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Amateurfunk

Funkerkrieg der Ängstlichen: In Zeitlofs nichts Neues.

Erich Maria Remarque hätte am fränkischen Kasperletheater
seine helle Freude gehabt und auch Detlef Bernd Blettenberg würde einer genaueren Millieustudie des kleinen Dorfes am Rande Bayerns des Wahnsinns eine literarische Chance geben. Zur Erinnerung, in Zeitlofs-Rossbach wohnen jene strammen Patrioten fränkischen Vollhonks Wutbürger, die mit Smartphone in der Tasche und DECT Telephon im Haus gegen die gelegentlichen Aussendungen eines Funkamateurs protestieren, nachdem ihnen von behördlicher Seite die Unbedenklichkeit des Hobbys eines ihrer Mitbewohner bescheinigt wurde.
Unbedenklich? Bullenscheisse ist das!
Wo genau befindet sich die Grenze zur gemeinschaftlichen Dummheit?
Grenzen sind wahrscheinlich nie zu erkennen denn die Übergänge sind bekanntermaßen fließend. Klar ist aber, daß sich die Einwohner jenes Ortes von Messungen der Bundesnetzagentur nicht beeindrucken lassen und stattdessen den Tatsachen ins Auge sehen. Mal ehrlich, was schädigt den Verstand eines eingeborenen Franken mehr, das Hobby eines Einzelnen, die Smartphones der Masse oder die Chemtrails der Hardcorverschwörungspraktiker? Wahrscheinlich eine Mischung aus allem zusammen.
Eines sei noch gesagt. Die Messeinrichtungen der Bundesnetzagentur überträgt die Daten der Messungen drahtlos über Mobilfunkfrequenzen, um sie so auswerten zu können, eine gängige Praxis. Wenn die Asylantenfremdenflüchtlings Amateurfunkhasser auch nur einen einzigen, winzigen Funken Verstand haben Gebt euch keine Mühe, danach zu suchen. , würden sie darüber nachdenken. Zwecklos, es befinden sich zu wenig Pferde im Ort, denen man das Denken überlassen könnte.
Oh halt, ich vergaß. Im Mittelalter waren Mistgabel und Scheiterhaufen der Verstärker der öffentlichen Meinung und nicht unbedingt vernünftige Argumente. In diesem Zusammenhang wäre es durchaus sehr interessant, welches Genie die Zeitmaschine gebaut hat, die geradewegs ins Reich der Hexen und Scheibenweltler führt. Vielleicht kann man den Effekt ja umkehren. Vielleicht schickt der Vatikan einen Exorzisten.
Und heute?
Ausgestanden ist die Provinzposse selbsternannter Erdstrahlungsexperten noch lange nicht. Der neueste Vorschlag hört sich so an:
Wir haben ja nichts gegen Funkamateure aber er soll gefälligst im Wald funken. Wir hatten ja auch nichts gegen Flüchtlinge, aber...
Gegen den Unverstand und Intoleranz, egal, gegen wen sie gerichtet ist, haben wir alle etwas.
NachGedacht.Info

Amateurfunk - das Nichtfacebook

Das ist dasselbe wie Facebook, jedoch etwas ganz anderes.
Der Vergleich mit dem sozialen Netzwerk hinkt gewaltig aber Funkamateure und Facebooker haben etwas gemeinsam, sie sind sehr gut vernetzt.
Was ist Amateurfunk? Der Amateurfunk ist ein experimenteller Funkdienst mit einem experimentellen, wissenschaftlichen und technischen Charakter, es ist ein Hobby, das sich mit der drahtlosen Kommunikation befasst. Dabei geht es nicht nur um überholte Betriebsarten wie Morsen oder schnöden Sprechfunk, der Amateurfunk ist weitaus mehr als dies. Seinen Ursprung hat der Amateurfunkdienst in den Anfängen der Funkerei an sich und er hat sich parallel zu den kommerziellen und militärischen Funkdiensten entwickelt und viele technische Entwicklungen, die heute kommerziell benutzt werden, haben Wurzeln im Hobby.
Bis heute sind es die Nutzer der Kurzwelle, die im wahrsten Sinne des Wortes Völkerverständigung betreiben und auf den Kurzwellenbändern Funkverbindungen aufbauen. Es ist nicht immer leicht, aufgrund atmosphärischer und astronomischer Bedingungen, eine Funkverbindung zu einem entfernten Ort auf dem Planeten herzustellen, für viele Funker macht jedoch dies den Reiz am Hobby aus. Dabei ist der Amateurfunk auf Kurzwelle bei weitem nicht alles. Funkamateure verfügen über ein breites Spektrum an Frequenzbändern. Neben Lang, Mittel- und Kurzwelle ist es ihnen auch möglich, oberhalb des UKW-Rundfunkbandes zu funken. Sie benutzen verschiedene Betriebsarten und haben viele interessante Möglichkeiten, mit denen sie Verbindungen aufbauen. Sprechfunk, digitale Betriebsarten, Übertragung von Bildern und sogar Fernsehen wird von Funkamateuren betrieben, darüber hinaus gibt es die Möglichkeit, über Amateurfunksatelliten zu arbeiten oder sogar den Mond oder auch das Nordlicht als natürlichen Reflektor zu benutzen. Der Experimente sind damit aber noch lange keine Grenzen gesetzt. Funkamateure treten auch zu verschiedenen Wettkämpfen an, bei denen sie ihren Sportsgeist beweisen. Einmal im Jahr, im Juli, findet die IARU HF World Championship statt, ein Wettbewerb, an dem sich sehr viele Funkamateure weltweit beteiligen. Deutschland hat eine eigene "Nationalmannschaft", ein Kollektiv, das international sehr erfolgreich ist und diesen Contest bereits mehrfach gewonnen hat. DA0HQ, so das Rufzeichen zählt zu den Favoriten der Kurzwellenweltmeisterschaft.
Ein wichtiger Punkt im Amateurfunk ist der Notfunk. Beim nichtfunkenden Volk unbekannt und unbemerkt, beschäftigen sich weltweit sehr viele Funkamateure damit, Kommunikationsmittel bereitzustellen und Verbindungen zu Behörden und Hilfsorganisationen in Betrieb zu halten. In der Vergangenheit hatten Funkamateure immer wieder ihre Bereitschaft und ihre Kompetenz in Sachen Nachrichtenübermittlung in Notlagen bewiesen, Erdbeben, Wetterkatastrophen oder auch menschengemachte Notfälle wie die Reaktorkatastrophe in Fukushima. Funkamateure waren in den meisten Fällen die ersten, die eine Kommunikation sicherstellten.
Für den Amateurfunk ist in Deutschland der Deutsche Amateur Radio Club erster Ansprechpartner. Auf den Seiten des DARC finden sich alle Informationen, die zum Amateurfunk führen.
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Amateurfunkversuche im Internet

Amateurfunkversuche im Internet
Man benötigt für das Hobby des Amateurfunks
normalerweise einiges an Gerätschaften. Antenne, Antennenleitungen, vielleicht noch ein Mast und viel Platz aber auf jeden Fall mindestens einen geeigneten Empfänger. Mit dem herkömmlichen Allwellenempfänger aus dem Handel ist es damit nicht getan. Kurzwellenempfänger für den Amateurfunk müssen schmalbandig genug sein, um Morsesignale aus dem Kurzwellenrauschen heraus zu filtern. Deren Signalbreite ist ein Bruchteil (2 kHz) eines herkömmlichen Signals eines Mittelwellensenders. In Zeiten von Internet und Digitalismus geht es allerdings auch anders.
Das Geheimnis nennt sich Websdr und bietet Zugang zu verschiedenen, auf dem ganzen Globus verteilten Kurzwellenempfängern mit Webanbindung. Der wahrscheinlich bekannteste Empfänger mit dem grössten Frequenzspektrum steht in den Niederlanden und wird von der Uni Twente betrieben. Zwischenzeitlich offline, streamt Twente beinahe die gesamte Lang-, Mittel- und Kurzwelle und stellt so einen sehr passablen Ersatz für Kurzwellenempfänger dar. Bewerkstelligen kann man damit einiges. Der passionierte Kurzwellenhörer wird damit nicht nur SSB Signale ferner Funkamateure erlauschen, die er sonst nie oder nur selten zu Ohren bekommen würde, es lassen sich auch digitale Betriebsarten des Amateurfunks dekodieren. Windows bietet einige Möglichkeiten, ohne wesentliche Zusatzgeräte, mit nur einem Rechner auch CW Signale, Fernschreiben oder auch andere Betriebsarten wie PSK31, SSTV und Ähnliches zu decodieren. bei der meisten Hardware reicht es aus, Lautsprecher- und Mikrophonausgänge mit einem Audiokabel miteinander zu verbinden. Programme wie Ham Radio Deluxe bringen Decoder für die gängigsten Betriebsarten schon mit und selbst die Aufnahme von Kurzwellensendungen mit und auf den eigenen Rechner sind so problemlos möglich. Das freie Programm Audacity macht es möglich, Conteste oder Rundfunksendungen aufzunehmen und auch zu bearbeiten. Voraussetzung dafür ist eine funktionierende Verbindung ins Internet.
Natürlich ist das nicht alles, was man mit einem PC machen kann. Der Trend im Amateurfunk wird irgendwann komplett dahin gehen, dass Sender und Empfänger hauptsächlich über PCs gesteuert werden. Die SDR Gerätschaften gibt es in Bausätzen aber auch als komplette Geräte, wer es sich leisten kann. Software Defined Radio bietet mit Komplettgeräten oder auch Bausätzen natürlich ungeahnte Möglichkeiten und macht die Kurzwelle zu einem vollkommen neuen Medium. Die Tage analoger Aussendungen sind gezählt und irgendwann sind sie Geschichte. Bis dahin gibt es aber noch genug Möglichkeiten zum Experimentieren.
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Websdr - Kurzwelle übers Internet

Die Sache ist ganz einfach, spart Geld
und ist sehr interessant. Gemeint ist Websdr, eine Möglichkeit, Breitbandkurzwellenempfänger, die an vielen Punkten der Erde stehen, von zu Hause fernzusteuern und einen bestimmten Bereich des Kurzwellenbandes zu empfangen. Aktuell sind es 40 SDR Empfänger, die weltweit im Einsatz sind und die Empfangssituation auf den Amateurfunkbändern an ihrem Antennenstandort wiederspiegeln.
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Amateurfunk: Britische Sonderrufzeichen zu Olympischen Spielen

Während der olympischen Spiele will sich alles präsentieren
was Rang und Namen hat. Auch der Amateurfunk nutzt die Gunst der Stunde zur sprichwörtlichen Völkerverständigung. Unter den Rufzeichen 2O12L und 2O12W sind OMs von London und von Wales aus qrv.
Viel Erfolg bei der ausserolympischen Disziplin des Funksportes.
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IARU HF World Championship 2012 - Die Kurzwellenweltmeisterschaft

Das Team der Deutschen Mannschaft
stellt im Bereich Amateurfunk so etwas wie einen Rekordweltmeister dar, denn man hat mehrfach die Kurzwellenweltmeisterschaft der Funkamateure gewonnen. Im letzten Jahr reichte es nur für Platz 3 aber DA0HQ, die "deutsche Nationalmannschaft" will es wieder wissen. Es gilt, einen Platz zurück zu erobern.
Im Jahr 2011 waren EF8HQ und TM0HQ erfolgreicher als DA0HQ, ein Umstand, der sich vielleicht wieder ändert.
Der Contest findet von Samstag, 14.7.2012, 1200 bis Sonntag, 15.7.2012, 1200 UTC auf 160, 80, 40, 20, 15 und 10 Meter statt, die Amateurfunkbänder auf 12, 17, 30 und 60 Meter gehören wie immer nicht zum Contestbereich. Wir wünschen viel Glück und ausgezeichnete Bedingungen.
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Mittelwellen-Amateurfunk

Bald könnten Funkamateure
in andere Bereiche vordringen, als sie jetzt können. Das tiefste Band, was bisher bearbeitet werden konnte war das 160-Meterband, 1,8-2,0 MHz, etwas oberhalb des Mittelwellen-Rundfunkbandes.
Demnächst findet im Rahmen der Weltnachrichtenkonferenz eine Neueinteilung einiger Frequenzbereiche statt, von denen auch die Funkamateure profitieren können. Es wird aber bis 2012 dauern, bis man sich selbst einig ist, welcher Frequenzbereich zwischen Mittel- und Langwelle für den Amateurfunk belegt werden kann.
Es ist schon jetzt abzusehen, dass es immer mehr digitale Frequenzbereiche geben wird. Auf verschiedenen Kurzwellenbändern senden bereits jetzt sehr viele Rundfunksender digital (DRM) und sind nur mit entsprechend ausgerüsteten Empfengern zu dekodieren. Auch das terrestrische Fernsehen und auch das Satelliten-TV ist nahezu komplett von analog auf digital umgestellt und es wird auch nur noch eine Frage der Zeit sein, bis Mittelwellensender in ihrer bisherigen Form verschwinden werden. Vorbei ist dann die Zeit nächtlicher, romantischer Wellenjagd und das Erhaschen ausländischer Sender. BC DX wird sich dann vielleicht ganz verabschieden oder anpassen. In Zeiten von Internetradio mit entsprechend "besseren" Qualitäten ist der Mittelwellenrundfunk ein wenig ins Hintertreffen geraten, der typische "AM-Sound" wird sich wahrscheinlich bald nur noch am Rechner "simulieren" lassen. Vorbei ist dann aber auch die Zeit, nach Sonnenuntergang beispielsweise AFN zu hören. Die Amerikaner hatten schon vor Jahren ihren Armeerundfunk in Europa zusammengeschrumpft, der AFN in Deutschland sendet nur noch an einigen Standorten, darunter auch mit seinem stärksten Mittelwellensender in Wiesbaden auf 873 kHz. Könnte es damit bald ein Ende haben? Möglicherweise, wenn die Digitalisierung aller Nachrichtenkanäle abgeschlossen ist, weil dann sehr genau festgelegt werden kann, welches Klientel welchen Sender empfangen kann und wer nicht.
Auch der Amateurfunk ist diesbezüglich im Umbruch. Schon jetzt sind Morsetelegraphie oder Sprachübertragung in SSB oder FM nur zwei von vielen Betriebsarten und irgendwann werden auch sie den Digitalen Platz machen müssen. Der Fortschritt ist eben auch hier unaufhaltbar.
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Amateurfunk: Quatschen ohne Handy

Wer hat noch nicht als Kind
Omas altes Kofferradio benutzt und nachts unter der Bettdecke fremden Sendern gelauscht. Für manchen ist es faszinierend, unter Mittel- und Kurzwellengeräuschen fremde Stimmen zu erlauschen. Für einige Menschen ist schon die Vorstellung der technischen Möghlichkeiten, die sich durch den Amateurfunk bieten, faszinierend. Funkamateure gibt es beinahe, seitdem die elektromagnetischen Wellen überhaupt benutzt werden, seit dem Beginn der 1920er Jahre. Die Nutzung elektromagnetischer Wellen hatte damals allerdings schon einige Jahre vorher begonnen, bereits Ende des 19. Jahrhunderts experimentierte Marconi mit Antennen in England und Amerika, in Deutschland tat man es ihm nach.
Funkamateure waren auch von Beginn an organisiert. Gegenseitige, technische Hilfe, QSL Kartenvermittlung und anderes bietet in Deutschland der DARC. Beim Amateurfunk geht es nicht nur allein darum, unbedingt so viele Funkverbindungen wie möglich zu tätigen, es zählen auch noch andere Werte. Amateurfunk ist ein experimenteller Funkdienst, es funken sehr viele Ingenieure und Bastler, einige technische Anwendungen haben den Sprung aus der AFU-Welt in den komerziellen Sektor geschafft. Ohne die Basteleien der Funkamateure würde die Mobilfunkwelt der Gegenwart ein bischen weniger bunt sein und sie ist nicht zuletzt im wahrsten Sinne des Wortes völkerverbindend.
Amateurfunk gibt es nicht nur zu Lande, es wird auch in der Luft und auf dem Wasser gefunkt. Ganz besonders interessant sind Funkverbindungen über Satellit oder die internationale Raumstation. Viele der Besatzungsmitglieder der ISS haben auch ein Amateurfunkrufzeichen. Die bisher weitesten Verbindungen bietet die Möglichkeit, den Mond als Reflektor zu benutzen.
Wem es interessiert, die Welt des Amateurfunks ist vielfältiger als man denkt, der sollte sich an den DARC wenden.
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DA0HQ: Wir sind Weltmeister

den vorletzten Weltmeistertitel
wollten spanische Funkamatuere dem deutschen Dauerweltmeister streitig machen, diesmal aber hatte das nicht geklappt, das Kollektiv von DA0HQ ist diesmal mit einem bequemen Vorsprung von 375.000 Punkten vor TMØHQ.
Herzlichen Glückwunsch!
Der Dauerweltmeister im Funken wird hoffentlich auch 2011 wieder ganz vorne mitmischen und gewinnen. Mit steigender Sonnenaktivität wären durchaus auch noch mehr Verbindungen und somit auch weitaus mehr Punkte möglich.
Apropos Weltmeister, im jahr 2010 hatten sich die deutschen OM's nicht von der Fussballweltmeisterschaft in Südafrika beirren lassen. Parallel liefen zwei Weltmeisterschaften ab. Während Spanien gegen die Niederlande gewann, schafften auch die deutschen Funkamateure die Grundlagen für ihren Sieg. Und in diesem Jahr? Am 9. Juli 2011 finden neben der IARU HF Worldchampionship 2011 in Leverkusen und in Wolfsburg zwei Spiele statt, von denen alle hoffen, dass daran keine deutschen Frauen beteiligt sind, denn es sind erst zwei Viertelfinalspiele. Am 17. Juli, acht Tage später sollen die Frauen im Finale gewinnen. Sollten die OM's von DA0HQ fussballbegeistert sein, können sie die Spiele in aller Ruhe verfolgen, ihre Arbeit ist dann bereits getan und es dreht sich alles nur noch um die Auswertung.
Quelle: DARC Rundspruch
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Missbrauchter Notfunk in Ägypten

In Deutschland sind Zweifel an möglichen
Notfunkaktivitäten in Ägypten laut geworden. Michael Becker, DJ9OZ hat Zweifel an tatsächlichen Notfunkaktivitäten im Krisengebiet. Nach Rücksprache mit dem Notfunkkoordinator der IARU-Region 1bestehen die Zweifel darin, dass Amateurfunkfrequenzen nicht für wirkliche Notfälle sondern vielmehr als Ersatzkanäle für journalistische oder auch kommerzielle Informationen missbraucht wird, ein Vorgehen, das gegen jedes Amateurfunkgesetz verstösst.
Quelle: DARC Rundspruch
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