The Day after Daisy und eine Menge Schnee
Nicht dass die Menschen etwas gegen Schnee hätten.
Das Tief Daisy hat die Menschen beschäftigt wie selten ein Wetterphänomen dieser Kategorie. Was haben die Menschen nicht alles angestellt, um den Blizzard, wie er von der Bildzeitung genannt wurde, zu trotzden. Wegen einer relativ kurzen Zeit, in der das Tief Daisy wirkt, haben so manche Bundesbürger Hamsterkäufe veranstaltet, die vermuten lassen, dass es für die kommenden zwei Monate nichts mehr zu kaufen gibt. Und was ist wirklich passiert? Nicht sehr viel ausser jede Menge Schnee und noch mehr Winterchaos. Das berechtigt allerdings nicht die mancherorts erwähnten Hamsterkäufe, die lediglich dem Einzelhandel ein paar nette Umsätze beschehrten.
Für Kinder und Pferde gilt das allerdings nicht, sie hatten ihren eigenen Spass.Auch anderweitig fragt man sich, wo Daisy eigentlich bleibt, aber wenn die Wetterdiva einmal vor Ort ist, gibt es kaum ein Entrinnen. Beispielsweise in Berlin, wo der Schneefall bis zur Stunde nicht aufhört. Mittlerweile ist er, entgegen mancher Wetterexperten auch an der Nordseeküste angekommen, wenn auch mit immenser Verspätung. Immerhin, der Day after Daisy ist noch nicht eingetroffen, wir stecken noch mitten drin im Schneechaos. Für manche ist die Mutter aller Winterstürme die Gelegenheit, Dinge zu tun, die man sonst das ganze Jahr nicht macht.
Apropos, wie werden eigentlich die vielen, kleinen, süssen Folgen des Wintersturms genannt, die sich in etwa 9 Monaten schreiend bemerkbar machen? Wie wäre es mit Daisy? Für eine Sache kommen sie allerdings zu spät. Da niemand weiss, wie in den kommenden Jahren dieDaisys Winterstürme ausfallen, für den aktuellen Winter gibt es sogar eine nette kleine Posse. Und wie nicht anders zu erwarten, ist die Bildzeitung darin beteiligt. Der Leipziger Daniel Grosse hatte eine Liste aller Leipziger Rodelberge zusammen gestellt, derer sich das Boulevardblatt frech bediente. In Leipzig selbst sind aktuell etwa 20 cm Schnee gefallen, ein Ende der eisigen Niederschläge soll noch nicht in Sicht sein. Damit macht sich bundesweit die knapper werdenden Streusalzvorräte bemerkbar. Lediglich in Brandenburg sollen Gerüchten nach noch genügend Salzvorräte vorhanden sein. Aber wie sieht es in Gegenden aus, in denen ohnehin jedes Jahr mit tieferen Temperaturen zu rechnen ist?
Eine weitere Frage dürften sich auch die Geologen stellen. Nun macht ein strenger Winter noch keine Eiszeit, aber wieviel Schnee ist notwendig, um die von Abschmelzung bedrohten Gletscher der Alpen auf diese Weise, wenigstens zu einem Teil wieder erholen zu lassen? Ist Daisy dafür ausreichend? Eine weitere Frage sollte Länder und Kommunen ebenfalls beschäftigen. Was passiert mit den Schneemassen, wenn sie schmelzen? Wie haben sich die betroffenen Kommunen auf eine überbordende Schneeschmelze eingerichtet? Droht nach dem Tief Daisy vielleicht irgendwann die neue »Jahrhundertflut nach Daisy«? Irgendwann gehen auch die Paddelboote aus.
NachGedacht Info
Das Tief Daisy hat die Menschen beschäftigt wie selten ein Wetterphänomen dieser Kategorie. Was haben die Menschen nicht alles angestellt, um den Blizzard, wie er von der Bildzeitung genannt wurde, zu trotzden. Wegen einer relativ kurzen Zeit, in der das Tief Daisy wirkt, haben so manche Bundesbürger Hamsterkäufe veranstaltet, die vermuten lassen, dass es für die kommenden zwei Monate nichts mehr zu kaufen gibt. Und was ist wirklich passiert? Nicht sehr viel ausser jede Menge Schnee und noch mehr Winterchaos. Das berechtigt allerdings nicht die mancherorts erwähnten Hamsterkäufe, die lediglich dem Einzelhandel ein paar nette Umsätze beschehrten.
Für Kinder und Pferde gilt das allerdings nicht, sie hatten ihren eigenen Spass.Auch anderweitig fragt man sich, wo Daisy eigentlich bleibt, aber wenn die Wetterdiva einmal vor Ort ist, gibt es kaum ein Entrinnen. Beispielsweise in Berlin, wo der Schneefall bis zur Stunde nicht aufhört. Mittlerweile ist er, entgegen mancher Wetterexperten auch an der Nordseeküste angekommen, wenn auch mit immenser Verspätung. Immerhin, der Day after Daisy ist noch nicht eingetroffen, wir stecken noch mitten drin im Schneechaos. Für manche ist die Mutter aller Winterstürme die Gelegenheit, Dinge zu tun, die man sonst das ganze Jahr nicht macht.
Apropos, wie werden eigentlich die vielen, kleinen, süssen Folgen des Wintersturms genannt, die sich in etwa 9 Monaten schreiend bemerkbar machen? Wie wäre es mit Daisy? Für eine Sache kommen sie allerdings zu spät. Da niemand weiss, wie in den kommenden Jahren die
Eine weitere Frage dürften sich auch die Geologen stellen. Nun macht ein strenger Winter noch keine Eiszeit, aber wieviel Schnee ist notwendig, um die von Abschmelzung bedrohten Gletscher der Alpen auf diese Weise, wenigstens zu einem Teil wieder erholen zu lassen? Ist Daisy dafür ausreichend? Eine weitere Frage sollte Länder und Kommunen ebenfalls beschäftigen. Was passiert mit den Schneemassen, wenn sie schmelzen? Wie haben sich die betroffenen Kommunen auf eine überbordende Schneeschmelze eingerichtet? Droht nach dem Tief Daisy vielleicht irgendwann die neue »Jahrhundertflut nach Daisy«? Irgendwann gehen auch die Paddelboote aus.
NachGedacht Info
nachgedacht - 9. Jan, 16:09
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