Für einige Herren wird Christi Himmelfahrt
sprichwörtlich ein Fahrt ins Blaue werden, von so manchen Ereignissen bekommen die gefeierten Väter nichts mit. Da gibt es allerdings Geschehnisse, deren Schlagzeilen man zumindest einmal lesen sollte.
Da ist zum einen Norbert Röttgen, der geprügelte ex-Minister
seiner Majestät von Mutti, den sich höchstselbst gefeuert hat. Ob Norbert den Tag mit saufen verbringt und morgen gar nicht mehr ansprechbar ist? Prost Norbert! Auch
Mutter Kanzlerin Merkel steht in der Kritik, die erwartungsgemäss an ihr abprallt wie an einer Teflonpfanne.
Im Jemen hat es Al Kaida schwer, denn Regierungstruppen und Bürgerwehren sollen die islamistischen Extemisten aus einem Großteil ihres kontrollierten Gebietes hinausgeworfen haben. Merkellos sozusagen. Ob die gesäuberten Gebiete aber zur Ruhe kommen, ob man die Zeit unter den Islamisten versucht, zu vergessen oder aufzuarbeiten, ist nicht überliefert. Auch nicht, ob die befreiten Väter in dieser denkwürdigen Zeit feiern.
Die Bildzeitung schrieb am 12. Mai sogar, dass der deutsche Nachwuchs zu dämlich für eine Ausbildung sei. Noch ein Grund für deutsche Väter, sich einen oder zwei hinter die Binde zu kippen. Sie haben sicherlich allen Grund dazu. Immerhin ist es ihr eigener missratener Nachwuchs, der Eins und Drei nicht zusammenzählen kann und für die Karl Marx sicherlich nur ein militanter Hartzer ist, der mal ein Buch gelesen haben soll. Prost Vater bei solchen Intelligenzbolzen. Apropos Prost, Nachwuchs wird der Nachwuchs sicherlich auch bekommen, aber nicht wissen, warum und wieso, der ist einfach da. Ein Erfolg effizienter, deutscher Bildungspolitik, die aus dem Volk der Dichter und Denker mal wieder ein Lumpenproletariat gemacht hat. Prost, Karl! Du warst ja auch mal Vater.
Und da ist noch etwas, das wohl nie Vater werden wird. Feiern kann es auch nicht, denn sein Flughafen wird erst im kommenden Jahr eröffnet, also wird man drum herum feiern, oder auch nicht. Der Großflughafen Berlin-Brandenburg droht, zur wahrscheinlich grössten und peinlichsten Pleite von Berlin zu werden, Mann hat es ja nicht anders gewollt. Vielleicht kann man dann ja 2013 einen Kurzen heben, wenn es schon in diesem Jahr nicht geklappt hat. Frustsaufen könnte vielleicht auch Fortuna Düsseldorf veranstalten, wenn es mit dem Aufstieg vielleicht doch nicht klappt. Aber die Entscheidung wird wohl nicht auf dem Grund eines Schnapsglases zu erspähen sein, irgend jemand wird dasselbe aber öfter nachfüllen lassen um sich den Ärger von der Seele zu spülen, wer auch immer. Der wird aber sicherlich auch ein Vater sein.
Prost Ärger!
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nachgedacht - 17. Mai, 16:30
Es hat nicht lange gedauert
bis Angela Merkel die Reißleine gezogen hat und nun ist er im freien Fall. Die Rede ist von Ex-Bundesumweltminister Norbert Röttgen, der nach der vergeigten Landtagswahl in NRW nun auch in Berlin die nächste Katastrophe einstecken muss.
Peter Altmaier heisst der Neue, der nun Röttgen im Amt als Bundesumweltminister folgt.
Es hieß von verschiedenen Seiten, die
Kanzlerin habe Röttgen gefeuert, inwiefern es hinter den Kulissen krachte, ist bisher kaum bekannt. Röttgens letzte Kabinettssitzung sei entspannt verlaufen, mit einem deprimiert wirkenden Umweltminister. Der neue Macher Altmaier soll es nun richten und hat sich nun schon mal auf Twitter als @peteraltmaier Gehör verschafft.
Ein kleiner Grabenkrieg also. Man könnte es auch als Mobbing bezeichnen. Für die Sozialdemokraten ist das der Beweis, dass die Bundesregierung ein Tollhaus ist, wenn Kanzlerin Merkel ihre engsten Vertrauten feuert. Für sie ist Ex-Minister Röttgen ohnehin untragbar gewesen, denn die Grünen bemängeln fehlende Leistungen des Norbert Röttgen als Bundesumweltminister.
Und Peter Altmaier? Der soll die Energiewende nach Geschmack und Willen der Kanzlerin voran bringen, wohin auch immer.
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nachgedacht - 16. Mai, 19:55
Das Spiel wiederholen!
ist eine Möglichkeit für den Hauptstadtclub, um im Geschäft zu bleiben. Die bengalische Freude der Düsseldorfer und die mangelhafte Sicherheit im Fortuna-Stadion könnte der Berliner Forderung vielleicht Nachdruck verleihen, im Moment liegt es an den Ermittlungen und Schiedsgerichten des DFB, das Schicksal von Herta BSC zu entscheiden. Bisher aber gilt die Herta als abgestiegen.
Und wie geht es nun weiter?
Das weiss wahrscheinlich zur Stunde noch keiner so recht. Eine Entscheidung, das Relegationsspiel und eine Relegation selbst betreffend, ist bisher noch nicht gefallen, die Konsequenzen könnten aber weitreichend sein. Von Seiten der Polizei hieß es, dass das Sicherheitskonzept der Düsseldorfer Polizei aufgegangen sei, dabei ist plausibel, warum Fans überhaupt den Rasen stürmen konnten. War das Konzept falsch oder Ordner und Polizisten unterbesetzt?
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nachgedacht - 16. Mai, 19:28
Gewagte Ausblicke auf die Zukunft
können manchmal sehr spannend sein, sie haben aber manchmal auch etwas von Neid an sich.
Besonders sensationsgierig und schadenfroh wäre die Weissagung über eine Katastrophe, die in ein paar Jahren rund eine Milliarde Menschen betreffen würde, mehr oder weniger, denn hierbei handelt es sich um das Zuckerbergsche Facebook, von dem der
Autor annimmt, dass es in etwa fünf Jahren vorbei sein wird mit der sozialen Vernetzung und der totalen Kontrolle. Ja, sogar einige Skandale, die das Internet erschüttern sollen, werden aufgeführt, in Wirklichkeit sind sie nur die logische Fortsetzung dessen, was heute bereits Alltag ist, nämlich die beginnende, totale Überwachung des weltumspannenden Netzwerkes. Nicht nur die Politik hat begriffen, dass Orwell eine gigantische Steilvorlage geboten hat. Irgendwann, so der Autor, wird Facebook uncool und die neugierigen Mächte dahinter verstricken sich im Facegate. Wen, ausser Marc Zuckerberg wird es dann treffen? FBI, CIA, White House? Oder BND, MI5 und Sozialbehörden, die gerne wissen wollen, welcher der faulen Arbeitslosen mit arbeitsamen Nutzern verbandelt ist? Eine absurde Vorstellung in einer nahezu vernetzten Welt, die schonn bald gar nicht mehr so absurd sein dürfte.
Fakt ist aber eines, ähnlich wie Myspace wird es auch Faceook treffen, nach einem steilen Aufstieg wird es auch wieder einen Abwärtstrend geben und neue, interessantere Möglichkeiten den gemeinen User anziehen. Vielleicht ist es ja Tante Google, die in jener Geschichte nur am Rande erwähnt wurde und der es weiterhin gut zu gehen scheint. Vielleicht sind die Nutzer der nächsten Zeit mit Googles Brillen vernetzt die, dank moderner Forschung, sogar eine neuronale Netzanbindung haben. So kann Kollege User außerdem recht maulfaul sein, denn seine mitunter schmutzigen Gedanken lassen sich schneller übertragen, als er »Äh« sagen kann. Google weiss, was du willst. Wäre das dann das Googlegate?
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nachgedacht - 16. Mai, 11:42
Diese Aussage ist vielleicht etwas herb,
abgestiegen ist der Hauptstadtclub aus der ersten Bundesliga trotzdem, man hat sich mit einem ziemlichen Knall verabschiedet. Geknallt hat es hauptsächlich in Düsseldorf beim Rückspiel der Relegation, als Chaoten Feuerwerk zündeten und vor dem Ende des Spieles den Platz stürmten. Dass das Spiel überhaupt mehr schlecht als recht absolviert wurde, war der Entscheidung des Schiedsrichters geschuldet, er hätte das Spiel aufgrund der Situation auch abbrechen können.
Auch sportlich gesehen bleibt dieses Spiel in Erinnerung, denn nicht jeder Mannschaft gelingt es, bereits in den ersten 30 Sekunden ein Tor zu schießen. Fortuna Düsseldorf brauchte ganze 26 Sekunden dazu und ist schneller als die Nationalmannschaft von San Marino, die dazu rund 30 Sekunden benötigte. Aber zur Belohnung dafür der Aufstieg? Die Ereignisse rund um das Spiel und vor allem, nach dem Spiel, sind trotzdem bedenklich. Vor allem sollte man sich Gedanken um die Sicherheit des Fortunastadions machen, wenn es so einfach ist, Absperrungen zu überqueren und den Rasen zu stürmen. Ist Fortuna Düsseldorf wirklich bereit für die erste Bundesliga? Man kann Zweifel haben.
Trotzdem bleibt eine Tatsache, Herta ist abgestiegen.
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nachgedacht - 15. Mai, 23:19
Wie fühlt man sich als Umweltsünder?
Eigentlich ganz gut. Diejenigen in den Industriestaaten, die sich Gedanken über geplünderte Ressourcen in Staaten der so genannten dritten Welt machen, sind rar, den meisten Konsumenten ist nicht einmal bewusst, was sie tun. Die Menschen leben nach der Devise,
nichts sehen und nichts hören. Machen sich diese Menschen mitschuldig an der globalen Umweltzerstörung?
Deutschland, Dänemark, Niederlande, Vereinigte Staaten. Diese Länder führt die Süddeutsche Zeitung auf, wenn es um die grössten Umweltsünder geht, die der WWF in einer Liste der grössten Umweltsünder veröffentlicht hat. Die Grundlage für diese Liste ist der
ökologische Fußabdruck, der umso größer ist, je mehr Ressourcen verbraucht werden. Im Moment sieht es so aus, als wenn dieser Fußabdruck von einer Horde Riesenfüßler verursacht wurde, die wie eine Walze über den Planeten trampeln. Der Report zeigt auch, daß sich dieser Abdruck vergrössern anstatt verkleinern wird, ein Trend, welcher einem Teil der Menschheit bald die Lebensgrundlagen raubt. Der andere Teil konsumiert. Konsum ist Macht, Konsum ist Herrschaft und diese Herrschaft wird mitunter mit Gewalt ausgeweitet.
Was schert es schon den europäischen Konsumenten, daß ein Teil seiner tagtäglich benutzten Produkte mit Palmöl versetzt ist, für das beispielsweise in Indonesien
Wälder gerodet und Menschen brutal vertrieben werden. Kümmert es den gemeinen Europäer? Er weiß nicht einmal etwas davon. Warum auch, denn das Unangenehme würde nur das Geschäft verderben.
Was niemand weiss, macht schliesslich auch keinen heiss.
Bei allem
Raubbau für den ultimativen Profit, für den die ansässige Bevölkerung brutal vertrieben werden, stellen sich allerdings weitere Fragen die bisher niemand gestellt hat: Wie steht es überhaupt um den Sauerstoffgehalt der Atmosphäre? Wir streiten seit Jahren um CO² als Klimakiller, kaum jemand macht sich darüber Gedanken, das Menschen, immer mehr Tiere aber auch eine immer größere Anzahl von Verbrennungsmotoren und weltweite Brandrodungen und Brände den Verbrauch von Sauerstoff exorbitant steigern, die Umwandlung von CO² durch Biomasse hingegen kaum steigen wird. Niemand scheint sich Gedanken zu machen, dass Sauerstoff kein endliches Gut ist und in absehbarer Zeit vielleicht Grundlage eines profitablen Geschäftes werden könnte. So mancher Science Fiction-Streifen, der dieses Thema streift, könnte könnte vielleicht Realität werden. Dann dürfte es aber fast zu spät sein und die ökologischen Fußabdrücke zu
alles vernichtenden Größen werden, selbst für Nationen, die meinen, ganz besonders umweltbewusst zu leben.
Willkommen in der Zukunft!
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nachgedacht - 15. Mai, 13:22
Und die Journalisten gleich mit,
denn die braucht sowieso niemand. Ja, wer benötigt schon die Journaille? Kein Leser. Wenn es nach der Vorstellung von
Kristian Hammond und Larry Birnbaum geht, würde dies bald Wirklichkeit sein. Zumindest zum Teil, denn wirklich kreativ sind die schreibenden Rechenknechte dann doch nicht.
Narrative Science nennt sich die Software, die Daten in leserliche Textform verwandelt und damit recht erfolgreich ist. So soll die Software bereits heute erfolgreich Berichte über Sportereignisse schreiben, computergenerierte Artikel, die offensichtlich auch gelesen werden, Analysen, die nahezu immer zutreffend sind und das in einer Geschwindigkeit, die kein Mensch erreichen könnte. 30 Sekunden nach dem Abpfiff eines Spieles soll die Software bereits einen fertigen Text über das gerade stattgefundene Ereignis präsentieren.
Und was ist mit anderen stattgefundenen »Ereignissen«? Es wäre schon sehr makaber und auch gewöhnungsbedürftig, wenn Analysen von Bundestagsdebatten vom Computer analysiert und dokumentiert werden würden. Unmöglich scheint es nicht zu sein, mit einer entsprechend programmierten, künstlichen Intelligenz wäre sicherlich auch das machbar. Da bleibt die Frage, wer so etwas haben will. Dem Leser wird es egal sein, wenn die Qualität seines Lesestoffes stimmt, den tatsachen entspricht und ihm auch noch einen Nutzen bringt. Da bliebe in diesem Falle aber zu überprüfen, ob und wie der Leser mittels computergenerierter Artikel manipulierbar wäre. Manchem Journalisten und manchem Fernsehsender wurde schon vorgeworfen, Halbwahrheiten zu verbreiten oder Tatsachen geschickt zu verdrehen. Es wäre denkbar, dass solche Artikel ebenfalls die Interessen einer bestimmten Gruppe fördert, geschickter, versteckter und fern jeglicher Kritik weil es keinen Autoren gibt, den man kritisieren kann.
Schlimm wäre da, wenn so mancher Blogger perfekte Artikel in großer Zahl und kurzer Zeit veröffentlichen würde und niemand weiß, wer da geschrieben hat.
Wozu benötigt man dann noch Menschen? Zum lesen? Selbst das werden eines Tages die Maschinen übernehmen.
Es lebe die Bequemlichkeit!
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nachgedacht - 15. Mai, 00:08
Die Ehe für homosexuelle Menschen
dürfte den erzkonservativen Teapartykriegern und Republikanern die Zornesader schwellen lassen, Barack Obama kümmert das allerdings wenig. Es ist das erste Mal, dass sich ein US-Präsident öffentlich für die Homo-Ehe einsetzt, Respekt dafür. Aber reicht das Bekenntnis des US-Präsidenten aus, um die Vereinigten Staaten zum Land der gleichgeschlechtlichen Ehen zu machen? Wahrscheinlich kaum, auch wenn knapp die Hälfte der Amerikaner dafür ist, wird es noch weitere Hürden geben. Obamas »Outing« ist trotz aller Aufreger nichts weiter als ein persönliches Bekenntnis, auf die Schwulen- und Sozialpolitik des freiesten aller freien Länder, in dem der religiöse Konservatismus Homosexualität noch immer als Erbsünde verdammt, haben die Worte des Präsidenten kaum Einfluss. Anders sieht es aber im Wahlkampf aus. Wie viele homosexuelle Wähler wird Obama mit seiner neuen Meinung über gleichgeschlechtliche Ehen für sich gewinnen können und wie viele Wähler würde er damit gleichzeitig abstoßen? Seine eigenen Experten gehen davon aus, dass der Stimmengewinn größer sein wird als der Verlust, gefährlich ist diese Gratwanderung auf jeden Fall. Klar ist aber auch, dass die USA damit ein wenig mehr ins 21. Jahrhundert rückt, was in Europa nicht einmal mehr zu einem Schulterzucken animiert, kommt in den Vereinigten Staaten einer Revolution gleich und Obama hat sich damit wieder für Bürgerrechtler interessant gemacht. Die haben es mit Wohlwollen aufgenommen und an der Meinung von Bürgerrechtsorganisationen wird auch die konservative Presse im Land der unbegrenzten Möglichkeiten nicht vorbei kommen. Und wenn die
gleichgeschlechtliche Ehe zum unüberwindlichen Stolperstein für den amtierenden Präsidenten Barack Obama werden könnte? Macht nichts, seine Spuren hat Obama schon längst in den Geschichtsbüchern hinterlassen, arbeitslos wird der staatsmännische Entertainer sicherlich auch nicht werden. Immerhin wäre er in der Lage, die Politik seines Nachfolgers und vielleicht auch seiner politischen Gegner durch den Kakao zu ziehen.
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nachgedacht - 10. Mai, 10:39
Das Bundesstädtchen Bonn
hat es derzeit ein wenig schwer, denn die Reste der Bonner Republik sind derzeit mit Gebetsteppichen ausgelegt und werden mit Messern und Eisenstangen verhauen. Ein Angriff auf den Rechtsstaat? Vielleicht, von Rechts kommen die Prügeleien allerdings kaum, oder vielleicht ja doch, aber nicht offensichtlich. Es ist schon etwas seltsam, dass sich Salafisten von Rechten anstacheln lassen, um dann auf Polizisten einzustechen. Man könnte fast von einem geschickt eingefädelten Stellvertreterkrieg rechter Gruppierungen sprechen. Für den Bundesinnenminister stehen die radikalen Muslime im Mittelpunkt, in der jüngsten Vergangenheit sind die geschickt platzierten Sticheleien von Pro-NRW kaum von der Presse erwähnt worden.
Und was soll nun als nächstes passieren? Werden Salafisten in Nacht-und-Nebel-Aktionen aus Deutschland ausgewiesen, das Problem des gewaltbereiten Ur-Islamismus in das europäische Ausland verlagert? Die Hoffnung, dass Innenminister Friedrich wissen müsste, was er da tut, kann man nicht teilen, im Gegenteil. Außer vagen Ankündigungen über eine vielleicht härtere Gangart, ist wenig geschehen. Wo sind die Schnellverfahren, mit denen man in der Vergangenheit linke Demonstranten abgestraft hatt? Nicht im Bundesstädtchen Bonn und nicht heute. Es wäre nicht das erste Mal, dass die deutsche Justiz Straftäter mit erhobenem Zeigefinger ziehen lassen würde.
Dass alles vielleicht nur politisches Kalkül ist, zeit die Tatsache, dass die Salafisten freiwillig oder nicht, Wahlkampfhilfe für Pro-NRW leisten. Aber nicht nur die »gefährlichen Salafisten«, sondern auch
NRW-Innenministerium hatte eine hervorragende Steilvorlage zum Eigentor geliefert. Aus der ernst zu nehmenden Angelegenheit um radikale Islamisten, die sich in Deutschland wie Mohammeds Hooligans verhalten, ist mittlerweile etwas anderes geworden, nämlich ein unlustiges, blutrünstiges Kaspertheater mit drei Hauptdarstellern. Noch prügeln die drei Protagonisten aufeinander ein, es ist aber nicht klar, was passieren würde, wenn sich zwei der Hauptfiguren gegen den Dritten verbünden. Gewalt lieben schließlich die NRW-Rechtspopulisten und die Salafisten. Wie schwer hätte es dann der Rechtsstaat, Ordnung und innere Sicherheit aufrecht zu erhalten?
Es sind aber nicht nur die Anhänger Mohammeds, die sich der Gewalt bedienen, um die eigenen Wertevorstellungen in die Köpfe Andersdenkender sprengen zu wollen. Auch der
heimische Katholizismus hat seine Leichen im Keller und das sind nicht wenige.
nachgedacht - 9. Mai, 21:00
Hier offenbart sich die Schwäche
des Turbokapitalismus. Es stecken Menschen hinter den zwielichtigen Entscheidungen der Ratingagenturen. Bisher hat offenbar noch keine Mensch die Arbeit von Standard & Poor’s und Konsorten als Waffe betrachtet. Bisher waren sie nur unsinniges Instrument des Kapitalismus, dessen Schwäche eben jene Ratingagenturen sind, mit der sich beinahe nach Belieben Staaten und Banken hinauf oder hinab stufen lassen, angeblich, weil der Markt es verlange. Pustekuchen, in Wirklichkeit ist es
noch viel schlimmer.
Die Peinliche Panne von Standard & Poor’s hat nun Frankreich erzürnt und das Vertrauen in Ratingagenturen erschüttert. Die französische Finanzmarktaufsicht (AMF) ermittelt inzwischen, wie es zu diesen Fehler kommen konnte.
Ungeachtet dessen steht es offensichtlich um Frankreich nicht so sonderlich gut, denn die Top-Bonität der Franzosen ist trotzdem gefährdet. Seit langem ist bekannt, dass nicht nur Frankreich und Südeuropa sehr tief im Schuldensumpf stecken, das Ausmaß europäischer Finanzschlamperei kommt immer häufiger an die Oberfläche. Wer hat eigentlich für die Gemeinschaftswährung einst geworben? Wer wollte sie und warum? Es hätte auch vor mehr als zehn Jahren klar sein müssen, dass manche Staaten der EU kaum in der Lage sind, erfolgreich zu wirtschaften. Griechenland hat gelebt, wie die Made im Speck, Italien hat sich herunter gewirtschaftet, Spanien und Portugal haben Geld zum Fenster hinaus geworfen und ein Großteil ist in private Taschen gewandert, Irland war, ist und wird arm bleiben. Was also hat es mit dem Euro gemacht und wer hat sich etwas von ihm versprochen?
Es sieht so aus, als wenn ein Lügengebäude zusammenbricht. Oder war auch das geplant?
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nachgedacht - 11. Nov, 13:00
Wie soll Europa funktionieren
wenn es Euroländer und NIcht-Euroländer gibt?
EU-Kommissionspräsident Jose Manuel Barroso fand deutliche Worte und es stellt sich immerhin die Frage, ob der europäische Gedanke nun funktionieren sollte oder eine Träumerei war, die letztlich scheiterte.
Etwas fällt an
Barrosos Rede allerdings auf. Mehr als deutlich stellte er die Rolle Deutschlands in den Vordergrund, Deutschland habe eine Führungsrolle in Europa. Nicht alleine das deutsche Vorantreiben des Rettungsschirmes, sondern auch das Auftreten der deutschen Politik generiert Aufmerksamkeit. In der jüngsten Vergangenheit warfen Kritiker der deutschen Politik das
Streben nach einem EU-Kolonialismus vor. Umgeben wir uns mit Kolonien und war Adenauers Plan von der Montanunion nur die politischere Fortführung einer germanischen Weltherrschaft? Schon alleine bei dieser Fragestellung bekommt man akutes Kopfschütteln. Tatsache ist aber, dass sich die deutsche Politik um Angela Merkel in eine europäische Führungsrolle gedrängt hat und die Frage, wer Europa in Zukunft führen wird, bleibt bestehen.
Wer hat also Barroso eingeflüstert, dass
das deutsche Reich Deutschland wieder Führernation sein soll?
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nachgedacht - 10. Nov, 16:00
Wenn dies die Bildzeitung schreiben würde
wäre es das Drama des Tages und innerhalb von Minuten würden die Börsen zusammenbrechen und die Menschheit wie ein Haufen volltrunkener Lemminge durcheinander geraten. In Wirklichkeit ist
nichts passiert!
Das hat auch das Weisse Haus klar gemacht und, wieder einmal, bestätigt, dass in Rosswell keine grauen oder grünen Männchen gelandet waren. Zumindest indirekt, denn eine
Petition beschäftigte sich mit der Frage, ob die US-Regierung Kontakte zu Ausserirdischen hat oder hatte. Natürlich nicht, was auch sonst. Wahrscheinlich hat da jemand zu viel Stargate geschaut, oder?
Wissenschaftlich gesehen, sind wir noch allein als so genannte intelligente Wesen in den Weiten des Alls, auch wenn wir uns seit mehr als einhundert Jahren im All ziemlich lautstark benehmen. Wir senden nämlich seit der Jahrhundertwende zum 20. Jahrhundert Radiowellen aus und, rein theoretisch, könnten Aliens im Umkreis von einhundert Lichtjahren verfolgen, was so geht auf Mutter Erde. Die Frage ist nun, tun sie das oder nicht?
Während das SETI-Projekt seit mehr als vierzig Jahren versucht, Aussrirdischen auf die Spur zu kommen, sind Andere schon längst überzeugt, dass es Ausserirdische auf der Erde gab. Da sind genügend Artefakte, die sich Wissenschaftler nicht genau erklären können und Experten wie v. Daeniken oder Johannes von Butlar wissen da genau, was sich vor Jahrtausenden ereignet haben könnte, ja, sie habe sogar die plausible Erklärung, warum die Mennschheit vom lieben Gott abstammt und warum dieser einer der kleinen, grauen Männchen war, die einst ihren Müll auf der Erde vergessen haben, so dass ihn irdische Wissenschaftler finden und deuten.
Nichts da!
Vielleicht war es so oder vielleicht auch nicht. Fakt ist, nach Auskunft der US-Regierung gibt es keinen (aktuellen) Kontakt zu Aliens. Wobei diese Aussage nicht heisst, dass es keinen gibt und gegeben hat, was wieder die Frage aufwirft, ob die Zweifler und Verschwörungspraktiker nicht doch recht hätten. Aber wenn es doch keinen gegeben haben soll? Also eventuell? Die Frage nach ausserirdischer Präsenz auf Erden wird sich nur in Hollywood klären lassen aber nicht in der Realität.
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nachgedacht - 10. Nov, 15:00
Zumindest das, was die anderen nicht
oder nur eingeschränkt können. Google Plus wird immer mehr zum Mittelpunkt und erinnert immer stärker an Facebook. Apropos, was war noch mal Facebook?
Der große Vorteil von Google ist die eigentliche Aufgabe, nämlich die Suchmaschine. Auf ihr baut mittlerweile sehr viel auf und es wird immer mehr. Sucht man in Zukunft Künstler, Geschäfte oder Personen, wird man sie über kurz oder lang bei G+ finden. Sämtliche anderen Informationen werden wahrscheinlich auch bald im
grossen Plus von Tante Kugel assimiliert werden. Fazit: Alles bleibt beim alten und die Welt hat sich nicht geändert.
Wirklich nicht?
Vielleicht ein bischen. Oder ein bischen mehr, denn Konkurrenz belebt schliesslich das Geschäft und was wäre gewesen, wenn Marc Zuckerberg nicht die Idee von Facebook gehabt hätte? Dann wäre Google wahrscheinlich um eine Attraktion ärmer gewesen. Inzwischen aber dreht sich wieder alles um das eine und jeder weiss, dass die Welt noch immer eine Google ist. Da kann man nur gespannt sein, ob und wann sich der Suchmaschinenriese auch bald für das vernetzte Heim, insbesondere den vernetzten Kühlschrank interessiert. Denn dann wird es gruselig, wenn Google weiss, was du isst und dir auch gleich auf den im Kühlschrank integrierten Monitor die passende Werbung platziert.
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nachgedacht - 10. Nov, 13:00
Geht es nach dem Mullahstaat Iran
dann hat Israel keine Existenzberechtigung und bald auch keine Grundlage mehr, zu existieren und tatsächlich stellt sich die Frage, ob der Brückenkopf der westlich orientierten Freiheit und Demokratie im nahen Osten überhaupt noch eine Chance hat, sich gegenüber seiner Feinde zu behaupten. Die Palestinenser sind im Moment aus israelischer Sicht das kleinere Übel, weitaus gefährlicher stellt sich der Iran dar, der mit seinem Raketenarsenal tatsächlich eine Menge Schaden anrichten könnte. Das weiss man auch in Tel Aviv, eine Lösung des Problems existiert allerdings nicht. So übt man sich vorerst weiterhin in
gefährlichem Säbelrasseln ohne tatsächlich die Muskeln spielen zu lassen.
Israel könnte Schaden anrichten aber nichts nachhaltig zerstören. Das Waffenpotential Irans ist weitaus größer, wobei nicht komplett klar ist, welche der vor langer Zeit aus sowjetischem Fundus gekauften Waffen tatsächlich existieren. Nicht nur für Israel ist dies ein gefährliches Pokerspiel. Ein Präventivschlag Israels auf die Atomwirtschaft des Irans hätte einen Gegenschlag und damit in Folge auch ein militärisches Eingreifen der USA, NATO und der Golfstaaten zur Folge. Und damit ist sie wieder da, die Angst vor einem Atomkrieg.
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nachgedacht - 10. Nov, 12:00
Vielleicht hätte er jemanden fragen sollen
der sich mit Familie auskennt, denn den schlimmsten Krieg hat Silvio Berlusconi, derzeitig italienischer Ministerpräsident, noch gar nicht richtig geführt, nämlich den seiner eigenen Familie.
Das Imperium ist irgendwie ins wackeln gekommen und sehr viel erinnert an das Medienimperium des Rupert Murdoch, das auch ein paar gefährliche Schrammen abbekommen hat. Silvio Berlusconis Imperium steht im Moment noch ein wsenig besser da. Noch!
Das kann sich aber ändern, wenn der Ministerpräsident abtritt und nicht mehr die unmittelbare Kontrolle über politische Entscheidungen ausübt. In den Fordergrund werden dann wahrscheinlich Erbschaftsstreitigkeiten rücken. Die Familie Berlusconi ist schon längst nicht mehr das, was sie einmal war und jeder will seinen Anteil vom Kuchen, ohne Rücksicht auf Verluste. Frau Berlusconi will sich scheiden lassen und verlangt eine dreistellige Millionensumme. Es wird wahrscheinlich nicht mehr sehr lange dauern, bis jeder jedem an die Gurgel geht und eine gigantische Schlammschlacht öffentlichkeitswirksam ausgetragen wird. Ob danach noch etwas zum erben übrig bleibt?
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nachgedacht - 10. Nov, 11:00
Haben sie auch schon einen AD-Termin bei Oma gehabt?
Sie wissen ja, Oma ist zum einen
alt und zum anderen
doof wobei sie aber so viel Geld hat, dass es so manchen reich machen könnte, vor allem aber die Bank.
Stern-TV berichtet nun sogar schon in Folge über die fragwürdigen Finanzprodukte der Commerzbank, die betagten Senioren mit allem Vertrauen angedreht werden. Sicher mag es korrekt sein, was Bankberater von sich geben, man sollte sich aber auch im Klaren sein, dass ältere Menschen nicht immer in der Lage sind, das, was man ihnen erzählt, auch wirklich komplett zu verstehen und nachzuvollziehen.
Ob sich nach dem Beitrag von Stern-TV vom 09. Nobember 2011 etwas ändern wird? Wahrscheinlich erst wenn Irmgard Greiner, derzeit 91 Jahre alt, vor Gericht ziehen muss und die Auflösung der Fonds erstreitet. Freiwillig wird die Commerzbank wahrscheinlich nicht einen Cent heraus rücken, das zeigte die Sendung vom 09. November deutlich. Man wähnt sich im Recht, hat nichts falsch gemacht, von moralischen Zweifeln, alten Leuten das Geld aus der Tasche zu ziehen, ganz abgesehen. Wobei man sich fragen muss, was eigentlich moralisch verkommener ist, die Rentner-Abzocker der deutschen Commerzbank oder die Zocker an den Börsen?
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nachgedacht - 10. Nov, 00:05
Seinerzeit kämpften die Sandinisten
in Nicaragua gegen die Contras, ein überaus blutiger und hinterhältiger Krieg, finanziert von der Sowjetunion und den USA, ausgeführt in Mittelamerika.
Die einstigen Empfänger sowjetischer Waffen und Ideologien sind erwachsen geworden, geändert hat sich nichts, sie sind
korrupt und machtbesessen wie einst, sie kleben förmlich an der Macht in Form des Sandinisten Ortega. Der nicaraguanische Präsident ist zwar älter und dicker geworden, ansonsten ist er genau der gleiche Guerillero geblieben. Ortega sieht sich den Vorwürfen eines Wahlbetruges ausgesetzt, über kurz oder lang wird es in dem mittelamerikanischen Land entweder eine sozialistische Diktatur oder einen netten kleinen kleinen blutigen Bürgerkrieg oder beides geben, finanziert und unterstützt von den sozialistischen Staaten Lateinamerikas. Vielleicht haben dann auch die Contras wieder eine Chance.
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nachgedacht - 9. Nov, 12:00
RTL übt sich in Ratschlagen
obwohl die gut gemeinten Schläge von RTL-Boss Thoma nicht angebracht wären. Oder vielleicht doch? Immerhin kommt auch die Fleisch gewordene Showlegende Gottschalk ins Grübeln, was die Show »Wetten dass ..??« angeht.
Der Knochen sei ziemlich abgenagt. hieß es aus Gottschalks Munde und Recht hat er. Die immer gleichen Showgrößen auf der Bühne, harmlose und mitunter nicht mehr spannende Wetten, ist das Konzept wirklich so ausgekaut, dass man es nur noch ausspucken kann?
Fakt ist, Thomas Gottschalk kann niemand ersetzen und auch die Wettshow des ZDF muss vollkommen anders werden. Nachdem sie fast 3 Jahrzehnte von einem Mann dominiert worden war, sollte sie, wenn man sich beim ZFD entschliesst, sie fort zu setzen, eine Frau weiter führen. AnkeWngelke wäre hierfür die wahrscheinlich geeignetste Kandidatin, sofern man sich beim ZDF traut, nicht nur auf einem Auge hinzuschauen und auch Neues zu probieren.
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nachgedacht - 9. Nov, 11:00
Wenn das der nächste Präsident
werden sollte, kann man sich nur weinend weg drehen und vier Jahre lang der US-.Politik den Rücken kehren.
Sexuelle Belästigungen scheinen in der US-Politik, insbesondere bei den Republikanern nichts neues zu sein. Ok, auch die Demokraten sind keine Kostverächter, aber die Lewinsky-Affaire beruhte auf Gegenseitigkeit. Was ist aber mit dem alten Herman Cain?
Sharon Bialek heisst das mutmaßliche Opfer, das sich vom Präsidentschaftskandidaten begrabschen lies und das schon vor 14 Jahren.
In dem Zusammenhang fällt auch ein Satz, der für Republikaner nichts neues ist:
„Der Mann, der Präsident werden will, hat Amerika belogen“
Will man einen Lügner im Oval Office haben? Zugegeben, die Frage trifft es nicht ganz, der letzte Lügner hat gleich zwei Kriege zu verantworten, den in Afghanistan und den nun beendeten im Irak. Aber ist das amerikanische Volk so dumm, sich noch einmal belügen zu lassen? Für Herman Cain sind das alles keine Gründe, auf sein Ziel, Präsidentschaftskandidat zu werden, zu verzichten. Vielleicht haben die anderen ja noch schlimmeren Dreck am Stecken als er, wobei nicht plausibel ist, wo der Unterschied zwischen Betrug und Lüge sein soll.
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nachgedacht - 8. Nov, 22:00
Einstein sagte einmal
dass der vierte Weltkrieg wieder mit Steinäxten und Knüppeln geführt werden wird. Wir sind nahe dran, uns das steinzeitliche Vergnügen zu gönnen, denn dem dritten Weltkrieg sind wir einen gewaltigen Schritt näher gekommen. Nicht allein, dass der Euro wankt wie ein sturzbetrunkener Brite, ausgerechnet unsere südlichen Nachbarn, genauer gesagt, Israel, gelüstet es nach einem Krieg. Dass Opfer ist altbekannt, es tut aber auch nichts um einen drohenden Konflikt zu entschärfen. Gemeint ist die
Islamische Republik Iran. Dem Mullahstaat ist auch an einem Krieg gelegen, kann man sich so als Opfer zionistischer Gewalt präsentieren und auf der anderen Seite selbst erobern und vernichten.
Es besteht immer noch die Frage, ob Teheran eine Atomwaffe entwickelt und noch immer weiss es niemand so genau. Vielleicht Jein oder auch nicht, Israel fühlt sich durch die iranische Politik in seiner Existenz gestört und will gerne reinen Tisch machen. Ein Militärschlag würde sich da schon anbieten. Den Kontrahenten ist sicherlich auch bewusst, dass dies das Fass im nahen Osten nicht zum Überlaufen, sondern zum Explodieren bringen wird. Dem weltweiten militärisch-industriellen Komplex wird es freuen und die Welt hat das Nachsehen.
In Deutschland ist man um die Sicherheit Israels besorgt, offenbar gehen deutsche Politiker davon aus, dass ein Erstschlag von iranischer Seite erfolgen wird. Könnte das nicht ein Trugschluss sein? Es wäre nicht das erste mal, dass diplomatische Entscheidungen deutscher Politiker ein sprichwörtlicher »Griff ins Klo« sind. Genauso pervers wie ein möglicher Angriff des Irans ist der Gedanke eines israelischen Schlages gegen den Mullahstaat. Wird die Freiheit Europas in Teheran verteidigt? Eine gruselige Vorstellung.
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nachgedacht - 8. Nov, 20:00
Regierungsumbildung
Es ist ein bischen wie das Ausprobieren aller Möglichkeiten, um die unsinnigen Varianten des Seins ausschliessen zu können. Stattdessen versucht man sich nun im Bilden einer neuen Führung, die dem restlichen Europa genehm ist. Es liest sich ein bischen wie
Hausaufgaben üben machen, eine wahrscheinlich sinnlose Aktion, denn die wirklichen Probleme des Landes sind noch nicht einmal wirklich bekannt. Die Hilfsprogramme, mit denen man den griechischen Staat heilen will, sind sie nichts anderes als eine Ode an die Korruption und die Hilflosigkeit?
Europas Rührseligkeit um Griechenland erinnert an das Herumwuseln von Lemmingen, konkrete Ergebnisse sind nicht erkennbar, aber alle haben etwas zu tun. Nur was tun sie?
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nachgedacht - 8. Nov, 18:00
Wer hätte gedacht
dass der halb geschmolzene Reaktor 2 des Kernkraftwerks Fukushima noch einmal eine Kernspaltung hervor ruft.
Wie es zur erneuten Kernspaltung gekommen sein kann, ist den Experten bisher unklar, man weiss es aber, weil die Proben, die man dem Reaktor entnommen hatte, Xenon 133 und Xenon 135 enthalten haben sollen. Der
Albtraum von Fukushima hat noch längst kein Ende gefunden. Legt man die undurchsichtigen und sehr oft falschen Meldungen des Kraftwerksbeitreibers und der japanischen Behörden zugrunde, muss man sich wirklich Sorgen machen. Wenigstens ist es physikalisch nicht möglich, dass sich eine Explosion in Form einer Atombombe ereignen wird aber das, was in Fukushima geschieht, ist auch Monate später nicht weniger gefährlich.
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nachgedacht - 2. Nov, 15:00
Die Ankündigung des griechischen Ministerpräsidenten
über ein Referendum hat in der westlichen Bankenwelt zu erheblichen Verstimmungen geführt. Kurz darauf gerieten die Börsen ins Wanken und diverse Kurse knickten ein. War das vielleicht beabsichtigt? Aber mit welcher Motivation?
Klar ist, dass der Rettungsschirm wahrscheinlich kaum noch eine Wirksamkeit hat, wenn es dafür keine Abnehmer gibt. Noch immer erinnert der
griechische Alleingang an Hausbesitzer, die zwar die Feuerwehr rufen, weil das (griechische) Haus lichterloh in Flammen steht, aber sie drehen den Rettern kurzerhand das Wasser ab. Da stehen dann Merkel und Kollegen schon ganz schön dumm da, vor allem, wenn sie auf diese Weise vorgeführt werden.
Ist es nicht besser, Griechenland nun endlich wirklich aus der Eurozone zu werfen? Die griechische Politik erscheint undurchsichtig und ein wenig zwielichtig. Wie sonst will man einen Staat bewerten, der es jahrzehntelang zugelassen und dabei bewusst weggeschaut hat, wenn die verstorbenen Ahnen weiterhin zu zehntausenden Rente kassiert haben.
Bekommt Zeus auch Rente?
Im Hinblick auf die Sanierung der Staatsfinanzen ist es nicht verständlich, wenn nicht das ganze Volk mitzieht. Die einen streiken bis der Olymp wackelt und genügend vermögende Griechen haben ihr Schäfchen sicherlich schon längst ins Trockene gebracht. Aber alle wollen erst einmal abstimmen müssen, ob man ihnen vielleicht helfen darf.
Muss man dankbar sein, wenn man hilft?
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nachgedacht - 2. Nov, 13:00
Aufgeklärt werden wird
der Anschlag auf das Satireblatt "Charlie Hebdo" wahrscheinlich nicht so schnell und mit dem Produzieren weiterer Ausgaben wird es wahrscheinlich in Zukunft schwieriger werden. Der Grund ist eine
Einmalige Ausgabe, die des Wahlsieges der Islamisten in Tunesienannahm. Man hat den Islam auf die Schippe genommen und dafür einen Brandsatz kassiert.
Es wird sich sicherlich auch nicht so schnell aufklären lassen, welcher Islamist seinem Unmut mit Feuer und Flamme Ausdruck verleihen wollte. Sicherlich wird es auch eine Weile dauern aber "Charlie Hebdo" wird wieder erscheinen. Mit oder ohne Allahs Hilfe.
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nachgedacht - 2. Nov, 12:00
Die Polizei hat es nicht geschafft
den Drogenbaronen im Lande Herr zu werden, immer mehr versinkt Mexico in Gewalt und Blut und immer weniger Menschen leben in Sicherheit. Bisher konnte die staatliche Gewalt in Mesico das Morden kaum beenden aber nun scheint sich das Blatt langsam zu wenden.
Die Bewegung Anonymous kämpft nun gegen eines der mexikanischen Drogenkartelle. Der Hintergund ist, das Kartell "Los Zetas" soll ein Anonymous Mitglied verschleppt haben und man will das kartell unter Druck setzen, damit das anonyme Mitglied wieder frei kommt. Ganz so einfach,
wie man es liest, wird es sicherlich nicht sein, denn die Anonymous-Hacker wissen, dass sie ihr Leben aufs Spiel setzen.
Man hat sich offenbar erst einmal zurück gezogen, beendet hat man den Kampf gegen mexikanische Drogenkartelle aber sicherlich noch nicht. Somit wird der Anti-Drogenkampf auch virtuell geführt, ein Umstand, an den man noch vor wenigen Jahren nicht dachte.
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nachgedacht - 2. Nov, 11:00
Es wäre fatal anzunehmen
chinesische Ingenieure können nur kopieren. Dass es nicht so ist, zeigt die Meldung, dass eine
chinesische Eigententwicklung zu den 20 schnellsten Supercomputern der Welt zählt. "Sunway BlueLight MPP" rechnet einen Petaflop schnell und ist samt und sonders in China entwickelt worden. Von wegen geklaut. Es hat wahrscheinlich nur die Fachwelt schon einmal etwas vom Prozessortyp
ShenWei 1.600 gehört. Was er leistet, mit welchem Prozessor man ihn vergleichen kann, ist nicht überliefert. Wird es chinesische Entwicklungen vielleicht auch bald im Desktopbereich geben? Was würden sie leisten und zu welchem Preis wären sie zu haben?
Im Bereich der Supercomputer sind diese Überlegungen wahrscheinlich nebensächlich. Da wäre es wichtiger zu wissen, wofür man "Sunway BlueLight MPP" mit seinen mehr als 8.700 Prozessoren einsetzen kann.
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nachgedacht - 1. Nov, 18:00
Bis zum Jahr 2017
soll Canonicals Ubuntu 12.04 Bestand haben, man hat den Long Therm Support verlängert. Das ist aber nicht alles, was mit 12.04 Einzug halten soll. So manches der Vorgängerversionen 11.04 und 11.10 war auf Unmut gestoßen und hat hitzige Debatten hervor gerufen. 12.04 wird es
langsamer angehen, es soll eher die Version der Stabilität als der Neuerungen werden. Man bleibt natürlich bei Unity, hier soll diesmal Wert auf Stabilität und Perfektion gelegt werden. Für eine Langzeitversion eine gute Voraussetzung. Neues wird es dann wahrscheinlich erst viel später geben.
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nachgedacht - 1. Nov, 16:00
Das Königreich Marokko
nimmt ein wenig eine Sonderstellung in der arabischen Welt in Afrika ein. Marokkos König König Mohammed VI. hatte die Zeichen der Zeit erkannt, als der arabische Frühling über Nordafrika fegt und gleich drei Despoten vom Sockel stürzte. Was in Ägypten, Libyen und Tunesien zu eine vollkommen neuen Gesellschaft führte, verändert sich in Marokko nicht so radikal. König Mohammed ist noch an der Macht, aber er hat
tiefgreifende Veränderungen in die Wege geleitet, die das Wohlwollen des deutschen Entwicklungshilfeministers Niebel finden. Man will weiter zur Entwicklung des nordafrikanischen Landes beitragen, heisst es in Berlin. Es gibt allerdings nicht nur in Marokko genug zu tun sondern in ganz Afrika sind Investitionen und Verbesserungen notwendig. Der Kontinent hängt zwischen Chaos und Moderne fest und ohne fremde Hilfe wird nicht viel Neues auf den Weg gebracht werden.
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nachgedacht - 1. Nov, 15:00
Ein wenig teilt der Keeper
das Schicksal seines ehemaligen Clubs, dem HSV. Ausgerechnet gegen Los Angeles Galaxy hatte man im Hinspiel der Playoffs verloren. Nun ist die US-Liga nicht die Bundesliga und es gibt so einige Unterschiede. Für Frank Rost und die New York Red Bulls geht es hier
um etwas mehr als nur eine sportliche Niederlage. Hoffen wir, dass die New Yorker Bullen das nächste Spiel für sich entscheiden können.
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nachgedacht - 1. Nov, 13:00
Gratulation, dieser Uzo geht aufs Haus!
Wollen wir das oder befürchten wir es nur? Das Husarenstück Griechenlands grenzt irgendwie an Feigheit vor dem eigenen Volk. Anfang 2012 soll das griechische Volk über das Sparpaket abstimmen und danach will sich die Politik richten. Will man so weiter machen wie bisher? Griechenland riskiert nicht nur den Rest Respekt zu verlieren, den man vielleicht noch hat sondern auch die Mitgliedschaft in der EU und was danach kommt, das weiss keiner. Was hat Papandreou eigentlich wirklich vor? Der griechische Ministerpräsident fährt, so sieht man es in Deutschland, den Karren mit Wucht und Absicht an die Wand und es ist nicht klar, ob danach noch irgend jemand in der Lage ist, die Kuh vom Eis zu holen. Wahrscheinlich ist das auch unerwünscht. Der
Akt der Demokratie erinnert an Bewohner eines brennenden Hauses, die zwar der Feuerwehr erlauben, ihre Löschgeräte aufzubauen, aber gleichzeitig das Wasser abdrehen und ankündigen, irgendwann einmal darüber abzustimmen, ob und wie und wann überhaupt gelöscht werden soll. Mancher spricht von beschlossenem Staatsbankrott und politischem Selbstmord. Was soll also werden? Der Dax sinkt beinahe unaufhörlich und nicht nur in Europa rumort es. Auch in den USA soll es Verluste geben weil sich ein Unternehmen mit europäischen Anleihen verspekuliert haben soll.
Ist das nun der Anfang vom Ende? Die letzte Krise ist keine 5 Jahre her und wurde nur mit Mühe und sehr viel Geld überwunden. Verschwörungspraktiker erinnern bei den Dauerkrisen gern an den 21. Dezember 2012, der Mayakalender endet und die Welt geht unter. In Griechenland geschieht das schon ein bischen eher. Prost!
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nachgedacht - 1. Nov, 12:30
Gibt es eigentlich
dumme Fragen oder gibt es nur dumme Antworten? Das wissen wahrscheinlich nur Philosophen zu beantworten und jene, die sich mit ausgewiesenen Boulevardthemen befassen.
Eine Frage, die das Schicksal des einen Teils der Menschheit verändern könnte wäre:
Schadet Joggen dem Busen?
Es wäre fatal, wenn Schleudertitten die Joggerin aus dem Tritt bringen, andererseits, was gen au war die Frage?
Für manche Frau, die sich sportlich betätigt wäre die Antwort von n-tv sicherlich von Vorteil, nicht nur aus ästhetischen Gründen sondern auch, um unangenehme Dinge zu vermeiden. Manche Frau macht sicherlich genug Fehler, die sich vermeiden lassen, wenn der Tip mit dem passenden Sport-BH gerade recht kommt. Im Allgemeinen wäre auch das passende Schuhwerk beim Joggen angebracht, ein Umstand, auf den nicht alle Jogger achten. So würde sich sicherlich manche Verletzung vermeiden lassen.
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nachgedacht - 1. Nov, 11:00
Sie waren sehr gierig und haben offenbar mehr
Geld beiseite geschafft, als bekannt war. Nach Angaben von ägyptischen Behörden sollen die Mubarak-Söhne 340 Millionen Dollar in der Schweiz gebunkert haben. Es wird Zeit, dass die Gelder wieder denen überwiesen werden, denen es gehört aber ob das Geld
wirklich dort ankommt, wo es hingehört, ist mehr als zweifelhaft. In Ägypten regiert mittlerweile eine reaktionäre Militärjunta und es darf wirklich bezweifelt werden ob Hosni Mubarak ernsthaft wegen seiner Vergehen verurteilt werden wird und Tunesiens ehemaliger Despot Ben Ali befindet sich noch immer bei guten Freunden. Wird die neue, islamische Regierung Tunesiens das Geld so einsetzen, damit es allen nutzt? Ja vielleicht. Vielleicht auch in Ägypten. Die Regierungen beider Staaten sind nicht verpflichtet, über ihre Finanzen Auskunft zu geben und sie werden es auch tunlichst lassen. So kann man davon ausgehen, dass die Millionen lediglich den Besitzer wechseln und vielleicht auch über Umwege an die Mubaraks zurück fließen. Vielleicht nicht die komplette Summe, denn eine Hand wäscht bekanntlich die andere.
Dass daran etwas ist, zeigt die Nachricht, dass
der Prozess gegen Mubarak verschoben wurde und es wird sicherlich nicht bei dieser Schiebung bleiben. In der Zwischenzeit können nicht nur Richter ausgetauscht und vielleicht auch Gelder verschoben werden, es lassen sich damit auch gleich prima Beweise verschwinden. Was keiner weiss, kann niemandem zur Last gelegt werden. Als Beobachter kann man auch davon ausgehen, dass man in Ägypten den Prozess zu relativieren beginnt. Immerhin ist Mubarak nicht mehr der Jüngste und er ist gesundheitlich schwer angeschlagen. Es wird also so kommen, dass man ihn aus humanitären Gründen am Leben und möglicherweise in der Freiheit belässt, ohne ihn wirklich zu belangen. Bleibt also das Geld der Mubaraks. Im Land der Pharaonen gibt es kein hartzIV und am Hungertuch wird die einstmals mächtige Familie nicht nagen. Woher werden sie also ihr Geld bekommen?
Gibt es in Ägypten auch Schweizer Schokolade?
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nachgedacht - 1. Nov, 11:00
Ist Ubuntu doch der heimliche Windowskiller?
Eingefleischte Benutzer des Betriebssystems von Mikr0$aft werden jetzt müde lächeln und sich wieder ihren eigenen Mattscheiben zuwenden. Und der Rest?
Es ist nichts schlimmes, etwas neues auszuprobieren und Ubuntu ist eines der wenigen Betriebssysteme, das sich, ohne Spuren zu hinterlassen, ausprobieren lässt. Ob als zweite Partition, auf einem Stick, einer Live-CD oder virtualisiert. Wer das nicht riskieren will, der kann
Ubuntu auch simulieren. Im Grunde ist es beinahe egal, ob die neue Möglichkeit des Ausprobierens wirklich Anhänger findet. Canonical hat angekündigt,
Ubuntu für Tablets und Smartphones umzuschreiben.
Ubuntu ist laut Distrowatch die
am meisten benutzte Distribution.
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nachgedacht - 1. Nov, 10:00
und mordet weiter.
Das Internet, insbesondere Facebook sind voll von Berichten von Toten und vom Blutvergießen und nirgends gibt es Anhaltspunkte, dass der syrische Albtraum bald vorbei ist. Baschar al Assad hat den Westen ernsthaft vor einer möglichen Intervention gewarnt, wobei nicht einmal gesichert ist, dass es ernsthafte Bemühungen der NATO geben wird, nach Libyen auch noch in Syrien für Recht und Ordnung zu sorgen, wobei Recht und vor allem Ordnung ziemlich relative Begriffe sind. Die Zustände im Land sind und bleiben chaotisch und gefährlich. Assad ist nicht der Despot, der klein beigeben wird, im Gegenteil, er wähnt sich weiterhin fest im Sattel und das Zögern des Westens wird seine Position weiter verstärken. Wird
die arabische Liga etwas gegen Assad ausrichten wollen? Nein, sie wird es weder können noch wollen, ebenso der aufgeklärte und zivilisierte Westen.
Man fühlt sich zurück versetzt ins 20. Jahrhundert, als sich die Menschheit in Afrika gegenseitig massakrierte und die industrialisierte Welt ihren Profit daraus zog. Geschieht im nahen Osten ähnliches?
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nachgedacht - 1. Nov, 09:00
So kann man sich eine Menge Energie sparen
und Facebook wird dann auch noch zum Heizkraftwerk. Es ist nichts Unbekanntes, dass Zuckerbergs Facebook eine Serverfarm in der Nähe des Polarkreises aufbauen will. In
Nordschweden ist es klirrend kalt und die 120 Megawatt Energie, die man für den Betrieb der Server benötigt, sollen vor allem erneuerbare Energien liefern. Da stellt sich doch die Fragen wie es grosse Unternehmen wie Google, Mikr0$aft oder weitere Internetfirmen mit ihren Servern generell umgehen werden. Immerhin, die kühle Polarluft des Nordens hat so einiges zu bieten und Skandinavien ist in Polarkreisnähe menschenleer, wieso werden dann nicht alle großen Serverfarmen gen Norden verfrachtet? Second Life, Mikr0$aft und alle großen Firmen arbeiten global und Grenzen spielen keine Rolle. Das einzige, was vielleicht den Plan zunichte machen könnte, sind Auswirkungen des Erdmagnetfeldes. Auch wenn es bisher wenig wissenschaftliche Arbeiten darüber gibt, außer acht lassen sollte man das Thema nicht.
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nachgedacht - 31. Okt, 22:00
Wer Arbeitslosengeld 2 bekommt
hat es mitunter nicht gerade leicht, wenn es um medizinische Dinge geht. Privatrezepte gehören zu den Dingen, die den meisten Hartzern Bauchschmerzen verursachen dürften denn die zahl von Medikamenten, die es rezeptfrei gibt, wird nicht weniger und manche Mittel übersteigen die finanziellen Mittel der Betroffenen. Das Bundessozialgericht stellte nach einer Klage fest, dass bei HartzIV nicht der Leistungsträger sondern die zuständige Krankenkasse in die Pflicht genommen und nötigenfalls verklagt werden sollte, wenn diese ihrem
Existenzsicherungsauftrag nicht nachkommen.
Wie viele Einzelfallentscheidungen werden dann getroffen werden? Welche Medikamente, die der gemeine Hartzer selbst bezahlen muss, übersteigt die Grenze seiner finanziellen Belastbarkeit und wo genau muss die Kasse nach einer Einzelfallprüfung die Kosten übernehmen? Das Urteil des BSG lässt sehr viel Spielraum offen und Platz für noch mehr verwirrende Bürokratie.
Gute Besserung!
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nachgedacht - 31. Okt, 21:00
Eine Revolution wird bestellt
und Europa liefert die Bomben, wahlweise auch einen Kriegsgrund und wenn der Preis stimmt, werden auch Besatzungstruppen geliefert, die eine unbestimmte Zeit im Lande bleiben werden.
So ganz wird man den Verdacht nicht los, als ob die NATO zur Feuerwehr im nahen Osten mutiert. Während Assad weiterhin Härte demonstriert und auf seine eigenen Bürger schiessen lässt, fordern diese Unterstützung und Hilfe vom nordatlantischen Bündnis an. Ist die
NATO rechtlich überhaupt in der Lage, eine Intervention in Syrien durchzuführen oder auch nur eine Bombe abzuwerfen? Syrien ist nicht Libyen und wer mögliche Einsätze der
Söldner aus Europa europäischen Armeen bezahlen soll, ist auch nicht klar. Es wurde noch nicht einmal eine Summe für die Einsätze in Libyen genannt.
Die andere Seite der Vernunft ist, in Syrien findet ein Massenabschlachten statt, das niemand so recht stoppen will und die EU und die NATO haben kein politisches Interesse an einem Ende der Gewalt.
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nachgedacht - 31. Okt, 20:00
Es ist ja nicht persönlich gemeint!
Ist es wirklich so, dass Arbeitslose immer häufiger vergessen und deswegen wegen Meldeversäumnissen bei den Behörden und vielleicht auch noch bei potentiellen Arbeitgebern sanktioniert werden müssen? Angeblich soll
die zahl der Sanktionen auf 900.000 gestiegen sein. Einerseits eine Riesenersparnis für die Bundesagentur, denn das sind Gelder, die sie nicht auszuzahlen braucht, andererseits, sind Arbeitslose wirklich so
faul vergesslich, dass sie ihren Pflichten, der Arbeitsagentur gegenüber, nicht mehr nachkommen? Etwas merkwürdig ist es schon, wenn BA-Chef Weise beteuert, man wolle niemanden bestrafen und tut es trotzdem.
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nachgedacht - 31. Okt, 19:00
Ganz langsam gerät der Euro immer mehr
unter Druck und die einzigen Länder, die sich sehr rührig um dessen Wohlergehen zu kümmern versuchen, sind der Legende nach Deutschland und Frankreich. Aber man ist weiterhin auf Hilfe von außerhalb angewiesen, wenn es um die Stabilität der Gemeinschaftswährung geht. Ein möglicher Anker wäre China, aber man zögert im Reich der Mitte, was die Frage aufwirft, ob der der Euro im Krieg der Währungen nicht doch zerrieben wird. In Peking erwartet man
Sicherheiten und Reformen in der Eurozone, was genau die Chinesen erwarten, wird öffentlich kaum diskutiert werden. Fest steht aber, dass sich die westliche Welt in eine grössere Abhängigkeit des kommunistischen Landes begibt, ein immenses Ungleichgewicht, das jetzt schon besteht, wird sich weiterhin aufbauen und es ist nur eine Frage der Zeit, bis es kippt. Auch in China kriselt es mittlerweile, zu spüren ist davon aber nicht sehr viel. China verkommt zum Sozialamt der Weltwirtschaft, der Preis, den alle zu zahlen haben, kann noch niemand auch nur annähernd definieren, geschweige dem beziffern.
Für die Bundesregierung ist es wichtig zu dementieren, dass chinesische Investitionen in Europa an politische Forderungen geknüpft seien, man legt Wert auf die Aussage, es gäbe lediglich Entscheidungen über Investitionen, wobei das Bundesdementi nur die halbe Wahrheit darstellt denn hinter jeden Investition steckt sehr wohl eine politische Entscheidung. Was wird es werden, wenn chinesische Investoren in Europa verstärkt auftauchen? Man kann es bereits in Schweden sehen, denn die Automarke Saab wurde von chinesischen Investoren gekauft. Ob sie wirklich gerettet wurde oder wie im Triumphzug ins Reich der Mitte umzieht, ist noch nicht klar. Klar ist aber, dass es bei Saab Veränderungen geben wird, die wahrscheinlich keinem Schweden gefallen werden.
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nachgedacht - 31. Okt, 18:00
Ist es schon wieder soweit?
Ja, das ist es und bald klingelt auch wieder das Christkind an der Türe. Bis es aber soweit ist, kann man sich am neuen Adventskalender des Vareler Lions-Clubs erfreuen, der nun überall erhältlich ist. 5 Euro soll er kosten, 3333 Exemplare soll es geben. Näheres über die Aktion des
Vareler Lions-Clubs veröffentlicht der
Vareler Friebo.
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nachgedacht - 31. Okt, 16:00
Oder er soll?
Auf jeden Fall kann er, der US-Präsident und das schon möglichst vorgestern. Der vorzeitige Wahlkrampf im Land der unbegrenzten Möglichkeiten treibt den US-Präsidenten auch zu Talkmaster Jay Leno und dort ging es ein bischen zur Sache. Es verwundert nicht, daß die Republikaner die Alleinschuld am Desaster haben sollen, schliesslich will Barack Obama auch wieder gewählt werden. Trotzdem hatte der Präsident mit dem,
was er dem Talkmaster verriet, vollkommen recht, die USA haben ein kaputtes System, es wird blockiert und es gibt Stillstand. 14 Millionen Arbeitslose sind kein Pappenstiel. Auch wenn das Wenigste auf seinem Mist gewachsen ist, er wird an dem gemessen, was er bisher geleistet hatte. Für die Zukunft wird Barack Obama noch mehr die Führungsfigur geben müssen, auch wenn es an die Substanz geht.
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nachgedacht - 31. Okt, 15:00
Es ist wie bei den Montagsdemos
aber wie nimmt die Öffentlichkeit die Sache wahr? Im Grunde gar nicht, denn die bürgerliche Presse interessiert sich nicht für die Proteste gegen den Kapitalismus. Trotzdem
gehen die Proteste weiter und wenn mehrere tausend Menschen gegen die Auswüchse des Kapitalismus demonstrieren, sollte man schon hinschauen und sich auch Gedanken machen. Ob New York, Berlin oder Frankfurt, überall wird protestiert und alle wissen genau, wie die Wurzel des Übels heisst. Sie nennt sich Kapitalismus.
Was aber wird verändert? Nach wie vor sind dieselben Raffkes an den Hebeln der Macht und es braucht einen sehr langen Atem um dieses zu ändern. Die Occupy-Bewegung muss wachsen, um nicht selbst Geschichte zu werden.
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nachgedacht - 31. Okt, 13:00
Zumindest soll es das werden
Es wäre auch ein gigantisches Programm, den Googletochter Youtube will gleich mehr als 100 neue Kanäle schaltem die auch weltweit empfangbar sind. Ist das nicht nett? Wohl nicht ganz, denn die Googleinteressen sind
ganz auf den amerikanischen Markt ausgerichtet und für den kultivierten Europäer nur am Rande interessant. Klar ist, und das ist beinahe so ähnlich wie bei Streetview, es ersetzt ein wenig den Urlaub ins gelobte Medienland und kostet nur den Strom und einige Stunden vor der Mattscheibe. Mehr nicht. Was könnten wir uns alles anscheuen? Sarah Palin beim Nachladen auf FOX? Jay Leno beim Herumalbern? Das Startangebot ist zwar umfangreich aber es ist dann wahrscheinlich doch nicht das Gelbe vom Ei. Für Mainstream-gestresste Mitteleuropäer, die keine Zeit zum Fernsehen haben aber trotzdem einmal beim Kölner Unterschichten-TV abschalten wollen, würden sich völlig andere Internet-Angebote auftun.
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nachgedacht - 31. Okt, 12:00
Angela Merkel ist nicht die einzige Politikerin
die plötzlich Probleme lösen will, die schon lange anstehen. Neben Mindestlöhnen, für die sich die Kanzlerin plötzlich einsetzt, entdeckt Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger die Probleme mit der Abmahnindustrie und der Datensammler für sich und
sie will etwas dagegen tun. Die Frage ist nur, wann und was genau sie tun will. Auch die Abmahnindustrie hat eine starke Lobby und Frau Leutheusser-Schnarrenberger wird einen langen Atem brauchen um um ihre Vorstellungen und Wünsche durchsetzen zu können. Es wird allerdings auch Zeit, dass sich etwas ändert denn die Idee der Abmahnung ist in den Zeiten des Internets regelrecht missbraucht worden. Auch was das Datensammeln angeht, wird es Zeit, dass sich etwas tut. Ob es allerdings nur die Anbieter sozialer Netzwerke oder die Privatwirtschaft im allgemeinen sein soll oder ob Frau Leutheusser-Schnarrenberger auch gegen die Auswüchse der Politik vorgehen will, bleibt abzuwarten. Auf jeden Fall ist es ein politisches Wespennest.
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nachgedacht - 31. Okt, 11:00
Nein, nicht, was sie denken.
Das, was die Kanzlerin
Muddi Merkel da denkt und vorschlägt, kommt in der Union schon einem kleinen Erdbeben gleich: man denkt über einen
flächendeckenden, gesetzlichen Mindestlohn nach. Ein wenig fühlt man sich an den DM-Gründer Götz Werner erinnert, der ein bedingungsloses Grundeinkommen fordert. Der Kurswechsel, den die Kanzlerin hinlegt, ist fast erstaunlich, wenn man aber bedenkt, dass dies die Themen der anderen Parteien sind. SPD, Grüne, Linke, alle hatten den Mindestlohn schon einmal auf dem Tisch und nun auch noch die Union? Was genau hat die Kanzlerin geraucht oder ist das ein banaler Fall von Ideenklau? Auf jeden Fall ein Schlag ins Gesicht der FDP. Was wohl Wirtschaftsminister Rösler sagt? Außer einer guten Miene wird er wahrscheinlich nichts zum dazugeben haben.
Andererseits ist es noch weit bis zur kommenden Bundestagswahl. Die Kanzlerin benötigt nach allen Euro-Rettungsversuchen unbedingt ein positives Erlebnis, wieso also nicht einen Mindestlohn?
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nachgedacht - 31. Okt, 10:00
Diese Seite ist schon längst überfällig
und sie sollte auf keinem Rechner fehlen. Wenn Verbrauchern der Appetit vergeht und man sich gemeinschaftlich beim Arzt wieder findet, weil sich die letzte Knackwurst als Kotzbrocken heraus gestellt hat, dann geht das alle an. Eigentlich geht es uns gut und die Standarts für Lebensmittelsicherheit sollten auch sehr hoch sein, uneigentlich gibt es immer wieder Gründe für Beschwerden. Kaum ein Verbraucher weiß, was er wirklich auf den Teller bekommt. Da ist es schon von Vorteil, wenn
vor Gefahren gewarnt wird. Neben
Lebensmittelwarnung.de, einer Seite der Länder für Lebensmittelsicherheit, gibt es u.A. auch die Seite
Lebensmittelklarheit.de, die konkreter auf Unklarheiten eingehen und aufklären.
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nachgedacht - 31. Okt, 09:00