tote Deutsche in Afghanistan

Es ist traurig, dass schon wieder Menschen
in Afghanistan getötet worden sind. Erschreckend ist, dass es sich bei den beiden Toten um zwei Deutsche handelt, die wahrscheinlich Opfer eines Raubmordes wurden. Ermittlungen scheint es in Afghanistan nicht zu geben, dafür werden massenweise Verdächtigungen ausgesprochen. So sollen es Nomaden vom Stamm der Kuchi gewesen sein. Warum und wieso die beiden Deutschen getötet wurden, ist aber bisher noch unklar.
Entwicklungshilfe haftet ein gewisses Lebensrisiko an. Nicht nur in Afghanistan, sondern in vielen Entwicklungsländern sind deutsche Helfer im Einsatz aber in den wenigstens Gebieten schweben sie in Lebensgefahr. Lohnt es sich dann noch, einen solchen Job auszuführen? Und wie hoch sind die Prämien für die Risikolebensversicherungen?
NachGedacht.Info

Sonntag, 28. August 2011

Kann man Al Kaida ausrotten?

Die USA sind nach eigenen Aussagen
auf dem besten Weg dahin. Fraglich ist aber, ob sich der Terrorismus a la Al Kaida wirklich eindämmen lässt. Eher sieht es so aus, als wenn man die Terrororganisation in die Bedeutungslosigkeit bombt. Mittlerweile soll der Libyer Atiyah Abd al-Rahman,die angebliche Nummer Zwei des Netzwerks getötet worden sein. Das macht Al Kaida und seine Aktionen nicht weniger gefährlich. Wahrscheinlicher ist, dass andere nachrücken werden, die durchaus gefährlicher sein können, denn auch Al Kaida lernt dazu. Nach Aussagen deutscher Experten besteht auch für Industrieanlagen in der westlichen Welt sowie Einrichtung des öffentlichen Lebens eine akute Gefährdung. Selbst wenn der so genannte Chefplaner von Al Kaida nun das zeitliche gesegnet hat, niemand weiss, was seine Nachfolger planen.
Was an der Meldung allerdings auffällt ist, dass sie zuerst vom rechtsgerichteten und republikanerfreundlichen US-Sender FoxNews stammt, der nicht unbedingt für korrekte und neutrale Berichterstattung bekannt ist. Ist Atiyah Abd al-Rahman also wirklich in Waziristan getötet worden? Angeblich konnte der pakistanische Geheimdienst den Tod des Mannes, der bereits am 22. August bei einem Drohnenangriff ums Leben gekommen sein soll, nicht bestätigen.
NachGedacht.Info

Wer einmal aus dem Blechnapf frisst

Für Murat Kurnatz dürfte diese Phrase
nicht unbekannt sein, einen Teil seines Lebens hatte er in einem Konzentrationslager verbracht, mit Wissen und wahrscheinlich auch der Hilfe einer deutschen Regierung. Die, schon lange nicht mehr an der Macht, dürfte sich heute noch genauso versuchen, aus der Affäre zu ziehen wie damals, als man Kurnatz in Pakistan verhaftete und den Amerikanern übergab.
Murat Kurnatz, der auch als der "Bremer Taliban" in die Geschichte einging, hat einen harten Leidensweg hinter sich, den vielleicht noch die KZ-Opfer des Nationalsozialismus und des Kommunismus nachvollziehen können. Umso respektabler ist der Schritt, sich wieder in dem Land aufzuhalten, das ihn verraten und allein gelassen hat.
Murat Kurnatz lebt wieder in Bremen. Er ist Moslem aber er ist kein Taliban. Ob er die Geschehnisse von damals verarbeitet hat? Vielleicht teilweise aber vollkommen spurlos ist Guantanamo nicht an ihm vorüber gegangen. Und Guantanamo wird nie vorbei sein.
NachGedacht.Info

Donnerstag, 9. Juni 2011

Um was ging es noch mal in Libyen?

Die Nato kann Gaddafi einfach nicht
entmachten, egal, wie viel Waffen man einsetzt.
Beinahe ununterbrochen bombardierte die NATO in den letzten Tagen Libysche Städte und Gaddafis Unterstände, immer in der Hoffnung, den Wüstenstrolch Gaddafi zu treffen oder zum Aufgeben zu zwingen. Am Stammtisch würde man hämisch sagen: Pustekuchen. Nein, Gaddafi hat sich bisher nicht vertreiben lassen, im Gegenteil, er sitzt noch immer fest in seinem Bunker und kommandiert seine Truppen, die Kriegsverbrechen begehen. Dabei schwindet seine Macht. Seine Truppen sind auf dem Rückzug und die Rebellen rücken auf Tripolis vor. Wird man Gaddafi festsetzen können? Es gibt noch einige Dinge, die man auch ins Auge fassen sollte. Gaddafis Tochter hat ihrerseits Klage gegen die NATO eingereicht, auch wegen Kriegsverbrechen. Bewerten kann man die Vorwürfe nicht, auch die Meldungen der NATO und der freien Presse sollte man zum Teil mit Abstand betrachten, aus dem Kriegsgebiet gibt es mitunter kaum verlässliche Nachrichten. Da heisst es teilweise, dass die Rebellen ihrerseits Kriegsverbrechen begangen haben, es sollen zu Beginn der Revolten ausländische Arbeiter von den Aufständischen getötet worden sein, die Gründe waren nicht zu erfahren. Stimmen diese Meldungen? Sie sind mitunter wirr und diffus und ähneln eher Gerüchten als wirklichen Meldungen. Es geistert auch die Nachricht durch die Gazetten, Gaddafi habe schier tonnenweise Viagra einfliegen lassen. Der Grund sollen Massenvergewaltigungen sein, mit denen Gaddafi und seine Truppen das Volk terrorisieren soll.
Aktuell sollen Gaddafitruppen wie die Heuschrecken in die Hafenstadt Misrata einfallen und versuchen, sie zurück zu erobern.
Und was macht die NATO? Um was ging es noch einmal in Libyen? Das ist irgendwie in den Hintergrund gerückt und scheinbar interessiert es niemanden mehr. Man will seine Anstrengungen, den Diktator zu stürzen, intensivieren, wirklich erreicht hat man im Moment allerdings sehr wenig. Viele Gebäude sind zerstört, es ist fraglich, ob es in absehbarer Zeit wirklich eine Wiederaufbauarbeit geben wird. Noch hat die NATO alle Unterstützung der Libyer selbst, man sollte allerdings nicht die Geduld der "Befreiten" überstrapazieren, ein zweites Afghanistan und das Gefühl, dass man sich Besatzer angelacht hat, kann die Freundschaft schnell zerstören.
NachGedacht.Info

Samstag, 28. Mai 2011

Der nächste sudanesische Krieg

Der Frieden hat nur sehr kurz gehalten
dafür gibt es nun wieder Kriege ums Öl.
Nord und Südsudan sind beinahe komplett getrennt, niemand wollte es wahr haben aber alle hatten sicherlich daran gedacht. Es geht um ölreiche Regionen, die beide neuen Staaten beanspruchen und ihre Truppen aufmarschieren lassen. Die Internationale Gemeinschaft kann und will im Moment wenig tun, um die Lage zu befrieden. Die Vereinten Nationen sind unfähig, auf die Gefahr und einen weiteren Völkermord zu reagieren. Klar ist, der Norden will vollendete Tatsachen schaffen und die Stadt Abyei annektieren. Diese Stadt ist eine der letzten, die sich noch nicht entschieden haben, zu welcher Seite sie gehören wollen. Die Verantwortlichen waren sich bisher selbst nicht einig. Augenzeugenberichte handeln von Plünderungen durch nordsudanesische Truppen, ein Zeichen, dass die Region auch nach einer Staatsgründung Südsudans umstritten bleiben wird und man mit neuen Grenzkriegen rechnen muss. Grund für die Greueltaten ist u.a. Umar Hasan Ahmad al-Baschir, Präsident des Sudan. Gegen Al-Baschir wurde ein internationaler Haftbefehl wegen Völkermordes ausgestellt, bislang aber ist der Politiker weiter in Amt und Würden und von einer Verhaftung weit entfernt. Das zeugt nicht zuletzt von der absoluten Unfähigkeit der UNO, ihre Interessen durchzusetzen und die der unterdrückten Ethnien des Sudans zu schützen. Es wird wahrscheinlich noch Jahrzente dauern, bis der sudanesische Konflikt beigelegt wird. Bis dahin hat es Baschir sogar einfacher, Krieg zu führen, ein Grenzkrieg lässt sich der Weltgemeinschaft besser verkaufen als ein innersudanesischer Konflikt, weit ausserhalb jeglicher Gesetze. Etwas besseres hätte dem Schlächter des Sudan wahrscheinlich nicht passieren können.
NachGedacht.Info

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Zuletzt aktualisiert: 17. Mai, 16:31

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