Es war Sommer?

Von welchem Sommer reden wir eigentlich?
Der Sommer 2011 kann getrost als feuchte Jahreszeit bezeichnet werden. Da soll nochmal einer kommen und sagen, ihm sei zu warm gewesen. Da sollte man dann fragen, wo genau. Am Wetter kann es demnach nicht gelegen haben, denn das fand gar nicht statt. Die paar Sonnenstunden, die jeder Deutsche zum Pigmente haschen benutzen konnte, waren im Jahre 2011 derart wenig, dass die meisten mitteleuropäischen Arbeitnehmer wie Kalkleichen daher kamen und sich beschwerten. Einzig allein die Sonnenstudiobenutzer hatten etwaqs vom schlechten Wetter und je schlechter es ist, umso höher fallen die Umsätze durch die Kunstbräune aus.
Im Südwesten der Republik herrschte die "grösste Hitze", ein paar Tage mit Temperaturen jenseits der dreissig Grad, aber was macht das schon? Die Dürre, die in der ersten Jahreshälfte herrschte, ist fast grenzenlosem Regen gewichen, auch nicht das, was sich verwöhnte Deutsche wünschen. Selbst Landwirte sind besorgt über ihre Ernten, die dürften dieser Tage nicht sehr gut ausfallen.
Was macht der gestresste Mitteleuropäer nun aufgrund des verkorksten Sommers? Er plant wutentbrannt den nächsten Urlaub auf Malle, beteiligt sich wie ein Experte an Stammtischdiskussionen über Wetterunbilden und macht trotzdem weiter wie bisher.
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Stargate: Eine nette Idee für eine Fortsetzung

Alle Welt ahnt nun
was mit Stargate Universe gemeint war und was sich in Wirklichkeit hinter dem Ende der Welt und dem Urknall verbergen könnte, nämlich eine Fortsetzung aller Intelligenz und Leben. Aber ist Stargatefan wirklich schon soweit, um das zu verinnerlichen? Wahrscheinlich nicht. Viel eher wäre eine Fortsetzung der Geschichte in eine vollkommen andere Richtung interessanter.
Bisher sind die Autoren davon ausgegangen, dass das Wisse um die Existenz ausserirdischen Lebens nur einer kleinen ausgewählten Elite zur Verfügung stehen darf und nicht der gesamten Menschheit. Was macht es schon, wenn, zumindest für eine filmische Menschheit) das Geheimnis plötzlich kein Geheimnis mehr ist, sondern Fleisch gewordene Realität. Wie könnte ein Beginn einer solchen Geschichte aussehen?
Zu Anfang wäre eine Erklärung, am besten wäre, die Vereinten Nationen erklären, dass die Erdlinge noch nie allein im Universum wären. Dann würde eine kleine Einführung in die Geschichte der letzten Staffeln folgen und danach kann die neue Staffelgeschichte auch schon starten; allgemeines und religiöses Chaos, Christen, Moslems, Juden und Hindus stellen sich gegenseitig selbst in Frage, Nationen wollen ihre korrupten Pfründe erweitern und die Allgemeinheit von nahezu sieben Milliarden Tau'ries (Menschen) starten die wahrscheinlich grösste touristische Wanderung des Universums und aller Zeiten. Abgesehen davon, dass auf der Erde wieder Platz herrscht, würde jeder Mensch, ob Taliban, fanatischer Christ, Einsiedler oder anderweitig paranoid, seinen Platz im Universum finden. Der Kapitalismus und das internationale Verbrechen, im Grunde fast dasselbe, wären endlich universell und in einem Stargate-Universum würde der Dollar plötzlich einen ungeahnten Einfluss bekommen. Wie würde die Gerichtsbarkeit ausserhalb der Erde aussehen? Wahrscheinlich ziemlich alt. Nebenher gäbe es dann noch mehr Fragen zu stellen, die man wahrscheinlich nicht einmal annähernd genau beantworten kann.
Angenommen, man würde bis zum Jahr 2012 die Existenz einer Transportvorrichtung wie das Stargate veröffentlichen und die Existenz von Ausserirdischen Zivilisationen, mit denen man handelt und sich im Krieg befindet, bestätigen, wie würde Deutschland darauf reagieren? Wahrscheinlich erschrocken, geschockt und euphorisch zugleich. Auf jeden Fall müsste sich die Union einen neuen Namen suchen und die endlosen Diskussionsrunden im öffentlich-rechtlichen Fernsehen würde rund um die Uhr laufen, mit selbsternannten Experten, die zu wissen glauben, was gut für das Deutsche Volk ist. Dann kommen auch noch jene Schlauberger und Hinterbänkler, die da meinen, dass man alle Faulen, Hartzer, Schwulen und sonstige dekadenten Sozialschmarotzer doch von der Erde verweisen sollte, zum arbeiten auf einen Wüstenplaneten.
Es würde sich wahrscheinlich alles ändern, an was man geglaubt hatte. Hat die christliche Kirche dann noch einen Sinn? Wahrscheinlich würde man im Vatikan versuchen, das Herrschaftsgebiet des lieben Gottes von einem bis zum anderen Ende des physikalisch existierenden Universums auszudehnen, ungeachtet der Tatsache, dass die meisten Auserirdischen noch nie etwas vom lieben Gott gehört oder gesehen haben. Also sind da draussen Aberbillionen ungläubige Heiden und Andersgläubige, die es zu erreichen gilt. Aber welcher Goa'uld oder Jaffa interessiert sich für einen Messias, den man auf einen kleinen, blauen Planeten ans Kreuz genagelt hat? Wahrscheinlich niemand. Interessant wäre in diesem Fall nur die vergessene Randnotiz der Geschichte, dass der Planet des Gekreuzigten der Heimatplanet aller Menschen ist und man wird wahrscheinlich als ausserirdischer einen Schlag bekommen, wenn man sieht, was die Tau'ries mit ihrem Planeten angestellt haben. Die Antiker hätten uns wahrscheinlich übers Knie gelegt.
Einige Planeten würden in dieser verwirrten Geschichte wahrscheinlich noch am besten weggkommen. Nennen wir sie Naboo, Tatooine und Coruscant. Wahrscheinlich würde es im Stargate-Universum ein paar zehntausend selbst ernannte Jedi-Ritter geben, die sich gegenseitig die Köpfe einschlagen wollen. Sie dienen aber wahrscheinlich eher der Dauerbespaßung des bekannten Universums. Wie viele Amidalas, Kenobies, Skywalkers oder auch Yodas wird es wohl geben?
Da man in Hollywood auch ein Fable für Nazis hat, wird es wahrscheinlich auch einen Naziplaneten namens Germania mit schlanken, blonden Idioten geben, die wie der Führer reden und sich ziemlich seltsam bewegen.
Vielleicht überlegen sich die Macher von Stargate eines Tages noch einmal den Plan, die Serie einzumotten und vielleicht richtet eines Tages ein Haufen Autoren seine Aufmerksamkeit auf die Menschen dieses Planeten und beschreibt, wie Gottes Geschöpfe auszogen, um das Weltall vollzumüllen.
Apropos, könnten sie sich McDonalds oder vielleicht auch Aldi auf Dakara vorstellen oder in der Pegasus-Galaxie?
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Bremen Eins: Machs gut, Heinrich Leumer

Der Gartenexperte von Bremen Eins
geht in Rente und nun ists vorbei mit der Gemütlichkeit. Schade eigentlich, denn etwas fehlt auf Bremen Eins und das sind die Gartentipps zu Beginn eines jeden Monats. Der 73jährige wird Bremen in Richtung Neubrandenburg verlassen. Man kann es beinahe wortwörtlich nehmen, alte Liebe rostet nicht, denn Herr Leumer hat eine alte Jugendliebe wieder gefunden. Nach mehr als fünfzig Jahren sich neu zu verlieben, dazu gehört schon was. Bremen Eins bedankt sich und mit ihm wahrscheinlich unzählige HörerInnen. Aber was kommt nach dem Heinrich? Wer wird ab dem ersten August welche Tipps geben? Interessant wären Küchentipps, das wäre ein würdiger Ersatz für Leumers Gartensendung.
Alles Gute, Herr Leumer!
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USA - Der Schuldenkrimi

Geht die Welt schon unter?
Und jetzt? Immer noch nicht? Das wird wahrscheinlich daran liegen, weil sich das Washingtoner Politbüro wieder geeinigt hat. Offenbar hat man mitbekommen, dass es so, wie man es gerne hätte, ja dann doch nicht funktioniert. Es gibt dabei eine Preisfrage, die wahrscheinlich niemand so wirklich beantworten kann und und auch nicht beantworten will: Wo genau ist die Grenze des Ganzen, wo ist wirklich Schluss? Nein, das weiss niemand. Fakt ist bisher aber eines, Onkel Säm, der gerne behauptet, jeden zu brauchen, ist mit einem tiefdunkelblauen Auge davon gekommen, genauso wie immer eigentlich. Das Veilchen ist eigentlich noch nie richtig verheilt und der alte Mann hat nie wirklich daraus gelernt.
Da ist aber noch andere Lehren, die man aus der Krise ziehen könnte, wenn man wollte aber man kann nicht, wenn man soll. Warum das Wortspiel? Nicht wenige konservative Abgeordnete fühlen sich der Tea-Party-Bewegung verpflichtet, nicht alle aus den selben Motiven wie eine ex-Gouverneurin aus Alaska oder eine Michelle Bachmann, die sich gerne mit einem Serienmörder vergleicht, obwohl dieser Vergleich treffend gewählt ist für eine Frau ihres Formates. Einige Abgeordnete haben die Nase voll mit dem Establishment und sie wollen in Washington aufräumen und eine neue Politik machen. Für diese Minderheit innerhalb der Tea-Party-Abgeordnetengruppe ist die Zeit reif, dem Geben und Nehmen und den kleinen und grossen Gefallen im Kongress und im Senat den Kampf anzusagen und auch die Verhandlungen um die erneute Heraufsetzuhng der Schuldenobergrenze gehört zu dem, was sie als alt und gefährlich ansehen. Im Grunde ist es das, was die Mehrheit der Amerikaner will aber bislang konnten sich die Kritiker einer solchen Politik nie durchsetzen. Es sieht aber so aus, als wenn dieses kleine republikanische Grüppchen an allen anderen vorbei mehr und mehr Macht und Aufmerksamkeit bekommt. Gefährlich aber daran ist, dass sich Gestalten wie Michelle Bachmann oder auch Sarah Palin an die Spitze dieser Bewegung setzen und ins Weisse Haus einziehen wollen, ein Unterfangen, das durchaus realisierbar sein könnte. Es versteht sich von selbst, dass eine Änderung der Politik in Washington vollkommen illusorisch wäre, wenn die nächste Führerin der am höchsten verschuldeten Nation aller Zeiten Michelle Bachmann oder gar Sarah Palin heissen würde. Auch diese Personen hätten sich, ganz pragmatisch, den politischen Gegebenheiten unterzuordnen.
Apropos Bachmann. Was soll man von einem Ehemann einer Präsidentschaftskandidatin halten, der Homosexuelle mit göttlichen Beistand von ihrer Sünde heilen will. Ausser bei einigen Kardinälen dürfte sich Mister Bachmann damit nur zum Clown machen. Schlecht für Frau Bachmann, gut für die Vernunft.
Prost Bachmann Mahlzeit!
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Al Kaida kann nicht mehr

Sie sind nach Einschätzung des Bundesnachrichtendienstes
nicht mehr die Terroristen, die sie mal waren. Gefährlich ist die Terrortruppe dennoch. Demnach ist die Infrastruktur der Terrorvereinigung sehr löchrig geworden und Osamas Bombertruppe braucht die Hilfe anderer Kräfte.
Manche meinen, die Sache mit dem Terror wird sich mit der Zeit selbst erledigen wenn die Voraussetzungen nicht mehr gegeben sind. Welche Voraussetzungen eigentlich? Etwa das Versprechen der USA, die finanziellen Möglichkeiten des internationalen Terrors "auszutrocknen"? Soweit ist es aber noch lange nicht und das weiss auch der Bundesnachrichtendienst, auch wenn man meint, der Terrorismus sei nicht mehr so gefährlich wie einst. Was stellt heute die grösste Gefahr da? Neuerlich sind es Trittbrettfahrer, die sich mit der Gefährlichkeit ihrer Taten übertreffen wollen. Der Norweger Breivik hat den Anfang gemacht und auch wenn es europäische Sicherheitsexperten nicht wahrhaben wollen, Nachmacher sind keineswegs ausgeschlossen. Vor allem nicht, wenn es sich um bislang unerkannte Einzeltäter handelt, die auf eigene Rechnung arbeiten, zu niemandem Kontakt haben und möglicherweise keiner Szene angehören. Al Kaida kann vielleicht nicht mehr, aber die Erben können schon und sie wollen auch.
Man sollte auch nicht denken, dass Al Kaida nicht untätig ist. Der Tod bin Ladens mag für die Gotteskrieger zwar ein herber Rückschlag sein, untätig sind sie aber gewiss nicht und sie zu unterschätzen, könnte sich als fatal erweisen. Für den Bundesnachrichtendienst ist eine geschwächte Terrororganisation demnach kein Grund, ihre Beobachtung und Ermittlungen zu vernachlässigen.
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