Obama wird kalt gestellt

Gemeint ist kein neues Bier
sondern der Präsident selbst. Seit dem sich die Verhältnisse zu Gunsten der Republikaner verändert haben, ist das Regieren für den US-Präsidenten zu einer unsinnigen Kompromisswanderung geworden, die ihm letztlich die Wiederwahl kosten könnte.
Im Grunde genommen, hat sich nicht wirklich etwas verändert in den Vereinigten Staaten. Die Armen werden ärmer, die Reichen immer reicher, die kranken Armen werden irgendwann still und leise krepieren und die reichen Kranken wird es genauso wenig scheren wie bisher. Obama ist innenpolitisch kalt gestellt. Vor allem aber wird es keine Migrationsreform geben und auch Homosexuelle in der US-Armee haben es weiterhin schwer. Diese Zustände zu ändern hatte Obama versprochen, de facto wird sich aber nichts ändern, weil die notwendige Mehrheit im Senat nicht vorhanden ist. Die Frage ist, wie es eigentlich noch 2 Jahre weiter geht. Bis zur nächsten Wahl scheint Präsident Obama derart weichgeklopft, dass vielleicht an eine Wiederwahl nicht zu denken ist. Zumindest innenpolitisch ist das Zeitalter der Kompromisse angebrochen. Für die Demokraten natürlich ein Desaster, das, was man sich vorgenommen hatte und für das Obama eigentlich stand, kann man getrost einmotten. Ab diesem Augenblick wird er einige Wählerschichten verloren haben und die Republikaner wird es freuen, alles bleibt beim Alten. In zwei Jahren.
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Die Wikileaksfälscher kommen

Nein, es gibt nur ein wahres Wikileaks
und das lässt scih auch nicht fälschen, aber die Nachahmer kommen langsam auf den Geschmack. Die Zahl der Geheimdepeschenzeitungsenten dürfte in den kommenden Monaten sprunghaft nach oben schnellen, eine willkommene Möglichkeit, um Massen zu lenken und für die eigenen Zwecke zu instrumentalisieren. So geschehen, Heise schreibt in dem Zusammenhang von pakistanischen Wikileaksfälschern. Den Zwist zwischen Indien und Pakistan dürften die Fälschungen noch ein klein wenig mehr anheizen und auf diese Weise lässt sich eine gigantische Menge politischer Sprengstoff zusammen fälschen. Billiger kann ein Kriegsgrund nicht sein, vor allem nicht raffinierter. Um es deutlicher zu machen, hätte Hitler die Möglichkeiten gehabt, die sich mit dem Missbrauch von Wikileaks ergeben, dann hätte er die Überfälle und den Beginn des weiten Weltkrieges vor aller Weltöffentlichkeit weitestgehend legalisieren können, der Röhm-Putsch und die Mär von der Staatsnotwehr hätten sich massenwirksam verifizieren lassen können und alle Welt hätte der Judenvernichtung ohne zu zweifeln beigewohnt.
Der Zankapfel Wikileaks hat nun neue Dimensionen erreicht, die aber vorhersagbar waren. Auch wenn sich Fälschungen und Unwahrheiten nicht unbedingt in den veröffentlichten Depeschen finden lassen, bieten sie aber Spielraum für Interpretationen und Enthüllungen nebenher, die niemand belegen oder dementieren kann (oder will), wenn er soll. Im Falle von Pakistan und Indien lassen sich sicherlich noch eine Menge Wahrheiten erfinden, nach der wirklichen Wahrheit wird kaum jemand fragen, vor allem nicht, wenn das Volk keinen Zugang zu den Quellen besitzt.
Auch anderswo wären Wikifakes sicherlich willkommen. Beispielsweise im Konflikt zwischen Israel und Palestina. Was für den einen diplomatischerweise hochnotpeinlich sein könnte, wäre für den anderen ein willkommender Grund, militärisch tätig zu werden.
Stellt sich nur die Frage, ob sich Halb- oder Unwahrheiten auch in der deutschen Politik breit machen und wer darauf reinfällt. Gemeint sind nicht die Tatsachenberichte der Bildzeitung.
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Sarrazin und das Niveau des Strassenköters

Da geht der Ex-Bundesbanker
auf die Ex-Bischöfin los und bewegt sich dabei weit unterhalb der Gürtellinie. Im Zusammenhang mit seinen Buch Gedankengängen dürfte die Aussage, Frau Kässmann habe beim Lesen wohl wieder zu tief ins Glas geschaut, eine wüste Beleidigung sein.
Wer ohne Sünde ist, werfe das erste Buch.
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Virtualisiert: Jolicloud 1.1

Es macht sich ganz gut
wenn fremde Betriebssysteme virtualisiert werden können. Das spart Hardware, Geld und Nerven und ist recht praktisch.
Eines der neuesten Distributionen, auf die User aufmerksam werden kann, ist Jolicloud 1.1. Das, ursprünglich als Nebookbetriebssystem entworfene Linux auf Ubuntubasis ist auch für den Desktop einsetzbar. Es sieht schick aus, erinnert in gewisser Weise an manche Appleprodukte aber ist es auch für den tagtäglichen Einsatz gebrauchbar? Von der Optik her ist das Handling von Jolicloud einfach gehalten.
Wie der Name schon sagt, funktionieren die meisten der Apps im Zusammenhang mit dem Web. Die meisten dieser Apps basieren auf Googles Browser und dessen Angebote sind ebenfalls serienmäßig installiert. Suchmaschine Google, GMail, Google Reader, Flickr oder Youtube, sie sind als App vorhanden sowie unzählige Möglichkeiten für Twitter oder Facebook. Joliecloud ist ein Betriebssystem für soziale Netzwerke, Facebook und Xing sind nicht die einzigen sozialen Netzwerkanbieter, die bei Jolicloud verteten sind. Neben den Webapp verbirgt sich auch »konventionelle« Software hinter den Apps. So lässt sich jede Menge Medien- und Bürosoftware, die Ubuntu mitliefert, installieren und dieser Installationsvorgang ist einfacher, als man denkt. Der Button Addfügt die Software hinzu, remove entfernt sie wieder. Der Softwareumfang ist in etwa gleich mit dem, was Ubuntu ohnehin liefert. Will man auf die Installmöglichkeiten von Jolicloud verzichten, kann man auch die konventionellen installationsprogramme von Ubuntu benutzen. Installieren und als lokale App lassen sich beinahe alle Ubuntuprogramme benutzen, es ist allerdings etwas komplizierter, wie man an diese lokalen Apps gelangt. Von Nachteil ist auch, dass sich diese nicht in den Dashboard kopieren lassen.
Dabei muss nicht einmal etwas installiert werden. Jolicloud lässt sich, sofern ein Chrome-Browser vorhanden ist, auf beinahe jedem Rechner weltweit benutzen. Zumindest die Webbasierten Apps sind so ebenfalls weltweit vorhanden. Wer seine Dokumente online bearbeiten will, dem stehen somit die Möglichkeiten Googles offen und die Daten werden im Web gelagert.
Und die Effektivität?
Jolicloud ist etwas gewöhnungsbedürftig. Ins Auge sticht der einfach gehaltene Windowmanager, verändern lässt sich die Fenstergrösse der Apps dennoch. Wer schnell schreiben will und muss, für den ist der Zugriff auf die Anwendungen und Apps einfach, keine (kleinen) Menüs und Untermenüs, die man erst einmal suchen muss. Das Bearbeiten von Daten mit Editoren funktioniert genauso wie mit den konventionellen Desktops, der User muss keine Abstriche machen.
Als Fazit, Jolicloud ist eine nette, ausgewachsene Distribution mit sehr viel Potential, nicht nur in Sachen social Network. Für den Desktopanwender etwas gewöhnungsbedürftig, ihr volles Potential könnte sie auf Touchscreenmonitoren jenseits der 21 Zoll entfalten, irgendwann einmal, wenn sich Technologien, ähnlich Kinect auch für den Desktop durchsetzen und der heimische PC auch als Haus- und Haushaltssteuerung durchsetzen, erobert die Distribution vielleicht viele PCs. Bis dahin ist es eine Distribution, die für das Notbook bestens geeignet ist und für Unterwegs eine Menge Komfort bietet.
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Wesley Snipes ist im Knast

Er hat sich in sein Schicksal
ergeben, er ist nicht geflüchtet und er hetzt auch nicht gegen das »System«.
Schauspieler Wesley Snipes hat freiwillig seine Haftstrafe angetreten. Ein wenig unfreiwillig komisch ist die Sache schon, man hätte sich den Schauspieler viel eher in einem filmischen Knast vorstellen können aber nicht in einem realen. Der einzige Unterschied ist, für den Darsteller wird es keine Actionszenen und keine stuntreifen Ausbrüche geben. Für drei Jahre wird Snipes nun einsitzen.
Ob er nun von der Bildfläche verschwunden ist? Vielleicht. Viel eher werden aber Chancen bestehen, dass Snipes auch hinter Gittern weiter an seiner Karriere basteln kann und vielleicht auf diese Weise neue Erfahrungen für seine Arbeit sammeln könnte. Man wird es vielleicht in drei Jahren erfahren. Snipes wäre auch nicht der erste Prominente hinter Gittern, er ist nur ein Schauspieler in einer langen Reihe von prominenten Sündern, die eine Haftstrafe verbüßen.
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Gefangennahme im Wikikrieg

Man kann beinahe sagen
es es handelt sich hier um den ersten Bürgerkrieg im Netz.
So mancher wird sich denken, dass die Mechanismen von Botnetzen auch etwas gutes haben und legen fremde Webseiten lahm. Nicht wenige werden den Krieg von Wikileakssymphatisanten gegen Paypal genauestens beobachten und die Möglichkeiten von DDoS Attacken genauestens studieren. Nun aber hat es eine erste Festnahme im Zusammenhang mit den Attacken auf verschiedene Finanzdienstleister gegeben.
Der Krieg um den eigentlichen Zankapfel geht natürlich weiter, wenn auch auf ganz anderen Bühnen. Bekannt ist, dass Assange festgenommen wurde, dessen Freiheit wurde allerdings noch nicht eingefordert. Es wird sicherlich nicht mehr lange dauern, bis sich die Unterstützer protestierend durchs Netz klicken, bis Assenge vielleicht wieder in Freiheit ist.
Apropos Freiheit, wie würden sich solche Aktionen aus der Sicht der Vereinigten Staaten interpretieren lassen? Wären DDoS Attacken, möglicherweise auf Regierungsseiten vielleicht irgendwann terroristische Aktionen? Dann hätte man viel zu tun und man müsste sich auch mit vollkommen anderen Fragen herumschlagen, wenn man jugendliche Hacker jagen will. Bin Laden wäre dann vielleicht der Milchreisbubi von nebenan.
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