Wirtschaft

Deutsche Krankenhäuser - Vom Behandlungszentrum zum Fließbandunternehmen

Wieviel Zeit benötigt ein Mensch, um gesund zu werden?
Ja, das braucht seine Zeit, im Krankenhaus findet sie der patient jedenfalls nicht mehr. Immer mehr Patienten sollen in deutschen Krankenhäusern in immer kürzerer Zeit behandelt werden.
Wie sieht dann das Krankenhaus der Zukunft aus? Befindet sich dort ein langsames Fließband, von der Aufnahme über den OP, Aufwachraum und kurze Verweildauer zum notdürftigen Abheilen der Wunden und anschliessender Entlassung in 5 Tagen? Die Vorstellung einer Operationsfabrik ist gruselig aber nicht unvorstellbar. Darunter haben nicht nur Patienten, sondern auch das Pflegepersonal zu leiden, denn die müssen mit immer weniger Kollegen immer mehr Arbeit in immer kürzerer Zeit machen, Ausbeutung pur, man wagt es gar nicht mehr, ernsthaft krank zu werden.
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Hollands Immobilienkrise

Wer im Land der Wohnwagen
noch nach einer billigen Bleibe sucht, hat vielleicht Glück, in Zukunft Billigeres zu finden. Seit einigen Jahren fallen die Immobilienpreise in den Niederlanden, ein Ende der Krise ist nicht in Sicht. Es ist wie in Spanien und den USA, lediglich der Umfang ist noch nicht so ausgeprägt. Wieder sind es faule Kredite, die einigen Banken zu schaffen machen. Die schieben es gerne auf die Wirtschaftslage, aber es scheint so, als ob man dasselbe gemacht hatte, wie in Spanien und den USA, es wurden Kredite ohne ausreichende Prüfung vergeben, einige dieser Kredite sind nun geplatzt. Die Politik geht die Probleme nur zögerlich an, was den Mangel an Wohnungen inden kommenden Jahren verschärfen wird. Viele Investoren wollen abwarten, was passiert. Dieser Stillstand wird sich nicht nur auf den Wohnungsmarkt und dessen Preise auswirken, eine Immobilienkrise wird sicherlich auch andere Bereiche in den Niederlanden erfassen. In Zeiten der Eurokrise ist es nicht mehr undenkbar, wenn auch vermeintlich stabile Länder zu straucheln beginnen.
Welche Konsequenzen ergeben sich daraus für Deutschland? Die Karawane wird wieder grösser und die Preise für Wohnwagen steigen.
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Patentkriege - Samsung vs. Apfel: 0:1

Das letzte Wort ist noch nicht gesprochen
und die Koreaner haben furchbare rache geschworen. Sie sagen es nur nicht laut und öffentlich. Heimlich aber beschäftigen sie Voodoo-Priester, die den Apfel-Domteuren Bauchschmerzen und faule Stellen bescheren sollen.
1,05 Milliarden Dollar soll Samsung an Apple zahlen, ein wahrlich gigantisches Geschenk. Ist dies aber gerechtfertigt? Bei allen Vorgeschichten der Unternehmen, insbesondere Apple, könnte man meinen, die Geschworenen seien voreingenommen und ohnehin Applefans. Von Unvoreingenommenheit kann in diesem Prozess absolut keine Rede sein. Das Urteil zementiert Apples Marktmacht, es verhindert Wettbewerb, weil es Konkurrenten massiv behindert. Im Land des freien Wettbewerbes ein Unding aber Apple ist nicht von ungefähr das teuerste Unternehmen aller Zeiten. Das hat man auch seiner eigenen, leider erfolgreichen Überheblichkeit zu verdanken.
Das Urteil bedeutet auch ein nahezu uneingeschränktes Apple-Monopol. Das kann nur dann durchbrochen werden, wenn die Konkurrenz in der Lage und Willens ist, ihre Kräfte zu bündeln und mit neuen Innovationen aufzuwarten, die den arroganten, angebissenen Schnösel alt aussehen lassen. Googles Datenbrille ist schon ein guter Anfang aber da muss mehr kommen. Es reicht bei weitem nicht aus, nur auf Erfolgen aufzubauen, es müssen neue Entwicklungen her. Das Smartphone ist schon fast eine ausgelutschte Angelegenheit, an beinahe jeder Haltestelle wartet ein Mensch, der eifrig auf seinem Phone herumdrückt. Aber wo genau ist der Bus mit den Menschen, die das noch interessiert?
Samsung muss nun Hausaufgaben machen und seine Produkte neu erfinden. Ob und wie das klappt, man wird sehen und wer zum Schluss bestehen bleibt. Eines ist allerdings klar, egal ob Apfel eine Monopolstellung bekommt oder nicht, nach Steve Jobs wird es so schnell keine weiteren neuen Erfindungen geben, die Apfelkiste wird sich sehr lange auf den Smartphones ausruhen. Schon das alleine sollte die Konkurrenz aufschrecken. Jetzt versteht es sich von selbst, dass es nichts bringt, "ähnliche" Produkte wie die mit dem Apfellogo auf den Markt zu bringen, die Konkurrenz versteht es hoffentlich, Apples marktbeherrschende Stellung ins Leere laufen zu lassen, wenn sie es können. Ansonsten bleibt nur zu hoffen, dass Jobs Firma irgendwann einmal einen Fehler macht und wieder der kleine, elitäre und vollkommen überteuerte Aussenseiter wird, der er lange Zeit war.
Apropos Elite, haben die Geschworenen neue iPhones bekommen?
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Apple und die Runde Ecke

Geschmacklos ist manchmal
was Geld einbringen kann und darin ist Apple sehr gut.
Im Kampf gegen den asiatischen Konkurrenten Samsung führt man Dinge an, die für den Kunden wahrscheinlich kaum der Rede wert sind. Da heisst es, Apple will Monopol auf runde Ecken. Die Schlussplädoyers der beiden Gegner lassen dabei aber Schlimmes vermuten. Wenn man derart viel Geld in Gerichtsshows und Patentkriege investiert, wo bleibt dann der Geschmack der Kundschaft? Das Geld, das man auf diese Weise verpulvert, wäre in neuen Entwicklungen viel besser angelegt. Man braucht auch nicht zu fragen, ob Apple und Samsung ihre Ressourcen bündeln und vielleicht ein gemeinsames Produkt entwickeln würden. Schon allein der Gedanke ist absurd. Man würde sich wahrscheinlich eher die Hände abhacken, als Gemeinsamkeiten zu zeigen.
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Dürre in den USA: Ein Segen für Bauern

Preise für Getreide und andere landwirtschaftliche Produkte werden aufgrund der Dürre in den USA
allgemein steigen und sich auf den Preisschildern der Händler niederschlagen. Die Dürre in den USA wird den Farmern sicherlich gute Einnahmen bescheren aber was ist mit den Verbrauchern? Die Preise werden sicherlich weiter gegeben werden und sich in nahezu allen Lebensmitteln wiederfinden. Zwar ist es gut, wenn sich Getreidebauern aufgrund der Umstände finanziell verbessern können, neben den Gewinnern wird es aber auch Verlierer geben und niemand jenen Spekulanten nachtrauern, die schlecht gepokert haben.
Das Nachsehen haben aber nicht nur schlechte Händler sondern auch finanzschwache Endverbraucher, die sich gestiegene Lebensmittelpreise nicht leisten können. In Deutschland wären diese Menschen auf Spenden der Tafel angewiesen und sie werden es auch in Zukunft weiterhin sein.
Etwas hat allerdings kaum jemand bedacht.Nach Immobilien- und Internetblasen, Banken- und Währungskrisen, lohnt es sich, mit Lebensmitteln zu spekulieren. Wie hoch kann man die Preise für Weizen in die Höhe treiben? Was ist notwendig, damit eine globale Lebensmittelkrise ausbricht und man auf möglichst grosse Hungersnöte spekulieren kann und wie lange würde es dauern, bis man Lebensmittel zu Höchstpreisen verkaufen kann. Für kommende Krisen werden nicht nur Spekulanten verantwortlich sein sondern auch Korruption und Misswirtschaft. Wer den Markt die Schuld in die Schuhe schiebt, verbirgt, dass dahinter Menschen stehen, die den Markt liebend gern manipulieren.
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Tötet Billy!

Nein, das ist kein Aufruf zur Ermordung
eines Menschen, das machen die Talibane bereits unaufgefordert, sondern nur ein Spass von Grafikern, die damit einen unbekannten schwedischen Möbelhersteller aufs Korn nehmen wollten, der ein Regal mit der Produktbezeichnung Billy im Angebot führt.
Der Onlinemarkt für Möbel boomt und es wird bestimmt auch hier immer mehr mit knallharten Bandagen gekämpft.Neue Anbieter drängen auf den Monitor und die bisherigen Riesen müssen aufpassen, dass sie eines Tages nicht das Schicksal von Nokia teilen. Altmöbel will schliesslich keiner. Ein kleines Problem der ganzen Sache werden aber Retouren werden. Was macht man damit? Einstampfen oder mit Retourenmöbeln ein neues Geschäftsmodell entwickeln? Irgendwas wird schon werden.
Bestellst du noch oder wohnst du schon?
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Sind die Arbeitslosen weniger geworden?

Vielleicht sind sie das aber um welchen Preis?
Für Peter Hartz sind die letzten Jahre sicherlich eine bittere Enttäuschung gewesen. Sein Werk, seine Idee ist von den RotenSozialdemokraten und danach von der schwarz-gelben Regierung verschandelt worden, seine Idee und sein Name ist das Hassobjekt in Deutschland schlechthin.
Mit der Zusammenlegung von Arbeitslosenhilfe und Sozialhilfe zu Arbeitslosengeld 2 ist der Sozialstaat einfach per Gesetz abgeschafft und durch etwas ersetzt worden, das Armut per Gesetz verordnet. Aber nicht nur der Arbeitsmarkt hat sich verändert, auch die Bundesagentur für Arbeit hat eine Wandlung durchgemacht. Wie hoch ist die tatsächliche Arbeitslosigkeit in Deutschland wirklich? So genau will es keiner wissen, alle kennen nur eines, ständig sinkende Zahlen und immer wieder veränderte Statistiken der BfA. Hat man wirklich das erreicht, was man wollte?
Klar ist, dass sich etwas in Deutschland ändern musste und auch verändert hat, für viele Arbeitnehmer aber nicht zum Positiven. Der Niedriglohnsektor ist immens gewachsen und es wird ausgebeutet, was möglich ist, viele Arbeitnehmer bekommen, obwohl sie einen Vollzeitjob haben, zusätzlich ALG2 und die realen Einkommen sind weiterhin auf Talfahrt, weil es die Politik nicht für notwendig hält, die Kaufkraft der eigenen Arbeitnehmer zu verbessern. Politiker, die nur auf das eigene Ego aus sind und an der Sache vorbei regieren. Wird sich daran etwas ändern? Wahrscheinlich nicht und man kann davon ausgehen, dass der Trend, immer mehr Arbeit für immer weniger Geld, so weiter geht. So manche Regierenden würden aber wahrscheinlich aus allen Wolken fallen, wenn in Zeiten steigender Preise, Energiekosten und sinkender Nettoeinkommen sich eines Tages das Volk nicht mehr in Geduld übt.Dagegen hat man aber ein Mittelchen. Das sind Truppenteile der Bundeswehr, die sich einsetzen lassen können, wenn die Polizei überfordert ist und der Bundestag es für notwendig hält. Wir berichteten darüber.
Und die Arbeitslosenzahlen, die gesunken sein sollen? Die stecken weiterhin in flexiblen Arbeitsplätzen, die den Standort Deutschland wettbewerbsfähig halten. Sie stecken bei Zalando, in vielen Versandzentren und in Arbeitsplätzen, die nicht einmal Lohnnebenkosten produzieren. Gut für den Standort Deutschland als Billiglohnland in Europa, aber schlecht für die wegretuschierten Arbeitslosen, die sich Sozialleistungen, die sie vom Staat bekommen, von diesem finanzieren lassen müssen.
Vielleicht wäre eine Reform der Bundespolitik das eigentliche Wunder in Deutschland. Aber mit den gegenwärtigen Politikern ist kein (neuer) Staat zu machen.
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Verschwendungssüchtige Krankenkassen

Ausschweifende Parties auf Kosten zahlender Kunden
ist man bisher nur von Versicherungen gewöhnt, dass aber auch Krankenkassen anderweitig Geld zum Fenster hinaus werfen, ist weniger bekannt. Man sieht aber, es funktioniert immer wieder. Wer grosse Geldbeträge verwaltet, wird sie früher oder später einem vollkommen fremden Verwendungszweck zuführen. Die Nutten für Cheffe waren sicher auch nicht billig.
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Der Apfel zwitschert nun doch nicht.

Apple wollte angeblich bei Twitter einsteigen
und nun doch nicht mehr. So hat man sich aber wieder einmal in Gespräch gebracht. Seit dem Tod von Steve Jobs ist Apple nchts mehr so richtig gelungen, man verwaltet sein Erbe und seine Ideen. Da tauchte sogar die Meldung auf, dass Apple bei Twitter investieren wolle, eine Information, die sich allerdings als falsch herausstellte. Oder doch nicht? Apple hatte in der Vergangenheit stets Geheimnisse aus seinen Geschäften gemacht und das Publikum stets im Ungewissen gelassen. Also wird man auch bei dieser Meldung, Apple habe bei Twitter investiert oder auch nicht, die Wahrheit nicht so schnell heraus finden.
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Apple, Google und die Vergangenheit

Steve Jobs hatte einstmals Großes vor
aber zwischenzeitlich drohten seine Träume wie Seifenblasen zu zerplatzen, denn dann kam Microsoft und stahl ihm, so die Legende, mit Windows den Markt und damit eine glorreiche Zeit. Zehn Jahre später war man wieder da und konnte den einstigen, bösen Konkurrenten mit noch besseren Ideen überflügeln, die der Redmonder Softwareriese nie erreichen konnte. Mit iPod, iPad und iPhone spielte man einige Liegen über Microsoft. Bis Google kam.
Appleprodukte waren schon von je her unverschämt überteuert und hatten den Charakter eines elitären Spielzeugs für verwöhnte, arrogante reiche Schnösel bis man sich mit schicker Technik, die nicht viel mit PC und Fenster zu tun hatte, einen Namen machte und das Volk beglückte. Steve Jobs hatte es wieder geschafft. Tolle Produkte, hohe Preise und dann?
Der Konkurrent hieß Google und machte fast dasselbe. Fast wäre untertrieben, denn man hat die anderen machen lassen, be Google war vieles offen aber man verteilte es wie Limonade und die hieß Android. Die meisten Hersteller von Tablets und Smartphones nutzen mittlerweile Android als Betriebssystem und Google kann mehr Rechner und Telephone mit seinem System verzeichnen als Apple.
Die einzige Waffe, mit der sich Apple zu wehren weiss, ist eine Armee von Anwälten in aller Herren Länder, mit der man sein gesitiges Eigentum schützen will. Es klappt aber nicht so, wie man sich das vorstellt. Man führt mit Samsung so etwas wie einen Stellvertreterkrieg, denn der eigentliche Feind ist der, der fast dasselbe zu einem unschlagbar günstigen Preis anbietet, nämlich Google und das ganze für lau.
Wann hat Apple zuletzt etwas verschenkt?
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