Umwelt

Rottet die Menschen aus?

Die Australische Regierung
hält Kamele für klimaschädlicher als 300.000 Fahrzeuge. Man will errechnet haben, dass ein Kamel etwa eine Tonne Treibhausgas in die Welt hinaus rülpst. Deshalb müssen sie weg, die Kamele. Die Frage ist allerdings, wer ist eigentlich das grössere Kamel? Das Kamel oder der Mensch?
Vor langer Zeit hatte schlaues Wesen den Menschen empfohlen gehet hin und vermehret euch. Das hat solange funktioniert, solange es Ressourcen gab und das, was der Mensch sich davon nahm, nicht weiter ins Gewicht fiel. Bei rund einhundert Millionen Menschen wäre das auch gar kein Problem gewesen. aber bei knapp sieben Milliarden? In Australien hat man fleissig errechnet, was ein Kamel von sich gibt, kaum jemand kommt auf die Idee, die Abgase und Ausdünstungen der Australier zu messen Wieviel Milliarden Tonnen an menschlichen Abfällen werden pro Jahr produziert?
Der Menschwill nun wenigstens ein Problem beseitigen. Kamele sind Konkurrenten, wenn es um Nahrung und Wasser geht. Aber ob sich das Problem mit Scharfschützen lösen lässt? Eine gewisse Lösung des Problemes gibt es, es besteht nur die Frage, ob Australien auf dieselbe Idee kommt. Mögen zwar Kamele im Outback schädlich sein, Kamelfleisch könnte in Haiti so manche Leben retten.
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Daisys Winterwunderland - Deutschlands weisse Weste

Während die Ostseeinsel Rügen
im Schnee versinken soll und in kürzester Zeit unter etwa 35 cm Schnee verschwindet, lässt der Schnee anderswo noch auf sich warten. Durchschnittlich 20 cm Schnee sollen es bundesweit werden. Nach Angaben des deutschen Wetterdienstes soll der Schnee pulvrig sein und damit zu Verwehungen neigen. Zusammen mit aufkommenden Winden zwischen 6 und 8 soll es so stellenweise besonders kritisch werden.
Anders in Österreich, wo Tief Daisy zwischenzeitlich auch Regen ausschüttet anstatt Schnee, so wie Krone.at meldet. Anders hingegen in Sachsen, wo bereits die angekündigten Schneefälle eingesetzt haben. Ein weiteres Zeichen auf extreme Wetterbedingungen zeigt der Punkt, dass die üblichen Seiten des Deutschen Wetterdienstes und der Unwetterzentrale nicht erreichbar sein. Offenbar sind sie durch zu viele Zugriffe lahm gelegt. Es sollte allerdings auch ein Blick ans eigene Thermometer und aus dem Fenster genügen um zu wissen, dass die Niederschläge zunehmen werden. Nach 19.00 wurden die ersten Ausläufer des offensichtlich nahenden Schneesturmes in Hannover und im Rheim-Main-Gebiet gesichtet.
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Trabant nT - Das Remake eines Kultautos

Nicht als Zweitakter und mit seinem, ihm eigenen Heulen,
sondern mit bester Elektro-Technik soll die Neuauflage, rund 20 Jahre nach dem die letzten Trabbies vom Zwickauer Produktionsband liefen, wieder in Gang gebracht werden. Die Rede ist vom newTrabi.
Die Technik, die den Trabant in den 1960er Jahren ausmachte und die seinerzeit teilweise revolutionär war, steckt nicht in diesem Fahrzeug. Viel eher ist es eine komplette Neuentwicklung und es sieht so aus, als würde der Trabant nT als Elektroauto eine gewisse Vorreiterrolle spielen. Äußerlich erinnert der nT an den Trabant 601, ab 1964 bis 1988 produziert. Der legendäre 601 brachte seinen Besitzer teilweise bis ans schwarze Meer, nicht wenige Exemplare hatten mehr als 10 oder 20 Jahre auf dem Buckel und zum Teil auch mehr als 200.000 km zurückgelegt. Einige Fahrzeuge sollen es sogar auf mehr als 500.00. km gebracht haben, die beinahe anderhalbfache Strecke zum Mond, den Erdtrabanten.
Aber mal ehrlich, wird sich der Nachfolger eines Kultautos durchsetzen, so wie er geplant ist? Bisher ist kaum etwas zu vernehmen gewesen, daß es Kunden geben soll, die auf das Elektroauto warten, obwohl es in Zeiten überstrapazierter Feinstaub-Warnungen und innerstädtischer Fahrverbote vielleicht die Alternative wäre. Ob sich die IAV GmbH und IndiKar damit vielleicht als Marktführer in Sachen Elektroautos etablieren könnten, bleibt eher fraglich. Realistisch gesehen, ist der Elektrotrabbi eher einer unter vielen.
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Zunahme der Unwetter

Nicht nur die Heftigkeit
nimmt zu, auch Dauer und Qualität von Unwettern hat sich in den letzten Jahren deutlich gesteigert.
Allein in Friesland, nördlich Oldenburg haben sich im Jahr 2009 mehr Gewitter entladen als in den letzten fünf Jahren zusammen. Beinahe alle 2 Tage ist am Ufer des Jadebusens ein Gewitter zu beobachten. Andernorts haben Unwetter allerdings vollkommen andere Intensitäten als am Jadebusen. Mit den Schäden steigt leider auch die Zahl der Todesopfer.
Beispielsweise in Polen. Die letzten Unwetter, die im Nachbarstaat wüteten, haben, ähnlich wie in Tschechien, mehrere Menschenleben gefordert. Unwetter richteten dem Bericht nach auch in Österreich Schäden an.
Interessant wäre ein zeitnaher Bericht der Versicherungswirtschaft über die angerichten Schäden. Es wäre auch wichtig zu erfahren, welche Schäden die Versicherungen zukünftig und in welcher Höhe noch abdecken werden und wer für nicht versicherte Schäden und die Folgekosten aufkommt. Allein Blitzschäden an Häusern dürften seit geraumer Zeit gestiegen sein. Bisher kaum erfasst sind allerdings Blitzeinschläge in Wäldern, die höchstens von der Forstwirtschaft wahrgenommen werden.

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Nachterstedt - ein Update

Daß der verheerende Erdrutsch
im kleinen Örtchen Nachterstedt kein Ende gefunden hat, war abzusehen. Nun ist eingetreten, was manche still befürchtet hatten, es haben sich weitere Risse gebildet.
War vorher zu sehen, was da in Sachsen-Anhalt passiert? Ja, es war, es hat nur keiner darauf geachtet. Vor allem war es vorher zu sehen, weil weltweit ähnliche geologische Vorgänge passieren, die meisten allerdings unscheinbar und kleiner, trotzdem sind die physikalischen Voraussetzungen beinahe exakt dieselben.
Langsam aber sicher zeigen sich die Spätfolgen des ungehemmten Kohleabbaues in der ehemaligen DDR und den Jahren nach der Wiedervereinigung. Aber sind die Folgeschäden vertretbar? Nicht nur finanziell, auch emotional ist ein größtmöglicher Schaden enstanden, der sich in Euro sicherlich kaum bewerten lassen wird.
Wie groß werden die Schäden überhaupt werden? Wie Beziffert man den finanziellen Schaden, wenn beinahe eine komplette Ortschaft sprichwörtlich aus der Landschaft verschwindet? Man könnte es vielleicht von den unzähligen, weggebaggerten Ortschaften ableiten, die Opfer der Braunkohlepolitik der DDR geworden war. Eines der bekanntesten Ortschaften, die Opfer der Braunkohle geworden war, nennt sich Heuersdorf. Allerdings eine andere Geschichte. Im Falle Nachterstedt liegen die Probleme an vollkommen anderer Stelle. Eigentlich müsste sich die lmbv als zuständige Institution den Vorwurf gefallen lassen, nicht aufgepasst zu haben und/oder den Erdrutsch zugunsten einer Flutung des Tagebaurestloches in Kauf genommen zu haben. Geologische Ereignisse diese Größenordnung entwickeln sich nicht, so wie der Erdrutsch selbst, über Nacht und vor allem nicht unbemerkt. Kann man die Frage stellen, warum die LMBV derart nachlässig war?
Die Schuldfrage wird noch gestellt werden und es dürfte allerdings bereits jetzt abzusehen sein, daß die Beantwortung der Frage im Sande verlaufen wird. Mit genug Geld und Zeit werden ausreichend Sedimente über Nachterstedt wachsen und irgendwann fragt niemand mehr nach der Ursache.
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Nachterstedt zum Katastrophengebiet erklärt

Nicht zu ersten Mal
verschwindet eine Ortschaft auf diese Weise sang und klanglos. 2 Berüchtigte Ortschaften sind vor Jahrtausenden bereits versunken.
Gemeint sind Sodom und Gomorrah. Wissenschaftler haben Erdbeben und auf diese Weise ausgelöste Erdrutsche festgestellt, welche die beiden Sündenstädte der biblischen Geschichte hatten verschwinden lassen. Ähnlich ist es in Nachterstedt gewesen. Niemand kann ausschließen, daß bebenähnliche Vorgänge in den mit Stollen durchzogenen Gebiet das Erdreich haben instabil werden lassen. Niemand kann ausschließen, daß der jahrzehntelange Bergbau der eigentliche Verursacher war. Man kann allerdings ausschließen, daß der Erdrutsch von Nachterstedt ein rein natürlicher Vorgang, ohne Zutun des Menschen war. Wie aufgeweicht und instabil ist das erdreich am Concordiasee wirklich und wieviel Erde wird noch in den kommenden Monaten abrutschen und versinken?
Nachterstedt ist allerdings nur ein Vorfall in einer Reihe ähnlicher Vorgänge. Der bisher bekannteste, in dem es um eine Kraterbildung ging, handelt vom versunkenen Stadtarchiv in Köln. Ähnliches ist bereits 1994 in München passiert, als ein Bus einfach in einem Krater verschwand, in Berlin und Hamburg und im Ruhrgebiet. Vor allem die deutschen Kohleabbaugebiete sind gefährdet, bisher sind nicht alle illegalen Stollen, die in den letzten 200 bis 400 Jahren gebuddelt worden, gefunden und gesichert. Ähnlich ist es auch im Erzgebirge, wo noch immer Stollen gefunden werden, die nirgends verzeichnet sind.
Die Schäden werden irgendwann in die Millionen und Milliarden gehen und Hausbesitzer in gefährdeten Gebieten werden es schwer haben, entsprechende Versicherungspolicen zu bekommen. Die Frage ist, wer für die Schäden der Vergangenheit verantwortlich ist und in Zukunft sein wird. Im Grunde haben die Altvorderen die nachfolgenden Generationen wissentlich und unwissentlich betrogen und gefährdet. Im Gewissen Sinne wurden bereits im ausgehenden Mittelalter Umweltschäden verursacht, mit denen die Menschheit heute zu kämpfen hat.
Davon abgeleitet, was tun wir eigentlich nachfolgenden Generationen an?
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