X-51A - Der nasse Hyperschall-Schreck

Stellen Sie sich einmal vor
sie sind Terrorist und wohnen irgendwo im Nichts, in der Wüste Jemens, in den afghanischen Bergen oder gar in den Weiten Malis und sie bereiten ahnungslos den nächsten Sprengstoffanschlag gegen den geliebten Feind USA vor, als es um sie herum aus heiterem Himmel knallt und sie ohne Umwege in die Hölle gebombt werden. Angenehm ist das keinesfalls und wer ist schuld? Sie als militanter Islamist, der gerne mit Sprengstoffen hantiert, natürlich nicht, denn sie hatte bislang gar keine Zeit, neben Beten und Ungläubigen massakrieren, eine funktionierende Sprengstoffweste zu basteln. Damit ruinieren sich andere alle Zehn Finger.
Als wichtiges Al Kaida Mitglied gehören Sie natürlich der oberen Führungsebene an, Sie haben etwas zu sagen, wenn auch nicht viel aber wenn sie etwas zu sagen haben, dann ist das meist nur widerwärtiger, pseudoreligiöser Kram, für den sich meistens nur Ermittler und Geheimdienste interessieren, weil sie wissen wollen, wo genau Sie sich aufhalten. Nun stellen Sie sich auch noch vor, einer Ihrer so genannten Glaubensbrüder hat den heiligen Krieg verraten und wurde in einem illegalen Geheimgefängnis, irgendwo in Drittländern solange freundlich massakriert und gefoltert, bis er Ihren Aufenthaltsort verraten hat, bevor man ihn ins KZ Guantanamo warf, wo er in der tropischen Sonne Kubas langsam vor sich dahin rottet. Sie wissen von allem nichts, Sie fühlen sich ja sicher, bis zu jenem Augenblick, der sie vom Leben zum Tode befördert.
Sie ahnen auch nicht, dass sie auf Befehl des obersten Kriegsherrn Ihres Erzfeindes getötet wurden und Ihnen ist auch unbekannt, dass er den Befehl erst eine Stunde vor ihrem Tod gegeben hat. Niemand weiss, dass dann ein Flugkörper gestartet wurde, der mit nahezu zehnfacher Schallgeschwindigkeit den Atlantik und angrenzende Kontinente überquert hat und sich hrer Position mit Hyperschallgeschwindigkeit nähert, zu schnell für die alten Radaranlagen jener Länder, die der Flugkörper überquert. Der Flugkörper mit Scramjet-Antrieb, der von einem Flugzeug aus startete näherte sich Ihnen mit Mach 6, als er einschlug, war das ein Ereignis, auf das niemand vorbereitet war. Er war mit einem neuartigen Sprengkörper ausgerüstet, der derart wuchtig explodierte, dass der Rumms noch in zehn Kilometern Entfernung die Zelte, weil Häuser gibt es ihn Ihrem Versteck ja nicht, erbeben lies und das Vieh verängstigte.
Die Waffe, die sie in den Tod befördert hat, nennt sich X-51A und ist ein Hyperschalltriebwerk, mit dem es der US-Luftwaffe möglich sein sollte, innerhalb kürzester Zeit jeden Punkt der Erde in die Luft zu sprengen, atomar, mit konventionellen Sprengstoff oder auch mit biologischen oder chemischen Waffen, der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. Den Anschlag hätte auch niemand bemerkt, weil niemand den Flugkörper gesehen oder gehört hätte, wenn er einschlägt, erst viel später hätte man vielleicht noch die Fluggeräusche wahrgenommen, diese sich aber nicht erklären können. Von einem Anschlag auf Sie ist zu diesem Zeitpunkt aber keine Rede mehr. Sie haben eben Pech gehabt.
So in etwa würde sich in allernächster Zukunft der Drohnenkrieg der USA anfühlen und niemand ist dem mehr sicher. Dummerweise ist der derzeit letzte Test einer X-51A gescheitert, ein Fehlschlag. Für die Forschungsabteilung des Pentagon ist dies aber kein Grund, die Hände in den Schoß zu legen, man hat bereits andere Projekte, denen man sich zuwenden will. Die 20fache Schallgeschwindigkeit soll es sein. Ja warum nicht gleich Lichtgeschwindigkeit oder gar Warp 10? Eines Tages vielleicht, wenn sich die Menschheit ins All ausbreitet und auch Al Kaida neue Möglichkeiten findet, sich ins Paradies zu sprengen.
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Ärgerst du dich noch oder kochst du schon?

Manche Geschichten um den Aufbau
von Möbeln erinnern an Slapstick und Comedy und wenn es nicht s traurig wäre, könnte man auch darüber lachen. Geht aber nicht. Für Beatrix Hobohm aus Oldenburg hat sich der Küchenkauf zu einem ewigen Albtraum entwickelt aber es ist manchmal, wie es ist, nämlich nur Ärger. Vielleicht hat die Pannenserie von Ikea bald ein Ende. Wir wünschen Glück!
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Bioprinting - Essen aus dem Drucker

Metzger dürfte ein aussterbender Beruf sein
und natürlich gewachsenes Fleisch sicherlich bald ein seltenes Luxusgut, eine Delikatesse für Reiche. In so manchen SyFi-Romanen und Filmen ist schon einmal ausgemalt worden, wie die Ernährung der Zukunft aussieht. Manchmal war von recycelten Lebensmitteln die Rede aber auch Kunstfleisch ist dem Fan von futuristischen Geschichten schon unter gekommen. Wie es aber mit derartigen Geschichten so ist, die Gegenwart holt die Phantasie irgendwann doch ein. Der neueste Clou ist Fleisch aus dem Drucker. Es sind zwar noch Anfänge, die noch nicht serienreif sind aber wenn es dann einmal richtig losgeht, dann kann sich der Verbraucherschutz warm anziehen, denn der Metzger wird sicherlich auch liebend gerne sein Logo aufs Schnitzel drucken.
Dicke Titten auf dem Grill?
Der Phantasie sind im Grunde keine grenzen gesetzt. Golem beschreibt ein Verfahren, in dem lebende Zellen in einer Art Tinte ausgedruckt werden. Das Verfahren gleicht dem 3D Druck. Was könnte man auf diese Art nicht alles herstellen, von Lebensmitteln wie Fleisch oder vielleicht auch Käse einmal ganz abgesehen. Theoretisch wäre es möglich, komplette Knochenstrukturen oder vielleicht sogar menschliches Gewebe zu drucken und zu ersetzen, bei inneren Organen würde es vielleicht schwierig werden. Aber, um bei den Lebensmitteln zu bleiben, der Slogan Brot für die Welt würde mit Lebensmitteldruckern eine vollkommen neue Bedeutung bekommen. Es gäbe keine Massentierhaltung mehr, die Ökobilanzen vieler Branchen würden besser werden und mit dem Bioprinting würde sich so manche Hungersnot schneller lösen, als sie auftritt.
Schnelle Hilfe oder grausame Waffe?
Die andere Seite wäre der Missbrauch des Bioprintings. Theoretisch wäre es möglich, komplette Völkerstämme effektiv auszuhungern, wenn keine Alternative mehr zum gedruckten Kunstfleisch vorhanden ist. Jede Technologie hat eben ihre Vor- und Nachteile.
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Blog des Tages: Trenchcoat

Er ist irgendwie melancolisch geschrieben,
als wenn Dick Tracy Tagebuch führen würde, daher ist der Titel des Blogs, Trenchcoat, ziemlich passend gewählt. Wir haben uns durch den Blog gelesen und hoffen, dass er regelmässig weitergeschrieben wird. Für heute ist er der Blog des Tages.
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Vampire in Berlin-Mitte

Kleine, gemeine Blutsauger sollen es sein
aber es kommt ja noch besser. Tollwut!
Aus Berlin ist bekannt geworden, dass ein Mann von einer Fledermaus gebissen und mit Tollwut infiziert worden sein soll. Nun suchen die Behörden nach weiteren Opfern der tollwütigen Fledermaus. Ob sich bisher aber Betroffene gemeldet haben, ist nicht bekannt, auch nicht, ob und wie die Infektion durch fliegende Mäuse weiter verbreitet wurde.
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Hitze!

Was sich anhört wie ein Katastrophenthriller
dauert in Deutschland nur ein paar Tage, aber die haben es bekanntlich in sich. Zwar sind es im Moment nur 30 Grad am Oberrhein, in den kommenden Tagen soll das Quecksilber noch einmal nach oben klettern. Bis zu 38 Grad soll es in einigen Regionen warm werden, nur an den Küsten bleibt es kühler.
Ist das schon die Klimaerwärmung?
Vielleicht. Wissenschaftler gehen davon aus, dass die planetarische Zirkulation der Luftmassen verschoben wird, die Gründe dafür hat man allerdings noch nicht gefunden. Der Grund für eine immer öfter auftretende Tropenhitze in Deutschland ist eine Ausdehnung der Luftzirkuation zwischen dem subtropischen Hochdruckzonen und dem Äquator, die sich immer weiter nach Norden ausdehnen.Warum sie sich ausdehnen, ist bisher nicht bekannt, Fakt ist aber, dass sie den Jetstream und damit auch die Grenze zwischen Hoch- und Tiefdruckgebieten verschieben.
Wachsen hier bald Palmen?
Von einer tropischen Forstwirtschaft sind wir noch sehr weit entfernt, klar ist aber, dass die mitteleuropäische Fauna nicht für tropische Verhältnisse geschaffen ist und langsam anderen Pflanzen Platz machen muss. Nicht nur die meteorologischen, auch die Zonen der Pflanzen und Tiere verschiebt sich. Bereits jetzt wird in Süddeutschland befürchtet, daß vermehrt Malariafälle auftreten. Dies war nach dem zweiten Weltkrieg der Fall. Forscher hatten in den letzten Jahren auch mehrfach Malariaerreger in süddeutschen Wäldern nachweisen können. Klimaforscher wären vielleicht in der Lage zu sagen, ob die Alpen eine Barriere für tropische Luftmassen darstellen. Das wäre aber nur bedingt der Fall, denn noch immer wird das Wetter von Azorenhochs und Tiefs aus Island beeinflusst.
Der Wechsel von Hoch- und Tiefdrucksystemen wird sich wahrscheinlich in der Menge auch nicht ändern, die Systeme selbst werden mit vollkommen anderen Intensitäten auftreten, der Kontrast zwischen Hoch- und Tiefdruck wird sich verstärken und dazwischen wenig Spielraum lassen. Die Auswirkungen in Mitteleuropa sind bereits jetzt bemerkbar. Immer grössere Regenmassen muss der Boden ertragen, der Abstand zwischen Regen und Trockenheit wird ebenfalls immer größer und auch die Bewegungen der Luftmassen werden mächtiger und schneller. Aus einem Sturm kann so schnell ein Orkan werden. Da wären auch noch Tornados zu erwähnen. Bislang gibt es keinen Beleg, dass sie öfter als früher auftreten, sie sind bisher lediglich viel intensiver ins öffentliche Bewusstsein gerückt. Fatal wird es erst, wenn Situationen wie im Film "Twister" entstehen aber dann ist es bereits zu spät.
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