Wissenschaft

Erdbeben in Europa

Südeuropa als Nahtstelle verschiedener Erdplatten
ist nicht die einzige Region, in der es ständig bebt. Auch andere europäische Gebiete werden oder wurden in der Vergangenheit mehr oder minder heftig durchgeschüttelt. Geophysiker haben einen Katalog erstellt, der zeigen soll, wo genau es in den letzten tausend Jahren gebebt hat. Immerhin sollen es 45.000 Beben in Europa gewesen sein, die man im Geo-Forschungszentrum in Potsdam auswertete. Es gibt beispielsweise in Deutschland Gebiete, in denen die Erde sehr häfig wackelt und andere, die noch nie ein Erdbeben erlebt haben.
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Seltene Erdbeben in den USA

Schwarmbeben sind in den Vereinigten Staaten
etwas sehr seltenes. Eigentlich sind sie hauptsächlich im Vogtland in Sachsen anzutreffen und sie sind Resultat eines Millionen Jahre alten Vulkans, der unter dem Vogtland bei Sachsen rumort. Das Vulkangebiet in Sachsen gilt defacto als erloschen, Fakt ist aber, dass Grundwasser in großer Teife regelmässig mit wieder aufsteigender Magma zusammentrifft und explosionsartig im Gestein verdampft. Außerdem ist das Wasser verantwortlich, dass sich Spannungen im Gestein nicht explosionsartig entladen, Schwarmbeben entstehen durch das kochende Wasser.
An anderer Stelle wird der mechanismus der Schwarmbeben wahrscheinlich ähnliche Ursachen haben, aber das sind lediglich Vermutungen. An der Westküste der USA, in San Fransisco wartet man noch immer auf den sehr grossen Knall und die beobachteten Schwarmbeben könnten ein Hinweis darauf sein, dass sich "da unten" etwas zusammen braut. Genaueres weiss man aber nicht, bis es wirklich rumpelt.
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Planetensystem mit zwei Sonnen

Man geht nicht davon aus, dass sich im System
Kepler-47 Leben gebildet haben könnte, vollkommen ausgeschlossen ist diese Möglichkeit aber nicht.
Die Astronomen müssen nun erst einmal herausfinden, wie sich Planetenbahnen in Systemen von Doppelsternen überhaupt verhalten. Kepler-47c soll sich in der habitablen Zone um beide Sterne befinden, wobei sich die Frage stellt, wie die Bahn des Planeten wirklich aussieht und wie sich die Gezeitenkräfte der beiden Sterne auf den Planeten auswirken. Sollte Kepler-47c kein Gasriese, sondern ein steinerner Planet sein, bestünde vielleicht Hoffnung, eines Tages auf ET zu treffen, auch wenn die Chancen derzeit sehr gering sind.
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Die Android-Satelliten der NASA

Wäre das nicht ein vollkommen neues Projekt?
Die US-Weltraumbehörde will Satelliten mittels Android-Smartphones steuern. Zuerst sollen es Minisatelliten sein, die mit Android gesteuert werden sollen. PhoneSat 1.0 soll bald seine Reise ins All antreten und PhoneSat 2.0 soll folgen. Das lässt auf mehr hoffen. Wieso soll es nicht möglich sein, auch noch das Weltall zu vernetzen? Mit IPv6 wäre es kein Thema, hunderte oder gar tausende von vernetzbaren Kleinsatelliten ins All zu schiessen, die, untereinander vernetzt und für jedermann zugänglich, eine völlig neue Art der Astronomie und Forschung eröffnet. Vielleicht kommt die NASA ja noch dahinter, wie man mit den eigenen Gerätschaften Geld verdient.
Man sollte nur darauf achten, keine angebissenen Äpfel ins All zu befördern.
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Spielekonsolen gegen ADHS

Ritalin ist nicht alles.
Es gibt auch noch andere Möglichkeiten, dem Chaos im Kopf Herr zu werden. Eine Alternative sind Videospiele, welche die Aufmerksamkeit trainieren sollen. Die Idee ist nicht neu und auch erst in der Forschungsphase, sollte aber gelingen, was man sich vorstellt, dann könnten so manche Kinder ohne Ritalin auskommen.
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X-51A - Der nasse Hyperschall-Schreck

Stellen Sie sich einmal vor
sie sind Terrorist und wohnen irgendwo im Nichts, in der Wüste Jemens, in den afghanischen Bergen oder gar in den Weiten Malis und sie bereiten ahnungslos den nächsten Sprengstoffanschlag gegen den geliebten Feind USA vor, als es um sie herum aus heiterem Himmel knallt und sie ohne Umwege in die Hölle gebombt werden. Angenehm ist das keinesfalls und wer ist schuld? Sie als militanter Islamist, der gerne mit Sprengstoffen hantiert, natürlich nicht, denn sie hatte bislang gar keine Zeit, neben Beten und Ungläubigen massakrieren, eine funktionierende Sprengstoffweste zu basteln. Damit ruinieren sich andere alle Zehn Finger.
Als wichtiges Al Kaida Mitglied gehören Sie natürlich der oberen Führungsebene an, Sie haben etwas zu sagen, wenn auch nicht viel aber wenn sie etwas zu sagen haben, dann ist das meist nur widerwärtiger, pseudoreligiöser Kram, für den sich meistens nur Ermittler und Geheimdienste interessieren, weil sie wissen wollen, wo genau Sie sich aufhalten. Nun stellen Sie sich auch noch vor, einer Ihrer so genannten Glaubensbrüder hat den heiligen Krieg verraten und wurde in einem illegalen Geheimgefängnis, irgendwo in Drittländern solange freundlich massakriert und gefoltert, bis er Ihren Aufenthaltsort verraten hat, bevor man ihn ins KZ Guantanamo warf, wo er in der tropischen Sonne Kubas langsam vor sich dahin rottet. Sie wissen von allem nichts, Sie fühlen sich ja sicher, bis zu jenem Augenblick, der sie vom Leben zum Tode befördert.
Sie ahnen auch nicht, dass sie auf Befehl des obersten Kriegsherrn Ihres Erzfeindes getötet wurden und Ihnen ist auch unbekannt, dass er den Befehl erst eine Stunde vor ihrem Tod gegeben hat. Niemand weiss, dass dann ein Flugkörper gestartet wurde, der mit nahezu zehnfacher Schallgeschwindigkeit den Atlantik und angrenzende Kontinente überquert hat und sich hrer Position mit Hyperschallgeschwindigkeit nähert, zu schnell für die alten Radaranlagen jener Länder, die der Flugkörper überquert. Der Flugkörper mit Scramjet-Antrieb, der von einem Flugzeug aus startete näherte sich Ihnen mit Mach 6, als er einschlug, war das ein Ereignis, auf das niemand vorbereitet war. Er war mit einem neuartigen Sprengkörper ausgerüstet, der derart wuchtig explodierte, dass der Rumms noch in zehn Kilometern Entfernung die Zelte, weil Häuser gibt es ihn Ihrem Versteck ja nicht, erbeben lies und das Vieh verängstigte.
Die Waffe, die sie in den Tod befördert hat, nennt sich X-51A und ist ein Hyperschalltriebwerk, mit dem es der US-Luftwaffe möglich sein sollte, innerhalb kürzester Zeit jeden Punkt der Erde in die Luft zu sprengen, atomar, mit konventionellen Sprengstoff oder auch mit biologischen oder chemischen Waffen, der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. Den Anschlag hätte auch niemand bemerkt, weil niemand den Flugkörper gesehen oder gehört hätte, wenn er einschlägt, erst viel später hätte man vielleicht noch die Fluggeräusche wahrgenommen, diese sich aber nicht erklären können. Von einem Anschlag auf Sie ist zu diesem Zeitpunkt aber keine Rede mehr. Sie haben eben Pech gehabt.
So in etwa würde sich in allernächster Zukunft der Drohnenkrieg der USA anfühlen und niemand ist dem mehr sicher. Dummerweise ist der derzeit letzte Test einer X-51A gescheitert, ein Fehlschlag. Für die Forschungsabteilung des Pentagon ist dies aber kein Grund, die Hände in den Schoß zu legen, man hat bereits andere Projekte, denen man sich zuwenden will. Die 20fache Schallgeschwindigkeit soll es sein. Ja warum nicht gleich Lichtgeschwindigkeit oder gar Warp 10? Eines Tages vielleicht, wenn sich die Menschheit ins All ausbreitet und auch Al Kaida neue Möglichkeiten findet, sich ins Paradies zu sprengen.
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Bioprinting - Essen aus dem Drucker

Metzger dürfte ein aussterbender Beruf sein
und natürlich gewachsenes Fleisch sicherlich bald ein seltenes Luxusgut, eine Delikatesse für Reiche. In so manchen SyFi-Romanen und Filmen ist schon einmal ausgemalt worden, wie die Ernährung der Zukunft aussieht. Manchmal war von recycelten Lebensmitteln die Rede aber auch Kunstfleisch ist dem Fan von futuristischen Geschichten schon unter gekommen. Wie es aber mit derartigen Geschichten so ist, die Gegenwart holt die Phantasie irgendwann doch ein. Der neueste Clou ist Fleisch aus dem Drucker. Es sind zwar noch Anfänge, die noch nicht serienreif sind aber wenn es dann einmal richtig losgeht, dann kann sich der Verbraucherschutz warm anziehen, denn der Metzger wird sicherlich auch liebend gerne sein Logo aufs Schnitzel drucken.
Dicke Titten auf dem Grill?
Der Phantasie sind im Grunde keine grenzen gesetzt. Golem beschreibt ein Verfahren, in dem lebende Zellen in einer Art Tinte ausgedruckt werden. Das Verfahren gleicht dem 3D Druck. Was könnte man auf diese Art nicht alles herstellen, von Lebensmitteln wie Fleisch oder vielleicht auch Käse einmal ganz abgesehen. Theoretisch wäre es möglich, komplette Knochenstrukturen oder vielleicht sogar menschliches Gewebe zu drucken und zu ersetzen, bei inneren Organen würde es vielleicht schwierig werden. Aber, um bei den Lebensmitteln zu bleiben, der Slogan Brot für die Welt würde mit Lebensmitteldruckern eine vollkommen neue Bedeutung bekommen. Es gäbe keine Massentierhaltung mehr, die Ökobilanzen vieler Branchen würden besser werden und mit dem Bioprinting würde sich so manche Hungersnot schneller lösen, als sie auftritt.
Schnelle Hilfe oder grausame Waffe?
Die andere Seite wäre der Missbrauch des Bioprintings. Theoretisch wäre es möglich, komplette Völkerstämme effektiv auszuhungern, wenn keine Alternative mehr zum gedruckten Kunstfleisch vorhanden ist. Jede Technologie hat eben ihre Vor- und Nachteile.
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Buddha im Weltall

Würde man manche Prähistoriker
ernst nehmen, dann stammt die Wurzel der Menschheit aus dem Weltall, denn, so heisst es in manchen Büchern, die Götter stammen aus den Weiten des Alls. Wirklich? Erich von Daeniken hatte in vielen Seiner Bücher auch indische Skulpturen und Reliefs als rudimentäre Erinnerung an Ausserirdische umgedeutet.
Indien will es in Sachen Weltraum nun nicht mehr darauf beruhen lassen, diese den Phantasien eines Schweizer Autors zu überlassen, man drängt nun selbst in den Weltraum hinaus. Nach China will man nun auch einen großen Schritt wagen, Indien erwägt, eine Sonde zum Mars zu schicken. Im Gegensatz zu dem, was die NASA veranstaltet, scheint die indische Marsmission ziemlich preisgünstig zu sein denn die Kosten sollen nur 66 Millionen Euro betragen.
Als Raumfahrtnation hat Indien bereits einige Erfolge vorzuweisen und nun weiter ins All vorzustossen, wäre der nächste, logische Schritt.
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Marsbeben!

Hat Curiosity überhaupt Erdbebensensoren
an Bord? Wahrscheinlich nicht und das wird sicherlich ein Projekt der nächsten Marsmission sein. Man kennt Marsvulkane aber man hat bisher keine Vorstellung über die Geologie des Planeten, der etwa ein Drittel der Größe der Erde hat. Nun haben Wissenschaftler aufgrund hunderter Satellitenaufnahmen analysiert, dass der Planet eine Plattentektonik zumindest einstmals gehabt haben muss. Man hat eine Menge von Verwerfungen gefunden, aber ohne eine genauere Untersuchung vor Ort, persönlich oder mit autonomen Sonden, bleiben die geologischen Gebilde nur eine theoretische Annahme, die niemand genau erklären oder beweisen kann.
Der Mars ist kleiner als die Erde, hat ein schwächeres Magnetfeld, was seine Oberfläche einer immensen Strahlung aussetzt und möglicherweise, das vermuten Wissenschaftler, ist auch seine Plattentektonik entsprechend schwächer. Das würde auch erklären, warum der höchste Vulkan des Sonnensystems, der Olympus Mons nur alle paar Millionen Jahre ausbrechen soll.
Der Merkur als sonnennächster Planet ist dabei sogar noch schlimmer dran. Er ist so klein, dass seine Anziehungskraft keine Atmosphäre halten kann aber er weist ein Magnetfeld auf, was auf einen flüssigen Kern und möglicherweise auch eine rudimentäre Tektonik hinweist. Das einzige, was fehlt, sind die Beweise.
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@MarsCuriosity, gibt es auf dem Mars Geschwindigkeitsbegrenzungen?

Liebes Curiosity, danke, dass du auch twitterst!
So kann ich mir vorstellen, was du auf deinem Marstrip alles siehst und hinter welchem Stein du Leben vermutest. Es ist schon krass, dass ich mit einem Marsauto rede. Naja, ich rede nicht mit ihm, ich schreibe ihm nur aber ob das Marsmobil auch Gefühle hat? Einsam wird sich @MarsCuriosity sicherlich nicht fühlen, bei der Beachtung, die es erfährt.
Mittlerweile kommen einige Bilder auf der Erde an und der Sensations-Express-verwöhnte Twitterer kann fast in Echtzeit mitverfolgen, was die Marssonde treibt. Es ist doch spannend, quasi in Echtzeit einen fremden Planeten zu betrachten. Mal eine Frage Curiousity, machst du auch Aufnahmen für Google? Es würde mich nicht wundern und auch nicht, dass dein Weg in ein paar Tagen auch bei Google Streetview nachzuvollziehen wäre. Aber was ist mit den Persönlichkeitsrechten potentieller Marsmännchen? Wirst du die automatisch verpixeln? Ansonsten, du weisst ja, Mars Attacks.
Was wirst du als nächstes tun? Ich habe munkeln hören, du hast Signale empfangen. Signale von einem fremden Planeten. Kann das die Erde gewesen sein? Kleiner Scherz am Rande. Eines ist aber klar. Mit dir hat die Menschheit klar gemacht, dass sie willig ist, das Weltall zu besetzen. Ihren Müll haben sie ja nicht nur im Orbit ihres Planeten, sondern auch auf ihren Mond hinterlassen, die Schlampen. Nun also auch auf dem Mars und wer wird den Schrott wieder wegräumen?? Es wird wahrscheinlich noch einige Generationen dauern, bis eine Putzkolonne kommt und menschliche Hinterlassenschaften aus dem Marsstaub ausbuddelt. Bis dahin hast du den Vorfahren der ersten Siedler auf dem Mars gezeigt, wie es dort genau aussieht und was sie erwartet. Bis es aber soweit ist und bis man dich forschen lässt, wird es noch einige Tage dauern. Bis dahin kannst du dich ja schon einmal mit deiner direkten Umgebung vertraut machen und eine Menge hochaufgelöster Bilder twittern.
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