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China

Freitag, 28. Oktober 2011

Saab wird chinesisch

Kopieren brauchen die Chinesen
die Produkte des schwedischen Autobauers schon einmal nicht mehr, denn sie haben ihn aufgekauft.
Glück für Saab, denn der Untergang ist damit erst einmal abgewendet. Wie wird es nun weiter gehen? Werden die neuen Eigentümer in Schweden weiter produzieren lassen oder wird man Saab nach China übersiedeln? Bisher wurde darüber noch nichts berichtet also werden die Gerüchte über das Schicksal der schwedischen Marke bald sehr wild ins Kraut schießen.
NachGedacht.Info

Freitag, 10. Juni 2011

Prüfungen in China: Der Wettbewerb der Schummler

Mehr als neun Millionen Chinesen wollen studieren
Wer aber durch die Aufnahmeprüfungen fällt, hat wenig Chancen.
James Bond hätte wahrscheinlich seine helle Freude an dem, was manche Chinesen benutzen, um die Aufnahmeprüfungen der Universitäten zu bestehen. Manche entwickeln beim Schummeln eine sagenhafte kriminelle Energie und sehen es als Wettbewerb mit den Prüfungsbehörden. Da werden Miniefänger ins Ohr gepflanzt, es gibt Kugelschreiber mit Display zu kaufen, auf denen die Antwort abzulesen war. Auch Empfänger in Plastik, gerade einmal so gross wie eine Münze soll es geben, die eingeschmuggelt werden können und nur schwer zu entdecken sind.
Es heisst, dass da eine ganze Industrie davon lebt, den Prüflingen zu einer Chance an den Universitäten zu verhelfen. Technologien, die anderswo wahrscheinlich besser wären.
Die harten Aufnahmebdingungen finden allerdings nicht nur Freunde in China. Kritiker dass die Trickereien für chinesische Schüler und Studenten kaum förderlich sind und sie nicht wirklich zum Denken, sondern lediglich zum kopieren anleite. Es ist also kein Wunder, wenn eine ganze Nation kriminalisiert wird.
Innovativ hingegen sind jene, die den angehenden Studenten Higtech-Schummelwerkzeug anbieten. Was bisher noch nicht auf den Markt ist, ist eine Brille mit eingebautem Sender, Empfänger und Display, um dem Studenten die Arbeit quasi bildlich vorzuschreiben aber wahrscheinlich haben die Schummelanten dies bereits ins Auge gefasst.
Wer sagt da eigentlich noch, dass Chinesen nur kopieren können?
NachGedacht.Info

Montag, 6. Juni 2011

Chinas Billionenschulden

Niemand hätte gedacht dass
China nicht nur eine Nation in finanziellem Überfluss sondern auch eine mit Rekordschulden ist. Mit eintausend Milliarden Dollar sollen die chinesischen Provinzen in der Kreide stehen, ein Rekordergebnis. Dabei scheint schich in China das abzuspielen, was man ursprünglich aus den Vereinigten Staaten kennt. So gross sind demnach die Unterschiede zwischen dem zentralistisch regierten Land der Kommunisten und dem Erzfeind gar nicht, im Gegenteil, da sind viele Dinge, die verbinden.
Es sollte aber niemand denken, dass nu Peter Zwegat im Reich der Mitte sein Unwesen treiben wird, im Gegenteil. Man ist bemüht die internen Schulden irgendwie verschwinden zu lassen und wenn es jemand schafftm dann ist es die Volksrepublik China. Sollte sich der Rest der Welt vielleicht ein Beispiel an den Chinesen nehmen? Eher nicht, denn man kann keine Volkswirtschaft mit der anderen vergleichen und die chinesische vereint Aspekte, die so in keinem anderen Land funktionieren würden. Aber auch wenn China weg ist, wenn dort die Märkte wackeln, spürt man es auch bis nach Europa.
NachGedacht.Info

Donnerstag, 26. Mai 2011

Bombenanschläge in China

Ein Bauer soll Bomben gelegt haben.
Die sozialen Spannungen in China erreichen einen neuen, traurigen Höhepunkt. In Fuzhou (Provinz Jiangxi) explodierten drei Bomben vor öffentlichen Gebäuden, zwei Menschen wurden verletzt. Angeblich war es ein Bauer, der frustriert über erlittenes Unrecht, Rache an der chinesischen Justiz genommen haben soll. Tatsächlich aber weiss man es nicht. Man feiert den Anschlag als Weckruf für die Regierung, damit sie endlich für Transparenz und Gerechtigkeit sorgt. Seit längerem schon gärt es in Teilen der chinesischen Gesellschaft und manche befürchten, dass der Ärger und die Wut umschlagen könnten und es zu einer weiteren Revolte kommt. In China dürfte diese aber wenig Chancen haben, die Staatsmacht hat genug Ressourcen, um jeden Aufstand brutal und blutig niederschlagen zu können.
NachGedacht.Info

Donnerstag, 5. Mai 2011

China rettet Saab

Wird es vielleicht bald einen Saab
made in China zu kaufen geben? So mancher Kunde würde sich wahrscheinlich umdrehen, den Kopf schütteln und nach anderen Modellen Ausschau halten. Dennoch, die Chinesen haben die schwedische Marke Saab vor dem kompletten Niedergang gerettet. 120 Millionen Euro haben ausgereicht, damit die Bänder wieder anlaufen können. Hawtai Motor heisst der neue Geldgeber, ein Hersteller chinesischer Protzwagen, die es auf dem europäischen Markt bisher nicht gegeben hat. Dank Saab und der strategischen Partnerschaft bestünde vielleicht die Möglichkeit, dass sich dies ändert. Immerhin, in China steckt viel Geld und Saab wäre wahrscheinlich nicht das einzige Unternehmen, das mit chinesischem Geld vor der Pleite gerettet werden müsste. Auf der anderen Seite haben die chinesischen Unternehmen immer leichteren Zugriff auf ausländische Märkte, letztlich auch zum Nachteil nationaler Wirtschaften.
Bislang ist nicht ganz klar, wie die Partnerschaft von Hawtai und Saab im einzelnen aussehen wird und was man sich in China vom beinahe bankrotten schwedischen Autohersteller erhofft.
NachGedacht.Info

Dienstag, 12. April 2011

Chinesische Christenverfolgungen

Es ist nicht das erste mal,
dass man in China religiöse Minderheiten verfolgt, sie einsperrt, mitunter auch foltert, ausweist oder versucht, sie umzuerziehen. Vor einigen Tagen wurden dutzende Christen in China fest genommen, über ihren Verbleib ist bisher nichts bekannt geworden. Auch schwankt die Anzahl der festgenommenen Christen. Was wird den Menschen im schlimmsten Fall passieren?
Die Christen sind allerdings nicht die einzigen Personen, die dieser Tage in China verhaftet worden sind. Der wohl prominenteste Inhaftierte ist der Künstler Ai Weiwei, auch hier ist nicht bekannt, wo er sich aufhält. Christen und auch Dissidenten wie Weiwei haben im Reich der Mitte einen schlechten Stand. Ihre Existenz hängt nicht nur allein vom Wohlwollen der Behörden ab, sondern meistens auch von wirtschaftlichen Interessen und in manchen Fallen offenbar auch von der Zerstörungslust der Polizei. Getreu nach dem Motto Teile und Herrsche scheint es im chinesischen Staatsapparat kaum jemanden zu interessieren, wenn lokale Behörden und selbst die Polizei ihre Befugnisse übertreten. China Aid berichtete laut Vatikan von illegalen und rechtswidrigen Übergriffen von Polizisten, bei dem Unbewaffnete verletzt worden sein sollen. Ein wenig erinnern die Ereignisse an den Nationalsozialismus, als die braunen Horden der SA die Gegner des Nationalsozialismus, Juden und auch auch Christen terrorisierten, verschleppten und auch plünderten. Kann man den chinesischen Staat mit dem der Nationalsozialisten gleichsetzen? Das wäre sicherlich eine Frage für Gesellschaftswissenschaftler und selbst ernannte Experten, die in Willschen Talkrunden ihre Meinung preisgeben. Für uns steht fest, um seine Macht zu sichern, wird auch der chinesische Staat zu Mitteln greifen, die schon für die Natioalsozialisten von Vorteil waren. Dazu zählen nicht nur Übergriffe auf Andersgläubige wie Uriguren und Christen sondern auch willkürliche Verhaftungen von Dissidenten und rechtswidrige Enteignungen und massive Korruption, die China nicht bekämpfen wird.
Teile und herrsche. Solange der Staat seinen Profit erhalten wird, ist es relativ egal, welches Schicksal das Volk ereilt. Erschreckend ist nur, dass die Volksrepublik nicht der einzige Staat ist, in dem gegen Recht und Gesetz verstoßen wird.
NachGedacht.Info

Chinas Handelsdefizit

Bricht nun die Weltwirtschaft zusammen?
Nein, das heisst nur, dass die Volksrepublik mehr ein- als ausgeführt hatte. Das könnte sich allerdings bald wieder ändern, wenn man den Experten Glauben schenken will. Die Überschüsse an Einfuhren und Ausfuhren werden sich in der Waage halten, Chinas Bilanzen sind ausgeglichen. Was aber wird der Rest der Welt machen? Es sieht auch so aus, als wenn es eine Aufwertung der chinesischen Währung geben wird, ein Schritt der regelrecht alternativlos ist. Vor allem aber, um einer Inflation im reich der Mitte entgegen zu wirken. Die Frage wird dann sein, welchen Wert die Dollarreserven der Chinesen in Zukunft noch haben wird. Wahrscheinlich muss man in diesem Punkt mit einem Wertverlust rechnen.
NachGedacht.Info

Dienstag, 5. April 2011

Ai Weiwei - Chinesischer Künstler verhaftet

Nun ist er festgesetzt
und Proteste werden kaum etwas nützen. Der chinesische Künstler Ai Weiwei wurde festgenommen, als er nach Hongkong ausreisen wollte. Die Staatsmacht gibt sich unerbittlich, wenn es um die eigenen Kritiker geht, das wusste Weiwei schon lange und mit Sicherheit hatte er auch mit seiner eigenen Verhaftung gerechnet. Es ist auch nicht das erste Mal, dass sich der Künster mit der chinesischen Staatsmacht konfrontiert sieht. Sein Berliner Galerist ist in Sorge um Weiwei, am 29. April soll eine Ausstellung beginnen, ob Ai Weiwei daran teilnehmen kann, ist bisher nicht klar, keiner weiss, wann der Künstler wieder freigelassen wird.
NachGedacht.Info

Donnerstag, 24. März 2011

China: Bei Protest: Telephonverbindung weg!

Es könnte sich um ein ganz normales Gespräch handeln
bei dem Mann sich mit Frau über diesen oder jenen unterhält. Fällt in diesem Gesprächin welchem Zusammenhang und aus welchem Grund auch immer, das Wort Protest (抗议), kann es sein, dass das Gespräch plötzlich beendet ist. In Wirklichkeit werden wahrscheinlich noch andere Begriffe sein, die von der chinesischen Regierung als gefährlich eingestuft werden. Von Protest über Jasmin bis hin zu Revolution wäre alles möglich. Die Angst der chinesischen Regierung ist gross, man hat schliesslich genug Baustellen im eigenem Land. Da wären Proteste gegen Menschenrechtsverletzungen, Enteignungen, Zensur und auch der Kleinkrieg gegen die Uriguren, Dinge die man in Peking gerne unter den Tisch kehren möchte. Mit der modernen Technik wäre sogar noch mehr möglich.
NachGedacht.Info

Donnerstag, 10. März 2011

Wophone - ein chinesisches Smartphone-Betriebssystem

Es muss nicht immer Android sein
Man kann auch selbst. Das hat sich der Chinesische Anbieter Unicom gesagt und entwickelt ein eigenes Betriebssystem von Handies. Somit geht man vielleicht einigem Ärger aus dem Weg oder schafft sich neuen. Das Betriebssystem Wophone wird eine reine, chinesische Entwicklung sein, ob sie es auf den internationalen Markt schaffen soll, bleibt bisher offen. Wophone benutzt Linux als Kern, aber es wird nur im Entferntesten mit Android zu tun haben. Was wird man damit anstellen können? Heise schreibt, dass chinesische Behörden die Entwicklung des Systems fördern. Es ist nicht klar, ob das gut sein wird, denn niemand kann abschätzen, welche Hintertürchen in die Software eingebaut werden wird.
NachGedacht.Info

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Zuletzt aktualisiert: 17. Mai, 16:31

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