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Fernerkundung am Rande des Sonnensystems

Einen winzig kleinen Teil seiner Geheimnisse
hat das Universum bereits freigegeben und Forscher bemühen sich auch weiterhin, ihr Wissen zu erweitern. Man weiss zwar viel über fremde Galaxien oder auch das Innere von Sternen. Aber was genau spielt sich am Rande unseres Sternensystems ab und wie genau sieht diese Grenze aus? Was genau schützt dieses Sternensystem vor der Strahlung der Galaxis?
Vor 35 Jahren wurden die sonden Voyager 1 und 2 ins All hinaus geschickt, um dieser Frage nachzugehen und nun, nach so langer Zeit und 16 Milliarden Kilometern befinden sich die beiden Sonden am Rand des heimischen Sonnnensystems, sie schweben quasi hinter der Türschwelle zum Universum. Für eine paar Jahre werden sie noch in der Lage sein, Informationen über das Weltall jenseits der Heliopause zu liefern, also jenem Gebiet, das die Grenze zwischen dem von der Sonne geschützten Gebiet und dem feindlichen Weltall darstellt. Man kann daraus sehr viel über den augenblicklichen Zustand des Weltraumwetters ablesen. Vielleicht wird man eines Tages auf die Idee kommen, in genau diesen Gebieten Sonden zu stationieren, die das Weltraumwetter an dieser Grenze beobachten. An anderer Stelle geschieht das bereit. Gemeint sind nicht die Sonden, die den Mittelpunkt unseres Planetensystems beobachten, die Sonne, sondern die Marssonden, insbesondere Curiosity, die neueste Sonde auf dem Nachbarplaneten. Die Marssonde ist als Werbeträger für die Erkundung des Weltraumes so etwas wie das erweiterte Sprachrohr für die beiden Voyagersonden, die irgendwann, langsam aber sicher, aus dem Gedächtnis der Menschheit verschwinden werden. Vielleicht erinnert man sich ja noch an die Sonden, die man zum Mars und der Venus schickte.
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