Das Wissenschaftsfacebook

Spätestens mit dem ResarchGate
einem sozialen Netzwerk für Forscher, dürfte es mit falschen Doktoren und Forschungen, die im stillen Kämmerlein ablaufen, vorbei sein.
2008 wurde das soziale Netzwerk mit dem Namen ResearchGate gegründet und hat bis heute 1,2 Millionen Mitglieder. Im Gegensatz den meisten anderen Netzwerken hat dieses etwas Besonderes. Es sind keine Jugendlichen registriert und es wird auch kein Spaß verbreitet, dafür herrscht im Netzwerk Ernsthaftigkeit. Wer sich hier registriert, sollte schon ein Wissenschaftler sein.
Vorbei ist dann wahrscheinlich auch die Zeit der Plagiate, denn wenn ein Studierter etwas auf sich hält, wird er, wohl oder übel bei ResearchGate registriert sein und es wird wahrscheinlich die Zeit kommen, in der Nichtregistrierte als Aussenseiter und Eigenbrötler verschrien werden. In diesen Zeiten macht es sich schlecht, sich eine Doktorarbeit nur aus den Fingern zu saugen oder abzuschreiben, egal um welche Disziplin es sich handelt.
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Obama traut sich was

Er hätte schon lange mal mit der Faust auf den Tisch
hauen sollen und zwar so, dass sich Palin, Bachmann und Co. nicht mehr aus der Deckung heraus getraut hätten.
Präsident Obama hat in seiner Rede zum Arbeitsmarkt deutliche Worte gefunden , die zum teil auch bei seinen politischen Gegnern angekommen sind. Zum Teil, denn der Rest, allesamt stockkonservativ und stinkreich, hatte noch die letzten, millionenschweren Kontoauszüge in den Ohren, als Obama ein Konjunkturprogramm ankündigte. Ja, Obama will die grösste Volkswirtschaft aller Zeiten wieder ankurbeln, das Volk soll mehr Geld in der Tasche haben und auch ausgeben und den Konservativen Teebeuteln Reichen soll es endlich genommern werden. Da soll es um soziale Gerechtigkeit gehen, Worte, die für die rechtskonservativen Teebeutelpflücker wie das Weihwasser für den Teufel sind. Es ist allerdings unverständlich, dass sich Uncle Sams Volk lieber ausbeuten und verdummen lässt als ein sozial gerechteres Amerika zu schaffen. Offensichtlich ist der Druck auf die Gesellschaft nicht hoch und die wirren Reden der Frau Bachmann nicht radikal genug. Es gibt im Land der unbegrenzten Dummhheit nicht genug Waffen, um Teebeutel zu töten, es braucht mehr Waffen. Wie viele der arbeitslosen US-Bürger haben eine eigene Krankenversicherung? Wahrscheinlich nicht einmal ein Bruchteil.
Es ist nicht nur mutig von Obama, die Teebeutelanbeter zu verprellen. Es war gut so. Was Obama allerdings bisher nicht zustande gebracht hat, er hat die Superreichendummen nicht mit den Ärmsten der Gesellschaft konfrontiert. E wäre nur gerecht, Frau Bachmann und Frau Palin wenigstens 30 Tage im Schmutz der Gesellschaft zu sehen, ohne Geld, ohne Unterstützung und ohne Job, oder zumindest als schlampige Putze. Ja, Präsident Obama war sehr deutlich, aber, im Vorfeld der Präsidentschaftswahlen nicht deutlich genug.
Der Präsident hat die Hand ausgestreckt für ein Konjunkturpaket. Schlagen die Republikaner diese Hand weg, sind sie diejenigen, die die amerikanische Seifenblase zum Platzen gebracht haben. Jeder Job, der nun nicht mehr geschaffen wird, geht auf das Konto der Republikaner.
Wie sehr haben die Teebeutelrepublikaner für ihr eigenes, verkümmertes Ego den amerikanischen Traum verraten?
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Piraten in Berlin gesichtet

Da wird das rote Rathaus geentert
und die Welt jubelt verhalten. Nein, die diesjährigen Gewinner werden nicht wirklich SPD und Grüne sein sondern eine Onlinepartei, die es im zweiten Anlauf in ein Landesparlament geschafft hat. Ändert sich da etwa die politische Landschaft in Deutschland? Ja gewiss denn die Nachkriegsparteien verschwinden langsam aus dem Focus der Gesellschaft. Mit ihnen gehen zwar Moral und Anstand baden aber was macht das schon, wichtiger ist das jetzt und heute.
Die Liberalen werden in Berlin nicht mitregieren und lediglich eine außerparlamentarische Opposition gründen können. Laut den Vorwahlumfragen in Berlin haben FDP und Linke eingebüßt, alle anderen Parteien, inclusive der Piratenpartei haben kräftig zugelegt.
Nun kann man, ähnlich wie zur letzten Bundestagswahl fragen, woran es denn nun liegt, dass eine neue Partei das Rennen macht. Das hängt hauptsächlich damit zusammen, dass die Jugend, ähnlich wie in vielen anderen Industrieländern immer mehr in die Defensive gerät und weniger Perspektiven hat als noch vor zehn Jahren. Damit einher geht auch eine gewisse Politikverdrossenheit, denn die klassischen politischen Themen ist unter der jüngeren Generation kein besonders gutes Diskussionsthema. Stattdessen sind die Themen, die durch die Piratenpartei vertreten werden, interessanter und für die Jugend wichtiger. Der Unterschied ist, die etablierten Parteien haben es nicht verstanden, sich diesen Themen und dem Klientel der Piratenpartei anzunehmen und somit gehen den grossen Parteien mehr als 6 Prozent an Stimmen verloren.
Wir gratulieren den Piraten aber erst nach der Wahl, denn man weiß ja nie.
Glückwunsch!
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