Neulich bei Olympia:

Sperrt die Titten weg!
Freiheit und Gleichheit sind etwas für Weicheier, Olympioniken sind davon weit entfernt. Auf der einen Seite ist es schon bemerkenswert, was Japans Fussballerinnen leisten können, andererseits werden sie sehr unfair behandelt. Muss das sein? Es ist traurig, welchen Stellenwert Frauenfussball in Japan hat und wie man seine weiblichen Aushängeschilder behandelt. Peinlich ist es für die nationalen Verbände, wenn man mit dem Finger auf sie zeigt und Ungleichbehandlungen von Männern und Frauen thematisiert. Ob nun Japan, manche islamischen Länder oder auch Australien, es muss sich noch einiges tun.
NachGedacht.Info

Wiesenhofs heimlicher Hygienestandard

Ja, bei Wiesenhof ist alles hygienisch sauber
und die netten Kollegen pflegen eine familiäre Atmosphäre. Jeder kennt sein Geflügel beim Namen und es tut jedem Mitarbeiter in der Seele weh, wenn das arme Federvieh am Ende seines Daseins bestialisch massakriert wird, damit der Konzern auch etwas verdient. Wiesenhof, der Albtraum für Freunde von Geflügelfleisch.
Immer schneller und mehr soll produziert werden, gewisse Standards sind dabei im Wege, also werden sie kurzerhand weggelassen. Hygiene ist eines der schlimmsten Hindernisse der Geflügelindustrie. Wiesenhof kann ein Lied davon singen und man klagt immer wieder über Hygiene, die man angeblich einhalten muss und die den Profit schmälert. Dazu kommt noch, dass die Arbeiter zu langsam und zu ungeschickt in der Verarbeitung des wertvollen Geflügelfleisches sind. Für weniger als 8 Euro bummeln die Angestellten dahin und es heisst, sie waten manchmal bis zu den Waden in Geflügelfleisch. Angeblich sollen die Produktionsräume auch von Schwarzschimmel befallen sein, was in der Vergangenheit die sensationsgeilen Medien auf den Plan rief. Natürlich stimmt das nicht, denn man weiss nun, dass alles nur eine schmutzige Medienkampagne gegen den Hersteller der beliebten Geflügelprodukte ist.
Wiesenhof ist nicht schuld!
Aber mal im ernst, ist es wirklich so, wie es die Medien schreiben? Es wird noch schlimmer sein, denn noch lange nicht sind alle Betriebsgeheimnisse Fakten auf dem Tisch und solange einschlägige Hersteller von Discountgeflügel weiter machen können, als gäbe es keine Bestimmungen, wird auch die Presse nicht müde, immer wieder Skandale und Skandälchen aufzudecken, von unmöglichen Arbeitsbedingungen ganz abgesehen.
NachGedacht.Info

Mikrosafts Tittenphobie

Noch bevor das Internet
wirklich in den Köpfen der User angekommen war, gab es bereits warnende Stimmen, die vor so etwas wie der Cloud gewarnt hatten. Bereits Mitte der 1990er Jahre existierte in den Köpfen mancher Experten die Idee eines Onlinespeichers, in dem man alles abspeichern konnte, was bis dahin vorstellbar war und auch, daß diese Daten für Jedermann zugänglich waren. Das war vor mehr als 15 Jahren. Heute hat sich dies auf vielfältige Weise bestätigt und ausgerechnet Microsoft greift ungeniert auf die Daten seiner Nutzer zu, um sie zu kontrollieren und gegebenfalls auch zu löschen. Damit ist Zensur, Missbrauch und Bevormundung Tür und Tor geöffnet. Andererseits wird natürlich für den Internetspeicher geworben und nicht wenige Hardware baut explizit auf Cloudspeicher auf.
Die Diskussion um die Sicherheit der Userdaten dürfte damit neu entfacht werden, oder auch nicht, nämlich dann, wenn der gemeine User teilnahmslos beiwohnt, wenn man in seinen Daten schnüffelt. Da stellt sich immer wieder die Frage, wozu der Schnüffelstaat DDR abgeschafft wurde, wenn Unternehmen und Behörden der bürderlich-freiheitlichen BRD exakt dasselbe machen. Hinzu kommt noch der uramerikanische Ekel vor allem, was mit Sexualität und Fortpflanzung zu tun hat. Vielleicht müssen sich Amerikanerinnen demnächst auch komplett verhüllen, wenn sie Familienphotos und -videos demnächst in Mikrosafts Wolke endlagern.
NachGedacht.Info

Ägyptisches Schleier-TV

Man erkennt nichts
an den Sprecherinnen von Maria-TV in Ägypten. Soll man auch nicht. Maria-TV wird ausschliesslich von vollverschleierten Frauen produziert, Männer haben bei Burka-TV beim salafistischen Hausfrauensender Produzieren des sechsstündigen Märchen aus tausend und einer Nacht TV Programms angeblich nichts verloren.
Das Programm selbst soll angeblich muslimische Frauenthemen publizieren. Der "Sender" wird sich sicherlich bald grosser Beliebtheit erfreuen und die Herrlicheit des Propheten aus der Sicht von Frauen propagieren aber Themen, die Frauen wirklich berühren? Was in Ägypten zum Alltag gehört, wird in der westlich geprägten Welt eher eine exotische Randerscheinung bleiben.
NachGedacht.Info

Den Kapitalismus in seinem Lauf...

Der Schockwellenreiter
verweist auf eine Studie des Instituts der Deutschen Wirtschaft und spricht das an, was die LInke schon seit Jahren erfolglos in Bundestags und Talkrunden zum Besten gibt, der deutsche Arbeitssklave Arbeiter hat von den Aufschwüngen und immensen Gewinnen der Industrie definitiv nichts, sein Kaufkraft hat sich nicht verbessert, die Leistung, die er zu bringen hat, hingegen ist um ein Vielfaches gestiegen.
NachGedacht.Info

Putins Paranoia

Ausländische Agenten sind etwas wunderbares
denn man kann nahezu jeden Feind und jeden Deppen zum Agenten erklären und verschwinden lassen. Wladimir Putin weiss das und er nutzt auch die Gunst der Stunde für eine nahezu historische Säuberungsaktion. Grundlage dazu ist ein Gesetz, nachdem sich ausländische Organisationen, die sich in Russland betätigen, registrieren müssen und die nahezu kaum Möglichkeiten haben, ohne das Wohlwollen der russischen Behörden zu arbeiten.
Für Oppositionsgruppen ist dieses Gesetz die wahrscheinlich größte Gefahr für Demokratie und Menschenrechte in der Sowjetunion Russland und Organisationen wie amnesty international und Transparency International sehen ihre Arbeit gefährdet, wenn man sie als ausländische Agenten bezeichnet. Auf diese Weise kann sich Genosse Stalin Zar Wladimir aller seiner Gegner entledigen und auch die Grundlagen der Demokratie über Bord werfen. Wie lange wird er jetzt herrschen? Dass Putin nach dem bisher regulären Ende seiner nächsten Amtszeiten den Thron im Kreml verlassen wird, ist unwahrscheinlich, viel eher kann man annehmen, dass er bis zur nächsten Palastrevolte die Zügel in der Hand halten wird.
NachGedacht.Info

Fünf Milliarden Kubikmeter Wasser

Namibia könnte für 400 Jahre
unentwegt mit Wasser versorgt werden. Ähnlich wie die unterirdischen Wasserreserven, die von Gaddafi in Libyen angezapft werden sollten und die bis heute nicht gefördert wurden, wäre es denkbar, dass man in Namibia ein Süßwasserreservoir sehr bald nutzen kann. Es sind noch viele geologische und auch politische Fragen ungeklärt, so viel Wasser weckt Begehrlichkeiten. Für die kommenden Jahrhunderte könnte das Land in Afrika einen wirtschaftlichen Aufschwung erleben, der auch außerhalb Namibias für Stabilität sorgen würde. Die Frage ist nur, wie lange es dauern wird, bis das erste Wasser gefördert wird und wie die namibische Regierung die Förderung der Ressourcen verwaltet.
NachGedacht.Info

Wie vermeidet man einen eurasischen Krieg?

Gibt es den überhaupt?
Nein, den gibt es nicht, es gibt nur Spannungen im nahen Osten aber keinen wirklichen Grund, sich selbst die Hände schmutzig zu machen.
Alle Welt schaut empört zu und übt sich im schlauen Reden, wenn es um Syrien geht, wirkliches Interesse am Beenden des Krieges in Syrien hat natürlich niemand. Wozu auch, Syrien ist weiterhin als Kunde von Waffenlieferungen beliebt, vor allem bei Chinesen und Russen, es gibt für den Westen kaum strategisch verwertbare Ressourcen außer die Nähe zum Iran, den man natürlich gerne auch ausgeknipst haben möchte, etwa so ähnlich wie den Irak, den hauptsächlich Ölfirmen unter sich aufgeteilt haben.
Nachrichten, wie etwa Gefängnisrevolten und Meldungen über chemische Waffen lassen da schlimmes erahnen, ein Volk dezimiert sich selbst. Da kann der syrische nationale Übergangsrat verzögerungsfreies Handeln anmahnen, wie er will, es wird definitiv nichts geschehen, was die Lage verbessern wird, weil Europa kein Interesse daran hat. Man kann natürlich Wetten darauf abschließen, daß man sich hinterher die Klinke in die Hand geben wird, wenn es darum geht, einen Wiederaufbau zu organisieren. Ähnlich wie im Irak und in Afghanistan ist es sehr wahrscheinlich, dass westliche Antiterrordemokratoren den Rest Syrien sturmreif schießen und dann mit Dollarnoten fluten, die in dunklen Kanälen versickern. Auch die Situation in syrischen Gefängnissen wird sich eher verschlechtern.
Krieg herrscht aber nicht nur im nahen Osten, auf auf dem Gebiet der ehemaligen Sowjetunion wird weiterhin geschossen und zerstört, wobei kaum jemand Kenntnis über diese Konflikte hat, weil Meldungen darüber unterdrückt werden.
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Erwin Strittmatter, der Mörder

Waren es nur Erzählungen eines Schriftstellers
oder hatte sich der DDR-Schriftsteller Erwin Strittmatter tatsächlich an Mordaktionen der SS beteiligt? Es wird sich nicht mehr belegen lassen, solange keine Zeugen den bereits verstorbenen Schriftsteller nachträglich und zweifelsfrei identifizieren können. Knapp 70 Jahre nach der Mordtat, bei der ein slowenisches Dorf niedergebrannt wurde, wird sich die Wahrheit wahrscheinlich kaum noch heraus finden lassen?
Sind sie vielleicht alle Mörder?
Wohl kaum. Zum einen wäre es vielleicht an der Zeit, gewisse Details der Vergangenheit ruhen zu lassen, zum anderen wird die Generation der Enkel kaum noch Interesse daran haben, die Schuld der Vorfahren weiterhin verfolgen zu wollen, vor allem dann nicht, wenn es in vielen Dingen mehr Wenn und Aber gibt, die eine Aufarbeitung des letzten Weltkrieges erschweren. Man sollte Dinge endlich ruhen lassen, wenn sie ohnehin schon ihr Leben fast beendet haben und nur noch ein politischer Zankapfel sind. Anders ist es bei den lebendigen Mördern, die sich an den Kriegen der jüngeren Geschichte beteiligt haben.
NachGedacht.Info

Deutschlands Spitzenrating ist weg.

Ja wo ist es denn hn?
US-Ratingagentur Moody's zweifelt an Deutschlands Kreditwürdigkeit aber ist der Zeitpunkt wirklich passend? Vielleicht. Vielleicht aber auch nicht. Man kann sich vorstellen, daß es im Bundesfinanzministerium gerade kocht, nach aussen gibt man sich aber gelassen. Man habe Moody's Meinung zur Kenntnis genommen, schreibt die Süddeutsche Zeitung und weist auch darauf hin, daß der Ausblick der US-Agentur zu kurzsichtig sei. Ein Grund, warum man im Finanzministerium die Angelegenheit wahrscheinlich nicht weiter kommentieren will. Es sind immer wieder angeblich unabhängige Ratingagenturen, die aus Daten, die Jedermann zur verfügung stehen, Kreditaussichten zaubern, die niemand nachvollziehen kann. Während Moody’s die Aussichten verschlechtert, soll die Ratingagentur Fitch die Sache angeblich entspannter sehen.
Ja was denn nun?
Die Frankfurter Allgemeine Zeitung gibt Moody’s Recht, man urteilt, die Watschn kommen genau zur rechten Zeit. Wer versucht, Pleitestaaten zu retten, wird sich schnell selbst übernehmen und in Gefahr geraten, zahlungsunfähig zu werden. Das ist allerdings nicht die Meinung der FAZ, sondern nur die weiter getragene Meinung von Minister Rösler, der für das Abschreiben Griechenlands bereits kritisiert wurde. Ein Schuss vor Deutschlands Finanz-Bug würde die Angelegenheit deutlich verschlimmern und sie zeigt auch, wie weit die Meinungen über den Euro auseinander gehen.
Wie könnte man sich eine Währungsumstellung denn vorstellen? Drachme, Lira und Peseten? Sind Münzen und Geldscheine der ehemaligen Nationalwährungen denn noch in irgend einem Bunker vorhanden oder müssen sie frisch gedruckt werden? Man schwafelt zwar, die Pleitestaaten aus der Eurozone zu werfen aber niemand schreibt, welche Kosten damit verbunden wären und wer sie übernimmt.
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Der andere Blick auf den Eiertanz der Welt

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